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Die Lü­gen hin­ter der Un­schuld der Rohingya-Muslime

Ales­san­dro, 4.9.2017, De­fend Eu­ro­pa, über­setzt

Mus­li­me ma­chen we­ni­ger als 10% der Be­völ­ke­rung Myan­mars aus, doch Sek­tie­rer­tum wächst im Staat. War­um fragst du? Die Mainstream-​Medien wür­den sa­gen, dass die Bud­dhis­ten für ih­re In­to­le­ranz und Ge­walt ge­gen­über der mus­li­mi­schen Min­der­heit ver­ant­wort­lich sind. Doch das ist al­les an­de­re als die Wahrheit.

In den letz­ten Ta­gen wur­den wir mit Nach­rich­ten über die Un­ru­hen und Ge­walt in Myan­mar bom­bar­diert, Hun­der­te von Bil­dern von ver­trie­be­nen Zi­vil­per­so­nen und Sol­da­ten über­all. Wie sind wir an die­sen Punkt gekommen?

Wie be­reits er­wähnt, sind Mus­li­me ei­ne „klei­ne” Min­der­heit, aber wie sie uns Eu­ro­pä­ern ge­zeigt ha­ben, kön­nen sie sehr laut und ge­walt­tä­tig sein, wenn sie be­schlie­ßen, uns ih­ren Glau­ben auf­zu­zwin­gen. Ein be­frag­ter bud­dhis­ti­scher Mönch sag­te, dass Mus­li­me das bur­me­si­sche Volk ver­schlin­gen und den Bud­dhis­mus und die bud­dhis­ti­sche Ord­nung zer­stö­ren. Mus­li­me be­nut­zen Ge­walt, um den Is­lam durch­zu­set­zen und Myan­mar als is­la­mi­sches Land zu eta­blie­ren. Wo ha­ben wir das schon mal ge­se­hen? In je­dem Land mit ei­ner mus­li­mi­schen Minderheit.

Der­sel­be Mönch ver­gleicht Mus­li­me mit afri­ka­ni­schen Karp­fen und sagt, dass sie sich rasch ver­meh­ren, ein ge­walt­tä­ti­ges Ver­hal­ten ha­ben, ih­re ei­ge­ne Art fres­sen und an­de­re Fi­sche. Ob­wohl sie ei­ne Min­der­heit sind, hat das bur­me­si­sche Volk sehr stark un­ter ih­nen ge­lit­ten, Mes­ser­an­grif­fe, Über­fäl­le auf Sol­da­ten, Ge­walt ge­gen Frau­en und Bürgerkrieg.

All dies pas­sier­te, wäh­rend die Mehr­heit der bur­me­si­schen Be­völ­ke­rung sie to­le­rier­te, oh­ne ih­nen je­mals zu scha­den, aber das hielt die Mus­li­me nicht da­von ab, so zu han­deln, wie sie es oft tun, als ge­walt­tä­ti­ge Er­obe­rer. Die­se Si­tua­ti­on hat ei­ni­ge der bud­dhis­ti­schen Mön­che zu Ge­walt ge­trie­ben, ja, die Mön­che ei­ner der fried­lichs­ten Re­li­gio­nen und Phi­lo­so­phi­en weh­ren sich.

Die Rohin­gya wa­ren auch für ei­nen Auf­stand im west­li­chen Myan­mar von 1947 bis 1961 ver­ant­wort­lich, und nach­dem der Auf­stand ge­stoppt wur­de, er­ho­ben sich die üb­rig ge­blie­be­nen Is­la­mis­ten mit ei­nem Gue­ril­la­krieg er­neut ge­gen die Regierung.

Die jüngs­ten An­grif­fe auf Rohin­gya wur­den auf 2016 da­tiert, aber in den frü­hen Mor­gen­stun­den des 25. Au­gust 2017 star­te­ten bis zu 150 Auf­stän­di­sche ko­or­di­nier­te An­grif­fe auf 24 Po­li­zei­sta­tio­nen und ei­nen Ar­mee­stütz­punkt im Staat Rak­hi­ne und for­der­ten 71 To­te. Die­ser An­griff lös­te den Ge­gen­an­griff der Re­gie­rungs­trup­pen aus, der die Rohingya-​Krise aus­lös­te, von der die Mainstream-​Medien im­mer wie­der sprechen.

Die Re­gie­rung Myan­mars ist ge­wiss nicht der Pfei­ler der De­mo­kra­tie oder der Auf­klä­rung, aber was in Myan­mar ge­schieht, ist nicht ir­gend­ei­ne üb­le eth­ni­sche Säu­be­rung, die auf Ras­sis­mus ba­siert, son­dern ei­ne ent­schlos­se­ne und ent­schie­de­ne Re­ak­ti­on auf die ver­üb­te Ge­walt ei­ner klei­nen Min­der­heit, die sich wei­gert, in Frie­den zu le­ben. Zi­vi­lis­ten lei­den of­fen­sicht­lich in die­ser Kri­se, aber der Dschi­ha­dist wuss­te, dass dies ge­sche­hen wür­de, und für Mus­li­me ist das kei­ne neue Tak­tik, Zi­vi­lis­ten als mensch­li­che Schutz­schil­de einsetzen.

Die Rohin­gya sind nicht un­schul­dig, das bur­me­si­sche Volk ver­tei­digt sich selbst, sein Land, sei­ne Iden­ti­tät, sei­ne Re­li­gi­on, sei­ne Existenz.

Die­se Nach­richt hat Aus­wir­kun­gen auf uns al­le. Be­son­ders auf uns in Eu­ro­pa. Es wä­re sehr na­iv von uns, an­ge­sichts der welt­wei­ten Kon­flikt­ten­den­zen die Tat­sa­che zu über­se­hen, dass die­se Men­schen bald von uns auf­ge­nom­men wer­den könn­ten. Das ist viel­leicht der Grund, war­um die Mainstream-​Medien hier über ih­re Ge­schich­te berichten.

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