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Wenn Fe­mi­nis­tin­nen sich zu den Dschi­ha­dis­ten gesellen

Ma­jid Ra­fiz­adeh, 20.8.2017, Gatestone Institute

  • Tat­sa­che ist, dass die­se ver­meint­li­chen Fe­mi­nis­tin­nen nicht nur ein Au­ge zu­drü­cken ge­gen­über die­sen Gräu­el­ta­ten, son­dern ih­re An­we­sen­heit bei sol­chen Er­eig­nis­sen be­stä­tigt und le­gi­ti­miert ak­tiv die Herr­schaft die­ser Diktatoren.
  • Wenn das Ge­sprächs­the­ma auf die spe­zi­fi­schen Fäl­le von Mil­lio­nen von un­ter­drück­ten Frau­en auf der gan­zen Welt schwenkt – wie Asia Bi­bi, ei­ne christ­li­che Mut­ter, die seit sie­ben Jah­ren in Pa­ki­stan in der To­des­zel­le sitzt, weil sie Was­ser ge­trun­ken hat, oder die 19-​Jährige, die die­ses Jahr von ih­rem Cou­sin mit vor­ge­hal­te­ner Waf­fe ver­ge­wal­tigt und dann we­gen „Ehe­bruch” zum Tod durch Stei­ni­gung ver­ur­teilt wur­de; oder Frau­en, die ge­zwun­gen wur­den, ih­re Ver­ge­wal­ti­ger zu hei­ra­ten; oder um die 12.000 Kin­der­hei­ra­ten täg­lich; oder Frau­en, die von ih­ren Ehe­män­nern ge­schla­gen wer­den oder Säu­re ins Ge­sicht ge­sprüht be­kom­men; oder Frau­en, die als Selbst­mord­at­ten­tä­te­rin­nen be­nutzt werden.
  • Wenn Mo­g­her­i­ni im Iran in ih­rem Hi­jab lä­chelt, ver­setzt sie den Frau­en­rechts­be­we­gun­gen, die ver­su­chen, den Zwang des ob­li­ga­to­ri­schen Hi­jab auf­zu­he­ben und Frau­en glei­che Au­to­no­mie, Bil­dung und Frei­heit zu ge­wäh­ren, ei­nen der­ben Schlag. Sie stärkt die Unterdrückung.

Wäh­rend ih­res Be­suchs im Iran die­sen Mo­nat stell­te sich Fe­de­ri­ca Mo­g­her­i­ni (links), der­zei­ti­ge Ho­he Ver­tre­te­rin der Eu­ro­päi­schen Uni­on für Außen- und Si­cher­heits­po­li­tik, ne­ben Män­ner, die den Tod von Tau­sen­den von Frau­en (und Män­nern) an­ge­ord­net ha­ben. Hat sie je­mals dar­über nach­ge­dacht, dass Hun­der­te von Men­schen hin­ge­rich­tet wer­den, oft nach Schein­ge­richts­ver­fah­ren, je­des Jahr und auf der Grund­la­ge der is­la­mis­ti­schen Ge­set­ze in die­sem Land? (Bild­quel­le: Eu­ro­päi­sche Kommission)

Die So­zi­al­de­mo­kra­ten und so ge­nann­ten Fe­mi­nis­tin­nen ha­ben ih­re Stim­me er­ho­ben, da­mit al­le sie hö­ren. Sie rüh­men sich, die Gleich­stel­lung der Ge­schlech­ter, die in­di­vi­du­el­len Rech­te und die För­de­rung der Rech­te der Frau­en vor­an­zu­trei­ben. Sie ar­gu­men­tie­ren, dass die­se Wer­te uni­ver­sell sind; dass je­der Mensch, be­son­ders je­de Frau über­all auf der Welt, die­se „un­ver­äu­ßer­li­chen” Rech­ten ha­ben soll. Re­den wer­den ge­hal­ten, Gel­der wer­den be­schafft, und ei­ne Ar­mee von Ver­fech­tern kämpft für die­se Sache.

Je­der ist gleich, und je­der ver­dient die­se Rech­te. Die Ge­sän­ge, die in­spi­rie­ren­den Vor­trä­ge, die Ent­schlos­sen­heit, die durch Fern­seh­in­ter­views strömt und die sich über die Zeit­schrif­ten­sei­ten aus­brei­tet, fül­len ih­re An­hän­ger mit Be­geis­te­rung. Doch wie sieht die Rea­li­tät aus?

Ne­ben an­de­ren So­zi­al­de­mo­kra­ten hat Fe­de­ri­ca Mo­g­her­i­ni, der­zei­ti­ge Ho­he Ver­tre­te­rin der Eu­ro­päi­schen Uni­on für Außen- und Si­cher­heits­po­li­tik, vor kur­zem den is­la­mi­schen Staat Iran be­sucht, um an der of­fi­zi­el­len An­er­ken­nung und Ein­wei­hung des Re­gie­rungs­prä­si­den­ten Hassan Ro­uha­ni teil­zu­neh­men. Statt die Stan­dards zu er­zwin­gen, zu de­nen sie sich be­kennt – wie die star­ke Un­ter­stüt­zung für Frau­en – pass­te sie sich de­nen um sie her­um an. An­de­re, die die Ein­la­dung des Iran ak­zep­tier­ten, wa­ren Nord­ko­rea­ner, Mit­glie­der der His­bol­lah und Füh­rer der Ha­mas. Al­le drei die­ser Grup­pen sind be­kannt für ih­re Grau­sam­keit, vor al­lem ge­gen Frau­en, und für Ver­bre­chen ge­gen die Menschlichkeit.

Die An­we­sen­heit sol­cher Leu­te macht die Fra­ge des Des­po­tis­mus kom­pli­zier­ter, als es sein muss. Durch die Teil­nah­me an die­ser Art von Er­eig­nis­sen, un­ter­stüt­zen So­zi­al­de­mo­kra­ten wie sie wie­der­holt re­pres­si­ve Staa­ten, die is­la­mi­sches Recht, die Scha­ria im­ple­men­tie­ren, und ver­lei­hen ih­nen Le­gi­ti­mi­tät. Wenn Mo­g­her­i­ni sich zu Män­nern ge­sellt, die den Tod von Tau­sen­den von Frau­en (und Män­nern) an­ge­ord­net ha­ben, über­schrei­tet sie ih­re Er­war­tun­gen bei wei­tem. An­statt ih­re Denk­wei­se wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, er­laubt sie dass al­le Frau­en, die sie zu ver­tre­ten be­haup­tet, un­ter­drückt blei­ben, wie sie es schon so lan­ge waren.

Mo­g­her­i­ni brach­te das Pro­blem auf ei­ne noch hö­he­re Stu­fe. An­statt zu ver­su­chen, so zu er­schei­nen, als ob sie in Rich­tung fort­schritt­li­che­res Den­ken un­ter die­sen ge­walt­tä­ti­gen is­la­mis­ti­schen Füh­rern ar­bei­ten wür­de, tat sie, als wä­ren sie Freun­de. Sie schien stolz zu sein, mit den Ver­tre­tern die­ser re­pres­si­ven Re­gimes Sel­fies zu schies­sen. Die Ge­schich­te kam ins in­ter­na­tio­na­le Ram­pen­licht. Ei­ni­ge der Ver­tre­ter nutz­ten ih­re Sel­fies mit Mo­g­her­i­ni, um ih­re Le­gi­ti­mi­tät auf die in­ter­na­tio­na­le Ge­mein­schaft zu pro­ji­zie­ren, wäh­rend an­de­re Pla­ka­te mit Ei­gen­wer­bung mit Mo­g­her­i­ni mit dem ob­li­ga­to­ri­schen Hi­jab kre­ierten. Mo­g­her­i­ni, ei­ne so­zi­al­de­mo­kra­ti­sche ita­lie­ni­sche Po­li­ti­ke­rin, die von Frau­en­rech­ten re­det und einst Mit­glied der ita­lie­ni­schen Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei war, war er­picht dar­auf, sich der is­la­mi­schen Vor­schrift des Tra­gens ei­nes ob­li­ga­to­ri­schen Hi­jabs zu beu­gen. Die­ser Akt der Un­ter­wer­fung sen­det ei­ne bru­ta­le und un­er­schüt­ter­li­che Bot­schaft aus. Frau­en in die­sen is­la­mis­ti­schen Ge­sell­schaf­ten wer­den durch Ge­set­ze kon­trol­liert, die ver­kün­den, dass sie ver­steckt wer­den oder als Ei­gen­tum ih­res Ehe­man­nes be­han­delt wer­den müs­sen. Der Hi­jab ist ein Sym­bol da­für ge­wor­den. Um­ge­kehrt, wenn die ira­ni­schen Füh­rer Mo­g­heri­nis Land be­su­chen, fol­gen sie nicht den Re­geln Ita­li­ens. Statt­des­sen folgt Ita­li­en den is­la­mi­schen Re­geln des Re­gimes, in­dem es Be­schwich­ti­gun­gen an­bie­tet, wie z. B. nack­te Sta­tu­en ab­zu­de­cken und kei­nen Wein zu servieren.

Mo­g­her­i­ni – die vor Jah­ren auch in ein um­strit­te­nes Bild mit dem ver­stor­be­nen Vor­sit­zen­den der pa­läs­ti­nen­si­schen Au­to­no­mie­be­hör­de Jas­sir Ara­fat ein­wil­lig­te, spiel­te auch ei­ne ent­schei­den­de Rol­le beim Ab­schluss der nu­klea­ren Ver­ein­ba­rung mit dem ira­ni­schen Ré­gime und der Auf­he­bung der Sank­tio­nen für die­se Dik­ta­to­ren. An­statt die­se Un­ter­drü­cker zu be­stra­fen, er­mög­lich­te sie ih­nen, we­ni­ger Ein­schrän­kun­gen zu ha­ben, da sie im­mer noch ih­re ei­ge­nen Leu­te un­ter dem Dau­men hal­ten und wei­ter­hin die Ur­sa­che ih­res Lei­dens sind.

Mo­g­her­i­ni twee­te­te dann ih­ren Blog­post, der sagt: „Es war ei­ne Ge­le­gen­heit, wie­der mit Ro­uha­ni zu spre­chen, mit Au­ßen­mi­nis­ter Ja­vad Za­rif und mit dem au­ßen­po­li­ti­schen Be­ra­ter des Obers­ten Füh­rers, Ali Ak­bar Velayati”.

Ist das wirk­lich ei­ne Ge­le­gen­heit, stolz zu sein und sich zu rüh­men? Und wor­über sprach sie denn mit ihnen?

Wäh­rend Mo­g­her­i­ni ger­ne an Ver­an­stal­tun­gen mit die­sen is­la­mis­ti­schen Füh­rern teil­nimmt und sich freut, Fo­tos mit ih­nen zu schie­ßen, denkt sie je­mals an die Mil­lio­nen von Frau­en, die un­ter die­sen is­la­mis­ti­schen Re­gi­men bru­tal un­ter­drückt wer­den? Denkt sie an je­ne Frau­en, die sich auf dem Bo­den krüm­men und wei­nen, nach­dem sie von ih­ren Män­nern ge­schla­gen wor­den sind? Denkt sie je­mals an die Hun­der­te von Men­schen – Män­ner und Frau­en – die je­des Jahr hin­ge­rich­tet wer­den, oft nach Schein­ge­rich­ten und auf der Grund­la­ge der is­la­mi­schen Ge­set­ze in die­sem Land?

Wäh­rend sie die Hän­de die­ser Män­ner schüt­telt, denkt sie an die neun­jäh­ri­gen Mäd­chen, die „ge­setz­lich” in die Ehe ge­zwun­gen wer­den mit Zu­stim­mung der Regierung?

Wo sind all die Frau­en­rech­te, lin­ken mo­ra­li­schen Wer­te, für die sie und ih­re Par­tei ste­hen? Sie wa­ren nicht bei der Fei­er da­bei, und sie wur­den si­cher­lich nicht durch die­se Sel­fies repräsentiert.

Die Frau­en wer­den im is­la­mis­ti­schen Staat Iran und an­de­ren mus­li­mi­schen Staa­ten ent­mensch­licht, un­ter­jocht und als min­der­wer­tig be­han­delt. Vie­le Leu­te dort kämp­fen je­den Tag trotz al­ler Ge­fah­ren, de­nen sie ge­gen­über­ste­hen, um die we­ni­gen Rech­te zu er­hal­ten, die sie kön­nen. Im All­ge­mei­nen ist das Zeug­nis ei­ner Frau vor Ge­richt die Hälf­te des Zeug­nis­ses ei­nes Man­nes wert. Frau­en brau­chen Zu­stim­mung von ih­rem männ­li­chen Vor­mund, um das Land zu ver­las­sen, und in Saudi-​Arabien, um ihr Heim zu ver­las­sen. Frau­en kön­nen kei­nen Pass oh­ne Zu­stim­mung des Vor­munds er­hal­ten. Im Iran kann ein Mann je­de Frau hei­ra­ten, die er wünscht. Män­ner dür­fen vier Frau­en und ei­ne un­be­grenz­te An­zahl von vor­über­ge­hen­den Ehen (mut’a) ha­ben, aber Frau­en kön­nen nur ei­nen mus­li­mi­schen Mann hei­ra­ten. Eh­ren­mor­de ge­hen wei­ter, wäh­rend das Ré­gime ein Au­ge zudrückt.

Ba­sie­rend auf dem Ge­setz der tam­kin (Ge­hor­sam­keit), müs­sen Frau­en vol­len Zu­gang und un­ge­hin­der­te se­xu­el­le Ver­füg­bar­keit für ih­ren Mann bie­ten. In Ar­ti­kel 1105 des is­la­mis­ti­schen Zi­vil­ge­setz­buchs des Irans heißt es: „In den Be­zie­hun­gen zwi­schen Mann und Frau ge­hört die Po­si­ti­on des Fa­mi­li­en­ober­haup­tes aus­schließ­lich dem Ehe­mann.” In Ar­ti­kel 1117 des is­la­mis­ti­schen Zi­vil­ge­setz­buchs des Irans heißt es:

„Der Mann kann ver­hin­dern, dass sei­ne Frau ei­nen Ar­beits­platz hat oder ei­nen tech­ni­schen Be­ruf aus­übt, der mit den In­ter­es­sen der Fa­mi­lie oder der Wür­de von ihm oder sei­ner Frau un­ver­ein­bar ist.”

Män­ner kön­nen ei­ne ein­sei­ti­ge Schei­dung ein­lei­ten. Frau­en er­hal­ten nur die Hälf­te des­sen, was Män­ner bei ei­ner Erb­schaft be­kom­men. Ei­ne Frau be­kommt nur ein Sechs­tel ei­nes Er­bes, wenn sie ei­nen Sohn hat, wenn ihr Mann stirbt. Wenn sie nur ei­ne Toch­ter hat, wür­de das Er­be nicht au­to­ma­tisch an sie ge­hen. Die Fa­mi­lie des ver­stor­be­nen Ehe­man­nes – Brü­der, Ge­schwis­ter und El­tern – hät­ten eben­falls An­recht dar­auf. Frau­en kön­nen nicht Rich­ter wer­den … und die Lis­te ist noch nicht zu Ende.

Na­tür­lich sind Men­schen wie Mo­g­her­i­ni die­se Gräu­el­ta­ten und Dis­kri­mi­nie­rung, die wie­der­holt von Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen ver­mel­det wer­den, to­tal be­wusst. Dies sind so­gar wahr­schein­lich die glei­chen Miss­bräu­che, die Men­schen wie Mo­g­her­i­ni dann be­nut­zen, um Gel­der zu sam­meln in ih­ren Par­tei­en und die sie in ver­stö­ren­den Bil­dern über die Bild­schir­me gie­ßen. Kei­ner die­ser eu­ro­päi­schen Füh­rer kann auf Un­kennt­nis der Ta­ten, die die­se Män­ner be­ge­hen, plädieren.

Den­noch se­hen wir Leu­te wie Mo­g­her­i­ni, die die Hän­de schüt­teln, die Frau­en ih­re Frei­heit und ih­re Stim­men rauben.

Tat­sa­che ist, dass die­se ver­meint­li­chen Fe­mi­nis­tin­nen nicht nur die­sen Gräu­el­ta­ten ge­gen­über ein Au­ge zu­drü­cken, son­dern ih­re An­we­sen­heit bei die­sen Er­eig­nis­sen be­stä­tigt und le­gi­ti­miert die Herr­schaft die­ser Diktatoren.

Leu­te wie Mo­g­her­i­ni kön­nen ver­lan­gen, dass Frau­en in ex­klu­si­ve Ver­ei­ne auf­ge­nom­men wer­den und hö­he­re Ge­häl­ter be­zahlt be­kom­men, weil die­se Gleich­heit fair ist. Doch war­um, wenn sie be­haup­ten, dass sie Cham­pi­ons und Vor­rei­ter von Frau­en auf der gan­zen Welt sind, tra­gen sie bei und er­leich­tern sie die Herr­schaft der rück­sichts­lo­sen Dik­ta­to­ren ge­gen ihr ei­ge­nes Volk?

Wenn das Ge­sprächs­the­ma auf die spe­zi­fi­schen Fäl­le von Mil­lio­nen von un­ter­drück­ten Frau­en auf der gan­zen Welt schwenkt – wie Asia Bi­bi, ei­ne christ­li­che Mut­ter, die seit sie­ben Jah­ren in Pa­ki­stan in der To­des­zel­le sitzt, weil sie Was­ser ge­trun­ken hat, oder die 19-​Jährige, die die­ses Jahr von ih­rem Cou­sin mit vor­ge­hal­te­ner Waf­fe ver­ge­wal­tigt und dann we­gen „Ehe­bruch” zum Tod durch Stei­ni­gung ver­ur­teilt wur­de; oder Frau­en, die ge­zwun­gen wur­den, ih­re Ver­ge­wal­ti­ger zu hei­ra­ten; oder die 12.000 Kin­der­hei­ra­ten täg­lich; oder Frau­en, die von ih­ren Ehe­män­nern ge­schla­gen wer­den oder Säu­re ins Ge­sicht ge­sprüht be­kom­men; oder Frau­en, die als Selbst­mord­at­ten­tä­ter be­nutzt wer­den – dann wer­den sie to­tal still. Sie igno­rie­ren die­se Frauenrechte.

In­dem sie ih­re Un­ter­stüt­zung für die­se Ré­gime und die Män­ner, die sie durch­set­zen, de­mons­trie­ren, schwä­chen Men­schen wie Mo­g­her­i­ni die in­di­ge­nen Be­we­gun­gen, die ver­su­chen, ge­nau die Men­schen­rech­te vor­an­zu­trei­ben, die Men­schen wie Mo­g­her­i­ni zu be­für­wor­ten behaupten.

Wenn Mo­g­her­i­ni in ih­rem Hi­jab im Iran lä­chelt, teilt sie den Frau­en­rechts­be­we­gun­gen, die ver­su­chen, den Zwang des ob­li­ga­to­ri­schen Hi­jab zu ent­fer­nen und Frau­en glei­che Au­to­no­mie, Bil­dung und Frei­heit zu ge­wäh­ren, ei­nen der­ben Schlag aus. Sie stärkt die Unterdrückung.

Ein wah­rer Be­für­wor­ter der in­di­vi­du­el­len Rech­te und der De­mo­kra­tie könn­te statt­des­sen ein mu­ti­ges Bei­spiel ge­setzt ha­ben. Frau­en wie Mo­g­her­i­ni füt­tern das Sys­tem, statt es zu zer­stö­ren. Die­je­ni­gen, die den Un­ter­drü­ckern und den Is­la­mis­ten wei­ter­hin Le­gi­ti­mi­tät ge­ben, müs­sen zur Ver­ant­wor­tung ge­zo­gen werden.

Schließ­lich ist mei­ne Bot­schaft an Men­schen wie Mo­g­her­i­ni, und an­de­re wie sie, ein­fach: Hast du ein Ge­wis­sen oder ei­nen Sinn für An­stän­dig­keit? Oder geht es ein­fach nur um Macht, Geld, Nar­ziss­mus und Ma­ni­pu­la­ti­on auf Kos­ten der Un­ter­drück­ten, ein­schließ­lich der Frau­en? Kannst du das Schrei­en des klei­nen Mäd­chens hö­ren, oder sind dei­ne Oh­ren so taub wie die Män­ner, die das verursachen?

Dr. Ma­jid Ra­fiz­adeh ist Prä­si­dent des In­ter­na­tio­na­len Ame­ri­ka­ni­schen Ra­tes zum Na­hen Os­ten. Er ist Harvard-​Absolvent und iranisch-​amerikanischer Po­li­tik­wis­sen­schaft­ler, Ge­schäfts­mann und Au­tor von „Fried­li­che Re­for­ma­ti­on im Ira­ni­schen Is­lam”. Er kann un­ter Dr.Rafizadeh@Post.Harvard.Edu er­reicht werden.

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Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone Instituts.

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