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Aus­tra­li­en: Der Wahn­sinn geht wei­ter

Ju­dith Berg­mann, 4.7.2017, Gatestone In­sti­tu­te

  • „Wäh­rend die Ur­sprün­ge des Ter­ro­ris­mus vie­le Fak­to­ren ha­ben, tun is­la­mi­sche Ter­ro­ris­ten, so ab­scheu­lich ih­re Ta­ten auch sind, oft nur das, was die hei­li­gen Schrif­ten ih­nen er­zäh­len.” – Tan­veer Ah­med, mus­li­mi­scher Psych­ia­ter.
  • In Aus­tra­li­en müs­sen laut Rich­tern Frau­en und Kin­der se­xu­el­le Über­grif­fe ak­zep­tie­ren, weil das Teil der „is­la­mi­schen Kul­tur” ih­rer An­grei­fer sei. Es scheint, dass in Tei­len von Aus­tra­li­en die­se „is­la­mi­sche Kul­tur” die Rechts­staat­lich­keit er­setzt hat. Kei­nes der oben ge­nann­ten scheint je­doch ge­nug zu sein, um mus­li­mi­sche Ge­füh­le zu be­ru­hi­gen. Im März sag­te An­ne Aly, Aus­tra­li­ens ers­te weib­li­che mus­li­mi­sche Ab­ge­ord­ne­te, dass Ras­sen­dis­kri­mi­nie­rungs­ge­set­ze er­wei­tert wer­den soll­ten, um auch die auf Re­li­gi­on be­ru­hen­den Be­lei­di­gun­gen ab­zu­de­cken.
  • Im März kün­dig­te ei­ne Leh­re­rin an der Punch­bowl Pri­ma­ry School ih­ren Job, nach­dem sie und ih­re Fa­mi­lie To­des­dro­hun­gen von den Kin­dern in der Schu­le er­hiel­ten, wo­bei ei­ni­ge von ih­nen zu ihr sag­ten, sie wür­den sie ent­haup­ten. Die Be­schwer­den der Leh­re­rin an das New South Wales De­part­ment of Edu­ca­ti­on wur­den ab­ge­wie­sen.

Wäh­rend des Mo­nats Ra­ma­dan al­lein er­leb­te die Welt 160 is­la­mi­sche An­grif­fe in 29 Län­dern, in de­nen 1627 Men­schen er­mor­det und 1824 ver­letzt wur­den. Den­noch schei­nen die dop­pel­ten Be­mü­hun­gen, ir­gend­wel­che Ver­bin­dun­gen zwi­schen dem is­la­mi­schen Ter­ro­ris­mus und dem Is­lam zu ver­wei­gern ei­ner­seits, und die Be­mü­hun­gen, dem Is­lam so weit wie mög­lich ent­ge­gen­zu­kom­men auf der an­de­ren Sei­te, nicht zu hel­fen, von den Rea­li­tä­ten des is­la­mi­schen Ter­ro­ris­mus un­be­rührt zu blei­ben – auch in Aus­tra­li­en, das sei­nen ei­ge­nen An­teil an Scha­ria und Dschi­had er­lebt.

En­de Mai rief die Pu­blic Health As­so­cia­ti­on of Aus­tra­lia (PHAA) den Ge­mein­sa­men Stän­di­gen Aus­schuss für aus­wär­ti­ge An­ge­le­gen­hei­ten, Ver­tei­di­gung und Han­del des aus­tra­li­schen Par­la­ments an:

„… ei­ne Emp­feh­lung in ih­rem Be­richt ent­hal­ten, der die Vor­stel­lung be­klagt, dass es ei­ne in­ne­re Ver­bin­dung zwi­schen dem Is­lam und dem Ter­ro­ris­mus gibt … Der Aus­schuss soll­te je­den Po­li­ti­ker ver­ur­tei­len, der aus­drück­lich oder im­pli­zit in tren­nen­der Wei­se über jed­we­de re­li­giö­se oder eth­ni­sche Grup­pe re­det um des po­li­ti­schen Ge­winns Wil­len.”

AA Chief Exe­cu­ti­ve Mi­cha­el Moo­re sag­te, dass es kei­ne in­hä­ren­te Ver­bin­dung zwi­schen ir­gend­wel­cher Re­li­gi­on und Ter­ror­ak­ten gibt:

„Wenn man sich den Ter­ro­ris­mus und die IRA an­schaut, dann glau­be ich nicht, dass vie­le Men­schen das Chris­ten­tum für den Ter­ro­ris­mus ver­ant­wort­lich mach­ten, wo es doch klar ei­ne Über­la­ge­rung gab. Tat­säch­lich aber gibt es nichts im Chris­ten­tum, das mit Ter­ro­ris­mus in Ver­bin­dung steht”.

Seit wann sind öf­fent­li­che Ge­sund­heits­be­am­te qua­li­fi­ziert, maß­geb­li­che Aus­sa­gen über die Theo­lo­gie des Is­lam oder sei­ner Ver­knüp­fung zum is­la­mi­schen Ter­ro­ris­mus zu ma­chen?

Der mus­li­mi­sche Psych­ia­ter Tan­veer Ah­med wä­re da­mit nicht ein­ver­stan­den. Im Ju­ni, als er über den über­pro­por­tio­na­len Fo­kus der aus­tra­li­schen Me­di­en auf „Is­la­mo­pho­bie” sprach, sag­te er:

„Wäh­rend die Ur­sprün­ge des Ter­ro­ris­mus vie­le Fak­to­ren ha­ben, tun is­la­mi­sche Ter­ro­ris­ten, so ab­scheu­lich ih­re Ta­ten auch sind, oft nur das, was die hei­li­gen Schrif­ten ih­nen er­zäh­len.”

Wäh­rend aus­tra­li­sche Be­am­te sich be­ei­len, zu er­klä­ren, dass der is­la­mi­sche Ter­ro­ris­mus nichts mit dem Is­lam zu tun hat, ha­ben sie bei meh­re­ren Ge­le­gen­hei­ten auf den Is­lam oder die is­la­mi­sche Kul­tur ver­wie­sen, um Mus­li­me zu ent­las­ten. Im April war ein jun­ger Af­gha­ne, ob­wohl er schul­dig war, acht Frau­en und Mäd­chen an ei­nem Strand in Queens­land se­xu­ell zu at­ta­ckie­ren, frei­ge­spro­chen wor­den. Der Grund für den Frei­spruch: „Kul­tu­rel­le Un­ter­schie­de”. Laut dem Rich­ter be­deu­tet „hier Mäd­chen in Bi­ki­nis zu se­hen et­was an­de­res als in der Um­ge­bung, in der er auf­ge­wach­sen ist”. Der Ju­gend­li­che er­hielt zwei Jah­re Be­wäh­rung, oh­ne zu ir­gend et­was ver­ur­teilt zu wer­den.

Ganz ähn­lich wur­de im Jahr 2014 ein re­gis­trier­ter Se­xu­al­straf­tä­ter und Pä­do­phi­ler, Ali Jaf­fa­ri, der ver­such­ten Kin­des­ent­füh­rung an­ge­klagt. Doch die aus­tra­li­sche Po­li­zei ließ al­le An­kla­gen ge­gen ihn fal­len, nach­dem ein Rich­ter den Staats­an­wäl­ten ge­sagt hat­te, dass er Schwie­rig­kei­ten hät­te, Jaf­fa­ri als schul­dig zu er­ken­nen. Laut News Re­ports:

Ma­gis­trat Ron Sai­nes sag­te, wenn er sich die Sa­che an­hö­re, ha­be er ver­nünf­ti­ge Zwei­fel, und er zi­tier­te „kul­tu­rel­le Un­ter­schie­de” als ei­nen Fak­tor, was da­zu füh­ren wür­de, dass die An­kla­gen fal­len ge­las­sen wür­den.

In Aus­tra­li­en müs­sen laut Rich­ter Frau­en und Kin­der se­xu­el­le Über­grif­fe ak­zep­tie­ren, weil sie Teil der „is­la­mi­schen Kul­tur” ih­rer An­grei­fer sind. Es scheint, dass in Tei­len von Aus­tra­li­en die­se „is­la­mi­sche Kul­tur” die Rechts­staat­lich­keit er­setzt hat.

Ei­ne jüngs­te vom Steu­er­zah­ler fi­nan­zier­te Stu­die über häus­li­che Ge­walt ist ein Bei­spiel für den Trend, in be­stimm­ten Tei­len von Aus­tra­li­en aus­tra­li­sche Wer­te durch is­la­mi­sche zu er­set­zen. Laut der Stu­die, wäh­rend Flücht­lin­ge für „Frie­den, Frei­heit, Ge­sund­heits­we­sen und Bil­dung” dank­bar sind, ist der „Haupt­punkt der Kon­kur­renz” die Fra­ge der Frauen- und Kin­der­rech­te:

Die drei­jäh­ri­ge Stu­die, die vom aus­tra­li­schen For­schungs­rat fi­nan­ziert wird, schließt: „Vie­le Flücht­lin­ge se­hen ei­ni­ge Men­schen­rech­te, ins­be­son­de­re Frau­en und Kin­der­rech­te, als ih­rer er­folg­rei­chen An­sied­lung in Aus­tra­li­en ab­träg­lich an.”

Es heißt, dass ei­ni­ge Flücht­lin­ge ar­gu­men­tie­ren, dass „Frauen- und Kin­der­rech­te die kul­tu­rel­len Wer­te, Nor­men und Sit­ten” ih­rer eth­ni­schen Grup­pen ver­let­zen.

Die Stu­die for­der­te „kul­tu­rel­le Sen­si­bi­li­tät und Ver­ständ­nis der Aus­wir­kun­gen auf männ­li­che Flücht­lin­ge und … Ge­füh­le der Ent­frem­dung und Ent­täu­schung”.

Häus­li­che Ge­walt in mus­li­mi­schen Haus­hal­ten ist be­reits ein hei­ßes The­ma in Aus­tra­li­en. Key­sar Trad, ein ehe­ma­li­ger Prä­si­dent des aus­tra­li­schen Ver­ban­des der is­la­mi­schen Rä­te, sag­te zu Sky News im Fe­bru­ar, dass ein wü­ten­der Ehe­mann sei­ne Frau als „letz­te Mög­lich­keit” schla­gen kann. Im April ver­öf­fent­lich­te der Frauen-​Zweig der is­la­mi­schen Grup­pe Hizb Ut-​Tahrir auf Face­book ein Vi­deo von ei­ner Nur-​Frauen-​Veranstaltung in Syd­ney, in der zwei Frau­en das Ehefrauen-​Schlagen de­mons­trier­ten und es „ei­nen schö­nen Se­gen” nann­ten.

Die Ak­zep­tanz des Is­lams in Aus­tra­li­en nimmt auch an­de­re For­men an. Für den Ra­ma­dan die­ses Jah­res er­hiel­ten mus­li­mi­sche In­sas­sen von zwei Maximal-​Sicherheits-​Gefängnissen im Bun­des­staat Vic­to­ria in den Zel­len für den Mo­nat vom Steu­er­zah­ler fi­nan­zier­te Mi­kro­wel­len­her­de, da­mit sie ih­re Nah­rung nach Son­nen­un­ter­gang auf­wär­men konn­ten, wenn sie ihr Fas­ten bre­chen kön­nen. Die An­ge­le­gen­heit ver­ur­sach­te of­fen­sicht­lich Un­ru­he un­ter den Nicht-​Muslimen in den Ge­fäng­nis­sen.

In Auburn er­hiel­ten weib­li­che mus­li­mi­sche Schwimm­bad­be­nut­zer ei­nen se­pa­ra­ten Pool mit Vor­hang, da­mit sie schwim­men konn­ten, oh­ne dass männ­li­che Pool­be­nut­zer sie se­hen konn­ten. Bel­gra­via Leisu­re, die die An­la­ge be­treibt, sag­te: „Der Vor­hang wur­de in­stal­liert, um kul­tu­rel­le Bar­rie­ren zu über­win­den und mus­li­mi­sche Frau­en zu er­mu­ti­gen, den Pool zu be­nut­zen”. Der Ge­schäfts­füh­rer des Un­ter­neh­mens, An­tho­ny Mc­In­tosh, sag­te, es sei „ein Schritt, um den Pool für al­le kul­tu­rel­len Grup­pen zu­gäng­lich zu ma­chen”.

Nichts der oben ge­nann­ten Din­ge scheint je­doch zu ge­nü­gen, um mus­li­mi­sche Ge­füh­le zu be­ru­hi­gen. Im März sag­te An­ne Aly, Aus­tra­li­ens ers­te weib­li­che mus­li­mi­sche Ab­ge­ord­ne­te, dass die Ras­sen­dis­kri­mi­nie­rungs­ge­set­ze er­wei­tert wer­den soll­ten, um auch die auf Re­li­gi­on be­ru­hen­den Be­lei­di­gun­gen ab­zu­de­cken. Der Groß­muf­ti von Aus­tra­li­en, Ibra­him Abu Mo­ham­med, hat ähn­li­che Mei­nun­gen ge­äu­ßert.

Im Ju­ni mach­te der is­la­mi­sche Rat von Vic­to­ria ei­nen par­la­men­ta­ri­schen Vor­stoss und be­an­trag­te bei der Re­gie­rung:

„Um si­cher­zu­stel­len, dass si­che­re Or­te, die von mus­li­mi­schen Ju­gend­li­chen drin­gend be­nö­tigt wer­den, um ei­ne Rei­he von Fra­gen in emo­tio­na­ler Hin­sicht stel­len und dar­über spre­chen kön­nen, wo sie of­fen sein kön­nen und so­gar Wör­ter be­nut­zen, die in ei­nem öf­fent­li­chen Raum het­ze­risch klin­gen wür­den”.

Mit an­de­ren Wor­ten, Mus­li­me sol­len ei­nen vom Steu­er­zah­ler fi­nan­zier­ten „si­che­ren Raum” ha­ben, wo sie un­ge­hin­dert ge­gen Aus­tra­li­er het­zen kön­nen?

Ei­ni­ge Mus­li­me ha­ben sich ent­schlos­sen, auf ei­ge­ne Faust ei­nen „si­che­ren Raum” zu schaf­fen, ge­trennt von der üb­ri­gen aus­tra­li­schen Ge­sell­schaft. In Bris­bane plant das Aus­tra­li­an In­ter­na­tio­nal Is­la­mic Col­le­ge ei­ne ex­klu­siv mus­li­mi­sche En­kla­ve, dar­un­ter ei­ne Mo­schee mit 1.970 Qua­drat­me­tern; Ein drei­stö­cki­ges Senioren- und Wohn­ge­bäu­de, 3.000 Qua­drat­me­ter Ver­kaufs­flä­che und 120 Wohn­häu­ser, zu­sätz­lich zu neu­en Klas­sen­räu­men und ei­ner Kin­der­ta­ges­stät­te für 2.000 Schü­ler. Die be­stehen­de An­la­ge ist be­reits Hei­mat des Col­le­ges, das sich um Schü­ler vom Kin­der­gar­ten bis zur 12. Klas­se küm­mert. So viel zu „Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus”.

Of­fen­sicht­lich funk­tio­niert die Be­schwich­ti­gung nicht. Das hat sie nie. Ap­pease­ment scheint in der Re­gel tat­säch­lich die ent­ge­gen­ge­setz­te Wir­kung zu ha­ben. Hier sind ein paar ak­tu­el­le Bei­spie­le da­für, was die aus­tra­li­schen Po­li­tik in letz­ter Zeit für Aus­wir­kun­gen ge­habt hat:

Im April wur­de ein christ­li­cher Mann in Syd­ney, der ein Kreuz trug, von ei­ner mus­li­mi­schen Grup­pe von Ju­gend­li­chen an­ge­grif­fen, die, wäh­rend sie „Al­lah” und „f ** k Je­sus” schrien, sein Kreuz auf den Bo­den war­fen und ihn hef­tig at­ta­ckier­ten. Laut dem bap­tis­ti­schen Pas­tor Ge­or­ge Cap­sis war das der vier­te sol­che An­griff auf ei­nen Chris­ten in Syd­ney in den letz­ten sechs Mo­na­ten.

In der Punch­bowl Boys High School von Syd­ney – ei­ner von 19 Schu­len in New South Wales, be­kannt als mit dem Ri­si­ko be­haf­tet, mus­li­mi­sche Schü­ler zu ra­di­ka­li­sie­ren – wur­den Schü­ler „un­ter Druck ge­setzt, am täg­li­chen Ge­bet teil­zu­neh­men, Vor­trä­ge über den Ko­ran an­zu­hö­ren und so­gar sich ih­re Haa­re von Ka­me­ra­den schnei­den zu las­sen, die sie be­dräng­ten mehr Kon­form zum Is­lam zu sein”.

Die 19 Risiko-​Schulen be­tei­li­gen sich al­le an ei­nem Anti-​Radikalisierungs-​Programm, aber der Di­rek­tor der Punch­bowl Boys High School, Chris Grif­fiths, ein Is­lam­kon­ver­tit, der seit­her ge­feu­ert wor­den ist, hat­te sich ge­wei­gert, dar­an teil­zu­neh­men; Er sag­te, dass er „sich nicht wohl fühlt, wenn Ge­bets­grup­pen über­wacht wer­den oder die Schu­le „stig­ma­ti­siert” wird.

Grif­fiths braucht sich kei­ne Sor­gen zu ma­chen. Die­se Ent­ra­di­ka­li­sie­rungs­pro­gram­me funk­tio­nie­ren an­schei­nend nicht sehr gut. Im März plä­dier­te ein Teen­ager aus Syd­ney, der in ei­nem Ent­ra­di­ka­li­sie­rungs­pro­gramm war, auf schul­dig, ei­nen Ter­ror­an­schlag auf den Anzac-​Tag im Jahr 2016 ge­plant zu ha­ben. Der Teen­ager wur­de an­ge­klagt, für sei­ne be­ab­sich­tig­te 25.-April-Attacke ei­ne Pis­to­le zu be­schaf­fen ver­sucht zu ha­ben. Dann, als das nicht klapp­te, ein Bom­ben­bau­hand­buch.

Im März kün­dig­te ei­ne Leh­re­rin an der Punch­bowl Pri­ma­ry School ih­ren Job, nach­dem sie und ih­re Fa­mi­lie To­des­dro­hun­gen von den Kin­dern in der Grund­schu­le er­hiel­ten, wo­bei ei­ni­ge von ih­nen zu ihr ge­sagt hat­ten, dass sie sie ent­haup­ten wür­den:

Sie sag­te, sie sei von Schü­lern be­schimpft wor­den, als sie sie da­von ab­hielt, ei­ne sy­ri­sche Flag­ge im Klas­sen­zim­mer auf­zu­hän­gen.

Vie­le der Schü­ler ha­ben auch Be­rich­ten zu­fol­ge von Fa­mi­li­en­mit­glie­dern ge­spro­chen, die im Krieg in Sy­ri­en kämp­fen, und die Schü­ler sind mit­ten wäh­rend der Un­ter­richts­stun­de raus­ge­gan­gen, um zu be­ten.

Laut News-​Reports wur­den die Be­schwer­den der Leh­re­rin an die New South Wales Schul­be­hör­de ab­ge­wie­sen.

Der Dschi­had kam auch wäh­rend des letz­ten Ra­ma­dans nach Aus­tra­li­en. Nach­dem ISIS sei­nen An­hän­gern ge­sagt hat­te, sie soll­ten die Un­gläu­bi­gen „in ih­ren Häu­sern” an­grei­fen, nahm Yac­qub Khay­re, ein aus­tra­li­scher Mus­lim, das wört­lich. Am 5. Ju­ni, in ei­nem be­wach­ten Appartement-​Block in ei­nem wohl­ha­ben­den Vor­ort von Mel­bourne nahm er ei­ne Frau als Gei­sel, tö­te­te ei­nen an­de­ren Mann, und rief dann wäh­rend des An­griffs ei­nen Fern­seh­sen­der an und sag­te ih­nen, dass sein An­griff für ISIS und al-​Qaida sei. Aber die aus­tra­li­sche Po­li­zei ist nicht so leicht zu täu­schen: Sie sag­ten da­mals, dass Ter­ro­ris­mus nur „ei­ne Rich­tung der Un­ter­su­chung” sei. Khay­re, ein so­ma­li­scher Ein­wan­de­rer, war, wie sich her­aus­stell­te, den Be­hör­den be­kannt. Er war in der Tat frei­ge­spro­chen wor­den, ei­nen Ter­ror­an­griff auf ei­ne Ar­mee­ba­sis in Syd­ney im Jahr 2010 zu pla­nen; hat­te Ge­fäng­nis­stra­fen ab­ge­ses­sen für Brand­stif­tung und ge­walt­tä­ti­ge Ver­bre­chen und war im No­vem­ber 2016 be­gna­digt wor­den.

Ju­dith Berg­man ist Ko­lum­nis­tin, An­wäl­tin und po­li­ti­sche Ana­lys­tin.


Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone In­sti­tuts.

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