Lassen Sie sich nicht von den „Anti-Hamas“-Protesten täuschen
Bassam Tawil, 31. März 2025, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Daniel Heiniger
- Wer die Proteste in Gaza so schnell feiert, sollte bedenken, dass es sich höchstwahrscheinlich nur um eine Show der vom Iran unterstützten Hamas handelt, um die Welt glauben zu machen, es gäbe einen Aufstand gegen die Terrorgruppe.
- Schließlich handelt es sich um dieselbe Hamas, die schon Jahre vor dem Angriff ihrer Terroristen auf Israel am 7. Oktober 2023 allen signalisierte, dass sie an einer weiteren Kampfrunde nicht interessiert sei. Dann ging sie hin und ermordete und folterte 1.200 Israelis und entführte 251.
- Was würden Norwegen oder Dänemark tun, wenn ISIS oder Al-Qaida an ihrer Grenze stünden und sie zerstören wollten?
- Berichten zufolge wurden Hamas-Mitglieder dabei beobachtet, wie sie einige Demonstrationen in Gaza anführten.
- Letztes Jahr versuchte Israel, Hamas-feindliche Clans zu ermutigen, eine Rolle bei der Verwaltung des Gazastreifens zu spielen – ohne Erfolg. Bedauerlicherweise haben mehrere Clans im vergangenen Jahr Erklärungen abgegeben, in denen sie ihre Unterstützung für die Hamas als „alleinigen Vertreter des Gazastreifens“ zum Ausdruck brachten.
- Die aktuellen Proteste haben nur einen Grund: Die Hamas verliert den Krieg offen sichtbar. … Die Demonstranten sind einfach nur wütend über Israels harte Vergeltung.
- Damit Israel aufhört, müsste die Hamas nur die 59 verbliebenen Geiseln freilassen. Nur 24 von ihnen sind möglicherweise noch am Leben – aber allesamt Opfer einer Entführung, die es gar nicht erst hätte geben dürfen.
- Leider gibt es keine Alternative zur vollständigen Beseitigung der Hamas … Es gibt keinen Unterschied zwischen dem politischen und dem militärischen Flügel der Hamas. Der politische Flügel der Hamas braucht den militärischen Flügel sogar, um an der Macht zu bleiben.
- Wenn der Westen auf die neueste Masche der Hamas hereinfällt, kann die Terrorgruppe schon bald unter anderem Namen die Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen. Schließlich ist es das Hauptziel der Hamas, an der Macht zu bleiben.
- Es ist an der Zeit, damit aufzuhören, westliche Werte und Bestrebungen auf islamistische Gesellschaften zu projizieren. Die Proteste im Gazastreifen sind kein Schritt in Richtung Frieden. Vielmehr sind sie ein Symptom für das erneute Scheitern der Palästinenser, ihr Ziel, Juden zu ermorden und Israel zu vernichten, zu erreichen.
- Lassen Sie sich nicht täuschen: Sobald sich die Palästinenser vom Krieg erholt haben, werden sie ihren Dschihad gegen Israel fortsetzen. Viele der „Anti-Hamas“-Demonstranten werden dann wieder auftauchen, diesmal mit Masken, Waffen und Militärausrüstung.
Die aktuellen Proteste haben nur einen Grund: Die Hamas verliert den Krieg offen sichtbar. Es ist an der Zeit, die Projektion westlicher Werte und Hoffnungen auf islamistische Gesellschaften zu beenden. Die Proteste im Gazastreifen stellen keinen Schritt in Richtung Frieden dar. Vielmehr sind sie ein Symptom für das erneute Scheitern der Palästinenser, ihr Ziel, Juden zu ermorden und Israel zu vernichten, zu erreichen.
Die jüngsten Anti-Hamas-Proteste im Gazastreifen werden von einigen westlichen und arabischen Politikanalysten als positive und ermutigende Entwicklung gewertet.
Wer die Proteste im Gazastreifen überstürzt feiert, sollte bedenken, dass es sich höchstwahrscheinlich nur um eine Show der vom Iran unterstützten Hamas handelt, um die Welt glauben zu machen, es gäbe einen Aufstand gegen die Terrorgruppe.
Schließlich handelt es sich um dieselbe Hamas, die schon Jahre vor dem Angriff ihrer Terroristen auf Israel am 7. Oktober 2023 immer wieder signalisierte, dass sie an einer weiteren Kampfrunde nicht interessiert sei. Dann ging sie hin und ermordete und folterte 1.200 Israelis und entführte 251.
Eine Taktik der Hamas besteht darin, ihre Terroristen zu schützen, indem sie sie unter der Zivilbevölkerung versteckt. Berichten zufolge wurden Hamas-Mitglieder bei einigen Demonstrationen im Gazastreifen gesichtet.
Darüber hinaus versucht die Hamas zweifellos, die Legitimität des israelischen Krieges gegen den Terrorismus zu untergraben, indem sie „unschuldige“ Zivilisten auf die Straße schickt, um gegen die humanitäre und wirtschaftliche Krise im Gazastreifen zu protestieren. Die Hamas hofft vermutlich, dass die Welt die friedlich protestierenden armen „Hamas-feindlichen“ Zivilisten sieht und dann Druck auf Israel ausübt, seinen Kampf gegen die Terroristen einzustellen.
Was würden Norwegen oder Dänemark tun, wenn ISIS oder Al-Qaida an ihrer Grenze stünden und versuchen würden, sie zu zerstören?
Bemerkenswerterweise scheinen die meisten Demonstranten Männer im kampffähigen Alter zu sein, was den Glauben bestärkt, sie seien Terroristen, die ihre Militäruniformen abgelegt und plötzlich zu „Zivilisten“ geworden seien.
Auch wenn einige der Demonstranten keine Mitglieder der Hamas oder anderer palästinensischer Terrorgruppen sind, ist es wichtig, sich nicht von einem scheinbar plötzlichen Sinneswandel täuschen zu lassen.
Die Demonstranten versuchen, wie viele Bewohner des Gazastreifens, höchstwahrscheinlich nur, weiteren Tod und Zerstörung zu vermeiden, da sie sehen, dass Israel, voll unterstützt von der Trump-Regierung, seine Anti-Terror-Operationen wieder aufnimmt.
Die Kämpfe im Gazastreifen flammten am 18. März wieder auf, nachdem die Hamas das Anfang des Jahres von den USA vermittelte Waffenstillstandsabkommen mit Geiseln gebrochen hatte.
Dies ist sicherlich kein Sinneswandel: Bislang hat es keine einzige palästinensische Kritik an dem Massaker der Hamas an Israelis am 7. Oktober gegeben. Die Demonstranten sagen nicht, dass sie sich darüber ärgern, dass Hamas-Terroristen (und Tausende „einfache“ Palästinenser) an diesem Tag Hunderte Israelis brutal ermordet, vergewaltigt, enthauptet und bei lebendigem Leib verbrannt haben.
Wir erinnern uns: Tausende Palästinenser gingen am 7. Oktober 2023 auf die Straße, um zu jubeln, als israelische Geiseln zurück in den Gazastreifen gezerrt wurden. Die Palästinenser skandierten nicht nur Parolen zur Unterstützung der Hamas und des palästinensischen „Widerstands“, viele wurden auch dabei gefilmt, wie sie die entführten israelischen Männer, Frauen und Kinder schlugen und bespuckten.
Es ist sehr wahrscheinlich, dass viele der heutigen „Anti-Hamas“-Demonstranten dieselben sind, die das Blutbad vom 7. Oktober gefeiert haben.
Es wäre auch völlig falsch anzunehmen, dass diejenigen, die gegen die Hamas demonstrieren, für Frieden und Koexistenz mit Israel sind. Wir haben keinen einzigen „Anti-Hamas“-Demonstranten gehört oder gesehen, der ein Transparent hochhielt, das Frieden forderte oder Israels Existenzrecht anerkannte.
Würden die Demonstranten den Krieg wirklich beenden wollen, würden sie die Hamas zur Freilassung der 59 israelischen Geiseln drängen, die noch immer im Gazastreifen gefangen gehalten werden. Wären die Demonstranten wirklich auf ein Kriegsende erpicht, hätte jemand Israel über den Aufenthaltsort der Geiseln informiert. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu im November 2024 eine Belohnung von 5 Millionen Dollar für die Freilassung jeder Geisel ausgesetzt hat. Bis heute hat sich niemand im Gazastreifen gemeldet.
Bei den „Anti-Hamas“-Protesten haben wir niemanden gehört, der ein Ende der genozidalen dschihadistischen Fantasien der Hamas und anderer palästinensischer Terrorgruppen forderte. Wenn morgen in Gaza Wahlen stattfinden würden, würden die meisten Demonstranten zweifellos für jede islamistische Terrorgruppe stimmen, die die Zerstörung Israels durch Massaker, Terrorismus und Dschihad (Heiligen Krieg) anstrebt.
Das Gerede von einem möglichen Aufstand lokaler Clans gegen die Hamas ist eine alte Fantasie, die sich leider nie bewahrheitet hat. In der Vergangenheit haben einige Clans die Herrschaft der Hamas offen herausgefordert, wurden aber schnell von anderen, pro-Hamas-Clans unterdrückt und diskreditiert. Im vergangenen Jahr versuchte Israel, Anti-Hamas-Clans zu ermutigen, eine Rolle bei der Verwaltung des Gazastreifens zu spielen – ohne Erfolg. Bedauerlicherweise haben mehrere Clans im vergangenen Jahr Erklärungen abgegeben, in denen sie ihre Unterstützung für die Hamas als „alleinigen Vertreter des Gazastreifens“ zum Ausdruck brachten.
Alles, was die Hamas tun müsste, um Israel zum Aufhören zu bewegen, wäre die Freilassung der 59 verbliebenen Geiseln. Nur 24 von ihnen sind möglicherweise noch am Leben – doch alle sind Opfer einer Entführung, die es gar nicht erst hätte geben dürfen.
Diese palästinensischen Demonstrationen werden die Hamas nicht stürzen.
Die Demonstranten wissen genau, dass die Hamas keinerlei Kritik duldet. Anfang dieser Woche entführten, folterten und exekutierten Hamas-Terroristen Berichten zufolge Odai al-Rabei, einen 22-jährigen Gazaer, der an einem Anti-Hamas-Protest teilgenommen hatte. Der Mord soll vermutlich eine Warnung an alle sein, die es wagen, sich gegen die Terrorgruppe auszusprechen. Es könnte auch Teil der Bemühungen der Hamas sein, von ihrer eigenen Beteiligung an den nur drei Tage dauernden Protesten abzulenken.
Derzeit sind die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) die einzige Armee, die in der Lage ist, die politische und militärische Infrastruktur der Hamas zu zerstören. Bisher scheint Israel dabei hervorragende Arbeit zu leisten, insbesondere seit dem 7. Oktober, als die meisten militärischen Kapazitäten der Hamas zerstört und in den letzten zwei Wochen mehrere hochrangige Hamas-Funktionäre eliminiert wurden.
Leider gibt es keine Alternative zur vollständigen Beseitigung der Hamas. Wie bereits auf diesen Seiten erwähnt, besteht kein Unterschied zwischen dem politischen und dem militärischen Flügel der Hamas. Der politische Flügel der Hamas ist vielmehr auf den militärischen Flügel angewiesen, um an der Macht zu bleiben.
Sollte der Westen auf die jüngste Masche der Hamas hereinfallen, könnte die Terrorgruppe unter neuem Namen bald die Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen. Schließlich ist es das oberste Ziel der Hamas, an der Macht zu bleiben.
Es ist an der Zeit, damit aufzuhören, westliche Werte und Hoffnungen auf islamistische Gesellschaften zu projizieren. Die Proteste im Gazastreifen stellen keinen Schritt in Richtung Frieden dar. Vielmehr sind sie ein Symptom für das erneute Scheitern der Palästinenser, ihr Ziel, Juden zu ermorden und Israel zu vernichten, zu erreichen.
Lassen wir uns nicht täuschen: Sobald sich die Palästinenser vom Krieg erholt haben, werden sie ihren Dschihad gegen Israel fortsetzen. Viele der „Anti-Hamas“-Demonstranten werden dann wieder auftauchen, diesmal mit Masken, Waffen und Militärausrüstung.
Bassam Tawil ist ein muslimischer Araber mit Sitz im Nahen Osten.
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