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Des­halb ha­ben wir Terroranschläge

Ran Bar Ye­hos­ha­fat, 27.7.2017, Times of Israel

Ran Bar Yosha­fat ist ein ehe­ma­li­ger Israel-​MMA-​Champion, Au­tor und Ex­per­te in öf­fent­li­cher Di­plo­ma­tie. Er gibt Vor­trä­ge auf der gan­zen Welt.

Ich bin oft über­rascht, wenn ich die fal­schen Er­klä­run­gen für Ter­ror­an­grif­fe in Is­ra­el hö­re. Ich ha­be das Ge­fühl, dass ich al­les schon ge­hört ha­be. Ein Stu­dent sag­te mir, dass die Ter­ror­an­grif­fe auf jü­di­sche Pro­vo­ka­tio­nen auf dem Tem­pel­berg zu­rück­zu­füh­ren sei­en. Ein an­de­rer be­haup­te­te, dass sie we­gen Sied­lungs­er­wei­te­run­gen in Ju­däa und Sa­ma­ria auf­tra­ten. Ich ha­be so­gar ge­hört, dass die Ter­ror­an­grif­fe ein Er­geb­nis des hei­ßen Wet­ters oder der re­li­giö­sen mus­li­mi­schen Fei­er­ta­ge waren.

Ei­ne die­ser vier Recht­fer­ti­gun­gen zu ver­wen­den tut Op­fern un­recht und ver­wan­delt den Ter­ro­ris­ten in ei­nen Idio­ten, der auf ir­rele­van­te Über­le­gun­gen re­agiert. Es macht das Le­ben der Op­fer bil­lig und gibt Zu­stim­mung zu Ter­ror und Gewalt.

In mei­ner Frei­zeit, seit über 60 Mo­na­ten, ha­be ich Shin-​Bet-​Berichte über Ter­ror­an­grif­fe in Is­ra­el ge­le­sen. Im Lau­fe die­ser Zeit gab es im Durch­schnitt drei bis fünf Ver­su­che je­den Tag, Ju­den zu er­mor­den. Im Mo­nat Ju­ni, zum Bei­spiel, ein be­son­ders „lang­sa­mer” Mo­nat, gab es 94 ver­such­te Ter­ror­an­grif­fe. Die­se Zahl ent­hält kei­ne Stein­wür­fe und Lynchversuche.

Kei­nes die­ser Er­eig­nis­se hat ir­gend et­was mit Hand­lun­gen der Op­fer, der Po­li­tik von Is­ra­el oder dem Wet­ter zu tun. Wir lei­den aus an­de­ren Grün­den un­ter Ter­ror­an­grif­fen, der Hass auf Ju­den ist sehr stark. Vie­le Men­schen, die un­ter dem ter­ro­ris­ti­schen Ré­gime der Ha­mas oder der Dik­ta­tur der Pa­läs­ti­nen­si­schen Au­to­no­mie­be­hör­de le­ben, sind in­dok­tri­niert wor­den, zu glau­ben, dass Ju­den die Nach­kom­men von Af­fen und Schwei­nen sind und dass es mo­ra­lisch ge­recht­fer­tigt ist, Ju­den im Na­men der Re­li­gi­on zu er­mor­den. An­de­re glau­ben, dass sie, um na­tio­na­lis­ti­sche Zie­le zu er­rei­chen, so vie­le Ju­den wie mög­lich ver­let­zen müssten.

Viel­leicht ist ein wei­te­rer ent­schei­den­der Grund für die­se Ter­ror­ak­te die Tat­sa­che, dass der Ter­ro­ris­mus un­ter der Pa­läs­ti­nen­si­schen Au­to­no­mie ei­ne In­dus­trie ge­wor­den ist, und zwar ei­ne sehr ren­ta­ble. Un­ter der PA er­hält je­der, der ei­nen Ju­den er­mor­det und ins Ge­fäng­nis kommt, mehr Geld als ein Leh­rer. Wer ei­nen Ju­de er­mor­det und da­bei stirbt, er­hält ei­nen Stadt­platz oder ei­ne Fuß­ball­mann­schaft, die sei­nem Na­men ge­wid­met ist und Geld für sei­ne Familie.

Die Glei­chung geht so: Je mehr Ju­den du tö­test, des­to mehr Geld wirst du verdienen.

Die­ses Jahr hat die Pa­läs­ti­nen­si­sche Au­to­no­mie­be­hör­de 153 Mil­lio­nen Dol­lar an Zah­lun­gen an Ter­ro­ris­ten geleistet.

Das ist der Grund, wes­halb wir Ter­ror­an­schlä­ge haben.

Wenn Sie sich ent­schlie­ßen, mit­zu­ma­chen, die Leu­te auf­zu­klä­ren hier­über, dann wür­de es uns freu­en, wenn Sie sich in ei­nem ers­ten Schritt da­zu ent­schlies­sen könn­ten, auf un­se­re Facebook-​Seite zu ge­hen, die Car­toons dort zu tei­len, die von Top-​Pro-​Israel-​Künstlern ge­zeich­net wur­den, und hel­fen, die Wahr­heit in den Vor­der­grund zu brin­gen mit ih­ren hu­mor­vol­len aber di­rek­ten Bot­schaf­ten. LI­KEn Sie sie, TEILEN Sie sie, und ma­chen Sie mit!

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