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Israel-​Unterstützer müs­sen auf­hö­ren, die­se 13 Be­grif­fe zu be­nut­zen

Lee S. Ben­der und Je­ro­me R. Ver­lin, 7. Ju­li 2014, the al­ge­mei­ner

Blick auf Har Ho­ma in Je­ru­sa­lem. Pho­to: Ja­mes Eme­ry.

Die Be­richt­erstat­tung der west­li­chen Mainstream-​Medien über Is­ra­el ist ge­pflas­tert mit Aus­drü­cken, die ab­sicht­lich ge­schaf­fen wur­den, um den jü­di­schen Staat zu de­le­gi­ti­mie­ren. Die gu­te Nach­richt ist, dass die­se Be­grif­fe nicht vor 3300 Jah­ren in Stein ge­meis­selt wur­den, son­dern Krea­tio­nen sind, die erst nach der Un­ab­hän­gig­keit Is­ra­els ent­stan­den. Durch das Auf­ge­ben die­ser Spra­che ver­wir­ken wir un­se­rer Ge­schich­te. Hier sind 13 Sät­ze oder Be­grif­fe, die zu wie­der­ho­len wir auf­hö­ren müs­sen.

#1 – “West­bank:” Be­haup­tun­gen, dass „Ju­däa und Sa­ma­ria” nur „bi­bli­sche Na­men für die West­bank” sind, stellt die Ge­schich­te auf den Kopf. Die Na­men he­bräi­schen Ur­sprungs, „Ju­däa” und „Sa­ma­ria”, sind bis 1950 be­nutzt wor­den, als nach der In­va­si­on durch Trans­jor­da­ni­en die­se Ge­bie­te in „West­bank” um­be­nannt wur­den, um die­se Be­rei­che des jü­di­schen Hei­mat­lan­des von den Ju­den zu dis­as­so­zi­ie­ren. Der Tei­lungs­plan der UNO von 1947 sel­ber spricht vom „Hü­gel­land von Sa­ma­ria und Ju­däa.” Die­ser Be­griff ist kei­ne Ab­kür­zung für „Ju­däa und Sa­ma­ria.” Un­ter die­ser For­mu­lie­rung ist Jor­da­ni­en die „Ost­bank” des ur­sprüng­li­chen Pa­läs­tina­man­dat, das als Hei­mat­land für das jü­di­sche Volk vor­ge­se­hen war.

#2 – “Ost”-Jerusalem oder “tra­di­tio­nel­les ara­bi­sches Ost”-Jerusalem: Seit dem zwei­ten Mil­le­ni­um vor Chris­tus bis 1947 nach Chris­tus gab es kei­nen Ort na­mens „Ost”-Jerusalem. Die 19 Jah­re zwi­schen der Er­obe­rung von Tei­len der Stadt 1948 durch die In­va­si­ons­trup­pen Jor­da­ni­ens und ih­rem Raus­wurf durch Is­ra­el 1967 wa­ren die ein­zi­ge Zeit in der ge­sam­ten Mensch­heits­ge­schich­te, aus­ser zwi­schen 638 und 1099, als Ara­ber ir­gend ei­nen Teil von Je­ru­sa­lem kon­trol­lier­ten. Pa­läs­ti­nen­si­sche Ara­ber ha­ben kei­nen ein­zi­gen Tag in der Ge­schich­te ir­gend ei­nen Zoll von Je­ru­sa­lem be­herrscht. In den letz­ten drei Jahr­tau­sen­den war Je­ru­sa­lem die Haupt­stadt von drei Staa­ten – Ju­dah, Ju­däa, und dem mo­der­nen Is­ra­el – und hat ei­ne er­neu­er­te jü­di­sche Mehr­heit seit der tür­ki­schen Herr­schaft im 19. Jahr­hun­dert. Ost­je­ru­sa­lem ist ein Quar­tier der Stadt, die Is­ra­el 1967 wie­der­ver­ei­nigt hat.

#3 – “Die UNO woll­te ei­nen jü­di­schen und ei­nen pa­läs­ti­nen­si­schen Staat schaf­fen:” Das woll­te sie nicht. Pa­läs­ti­na auf­zu­tei­len zwi­schen „Pa­läs­ti­nen­sern” und Ju­den ist wie ei­ne Auf­tei­lung von Deutsch­land zwi­schen Deut­schen und Ju­den. Im­mer und im­mer wie­der nimmt die UNO Be­zug auf „den jü­di­schen Staat” und „den ara­bi­schen” [nicht „pa­läs­ti­nen­si­schen”] Staat in der Par­ti­tio­nie­rungs­re­so­lu­ti­on von 1947.

#4 – 1948 war die „Er­schaf­fung” und „Grün­dung” von Is­ra­el: Is­ra­el ist nicht 1948 künst­lich und aus der dün­nen Luft her­aus „ge­schaf­fen” und „ge­grün­det” wor­den. Is­ra­el er­reich­te Un­ab­hän­gig­keit in je­nem Jahr als na­tür­li­chen Ab­schluss ei­nes Rei­fungs­pro­zes­ses in er­neu­er­te Staat­lich­keit ei­nes Vol­kes, das vor­her schon zwei­mal Un­ab­hän­gig­keit hat­te in die­sem Land, und das nach Jahr­hun­der­ten har­ter Ar­beit ei­nen jü­di­schen Staat er­neut eta­blier­te in sei­nem his­to­ri­schen Hei­mat­land.

#5 – “Der Krieg, der auf die Schaf­fung Is­ra­els folg­te:” Is­rae­li ha­ben die­sen Krieg nicht ge­wollt; Er wur­de Is­ra­el auf­ge­zwun­gen von fast je­dem ara­bi­schen Staat, die den Tei­lungs­plan der UNO ab­lehn­ten und ver­such­ten, die Ju­den von Is­ra­el ins Meer zu trei­ben. Und aus der Ar­mee des jü­di­schen Hei­mat­lan­des, der Ha­g­a­nah, wur­de die IDF, die die mul­ti­na­tio­na­le aus­län­di­sche In­va­si­on zu­rück­schlug.

#6- “Pa­lesti­nen­si­sche Flücht­lin­ge des Krie­ges, der auf die Schaf­fung Is­ra­els folg­te”, oder „das pa­läs­ti­nen­si­sche Flücht­lings­pro­blem:” Es wa­ren die ein­drin­gen­den ara­bi­schen Ar­me­en, die die Zer­stö­rung Is­ra­els er­wir­ken woll­ten, die den Gross­teil der Ara­ber da­zu er­mu­tig­te, aus Is­ra­el zu flüch­ten, oder de­ren Flucht ver­ur­sach­te. Und ei­ne grös­se­re Zahl von Me­di­en igno­riert kon­stant die ein­ge­bo­re­nen Ju­den des mitt­le­ren Os­tens, aus den rie­si­gen ara­bi­schen und an­de­ren mus­li­mi­schen Län­dern ver­trie­ben wor­den wa­ren in der Fol­ge des arabisch-​israelischen Krie­ges. Ih­re Zahl ist grös­ser als die An­zahl Ara­ber, die aus dem klei­nen Is­ra­el flo­hen. Dass Is­ra­el den Gross­teil die­ser Ju­den ab­sor­biert hat, wäh­rend ara­bi­sche „Gast­ge­ber,” ein­schliess­lich in Pa­läs­ti­na selbst, die ara­bi­schen Flücht­lin­ge und ih­re Nach­kom­men in „Flücht­lings­la­gern”, die vom Wes­ten un­ter­stützt wer­den, iso­lie­ren, ver­wan­delt das zwei­sei­ti­ge Flücht­lings­pro­blem des arabisch-​israelischen Kon­flik­tes nicht in ein „pa­läs­ti­nen­si­sches” Flücht­lin­ge­s­pro­blem. Hät­ten die pa­läs­ti­nen­si­sche Ara­ber den UNO-​Teilungsplan ak­zep­tiert, dann wür­den sie eben­falls ih­ren 66stn Ge­burts­tag fei­ern.

#7 – Is­ra­el hat 1967 ara­bi­sches Land „er­obert:„Das tat es nicht. Der Krieg von 1967 war, wie sei­ne Vor­gän­ger, ein Ver­tei­di­gungs­krieg, der Is­ra­el auf­ge­zwun­gen wor­den war. Die Nach­barn von Is­ra­el woll­ten kei­ne Kom­pro­mis­se ein­ge­hen; sie woll­ten ganz ein­fach den jü­di­schen Staat zer­stö­ren. Das neue is­rae­li­sche Ter­ri­to­ri­um soll­te ei­ne Si­cher­heits­bar­rie­re bie­ten und si­cher­stel­len, dass das nicht mehr pas­sie­ren kann. Aus­ser­dem wa­ren die­se Ge­bie­te nicht „ara­bi­sches Land,”

#8 – Israel’s Gren­zen von “1967:” Die Waf­fen­still­stands­ver­ein­ba­rung zwi­schen Is­ra­el und Jor­da­ni­en von 1949 hat au­drück­lich die „grü­ne Li­nie”, die sie zog zwi­schen den Waf­fen­still­stands­stel­lun­gen der bei­den Sei­ten als nur mi­li­tä­ri­sche Waf­fen­still­stands­li­nie, oh­ne Prä­ju­diz zu ei­nem Grenz­an­spruch von ei­ner der bei­den Sei­ten. Die Nach-’67-UNO-Resolution 242 hat aus­drück­lich nicht von Is­ra­el ver­langt, sich von die­sen Li­ni­en zu­rück­zu­zie­hen.

#9 – “Is­rae­li­sche Be­sat­zung der West­bank und von Ost­je­ru­sa­lem:” Dass die Me­di­en dar­auf be­stehen, die is­rae­li­sche Prä­senz im Her­zen von Je­ru­sa­lem und in Ju­däa und Sa­ma­ria ei­ne „is­rae­li­sche Be­set­zung pa­läs­ti­nen­si­scher Ter­ri­to­ri­en” nen­nen, macht es nicht da­zu. „Be­set­zung” ist ein völ­ker­recht­li­cher Be­griff, der frem­de Prä­senz im sou­ve­rä­nen Ter­ri­to­ri­um ei­nes an­de­ren Staa­tes be­zeich­net. Der letz­te sou­ve­rä­ne Staat im Land von Is­ra­el vor dem mo­der­nen Is­ra­el war jü­disch Ju­däa. Das Land­ver­hält­nis von ara­bi­schem Land zu Is­ra­el be­trägt 625 – 1, 23 Staa­ten zu eins.

#10 – “Jü­di­sche Sied­ler und Sied­lun­gen” ge­gen­über “pa­läs­ti­nen­si­schen Be­woh­nern von Nach­bar­schaf­ten und Dör­fern:” Ein be­lieb­ter Kon­trast in Medien-​Nachrichtenartikeln ist, im sel­ben Satz von „jü­di­schen Sied­lern” in „Sied­lun­gen” so­wie von „pa­läs­ti­nen­si­schen Be­woh­nern” von na­hen „Nach­bar­schaf­ten” und „Dör­fern” zu re­den. Ju­den sind kei­ne frem­den „Sied­ler” in ei­nem Je­ru­sa­lem, das seit dem 19. Jahr­hun­dert ei­ne jü­di­sche Mehr­heit hat, oder im Judäa-​Samaria-​jüdischen-​historischen Herz­land.

#11 – Die An­er­ken­nung von Is­ra­els  “jü­di­schem Staat” ist “ein neu­er Stol­per­stein:” Neu seit Mo­ses’ Zei­ten. Das jü­di­sche Hei­mat­land Is­ra­el, ein­schliess­lich kon­ti­nu­ier­li­cher Heimatland-​beanspruchender jü­di­scher Prä­senz, war im­mer zen­tral für das jü­di­sche Volks­tum. 1947 sag­te der bri­ti­sche Aus­sen­se­kre­tär Be­vin dem Par­la­ment, dass der Ju­den „es­sen­zi­el­ler Prin­zip­punkt” die Sou­ve­rä­ni­tät von jüdisch-​Palästina sei.

#12 – “Pa­läs­tio­nen­ser ak­zep­tie­ren die Zwei­staa­ten­lö­sung und Is­ra­el lehnt sie ab:” Falsch auf bei­den Sei­ten. So­wohl die USA als auch Is­ra­el de­fi­nie­ren ‚Zwei Staa­ten’ als zwei Staa­ten für zwei Völ­ker – Ju­den und Ara­ber. Vie­le auf der ara­bi­schen Sei­te leh­nen zwei Staa­ten für zwei Völ­ker mit Nach­druck ab. Vie­le Is­rae­lis, ein­schliess­lich Pre­mier­mi­nis­ter Net­anya­hu, un­ter­stüt­zen den Plan – un­ter der Be­din­gung, dass der pa­läs­ti­nen­si­sche Ter­ror auf­hört. Die Ara­ber ver­nei­nen Is­ra­els Exis­tenz­recht wei­ter­hin und dau­er­haft als Na­tio­nal­staat für das jü­di­sche Volk, wel­che Gren­zen auch im­mer ge­zo­gen wer­den.

#13 – “Die Pa­läs­ti­nen­ser:” Die UNO-​Resolution von 1947 mit dem Tei­lungs­plan nann­te die pa­läs­ti­nen­si­schen Ara­ber und Ju­den „die zwei pa­läs­ti­nen­si­schen Völ­ker.” Nichts ist selbst-​delegitimierender und kon­tra­pro­duk­ti­ver für die Er­rei­chung ei­nes Frie­dens, der auf ara­bi­scher An­er­ken­nung des jü­di­schen Da­seins­rechts ba­siert, als dass die Ju­den hin­ge­hen und die pa­läs­ti­nen­si­schen Ara­ber „Die Pa­läs­ti­nen­ser” nen­nen. Sie ha­ben kei­ne Spra­che, Re­li­gi­on oder Kul­tur, die sie von be­nach­bar­ten Ara­bern un­ter­schei­det, und sie hat­ten nie Sou­ve­rä­ni­tät über Pa­läs­ti­na, wo­ge­gen die Ju­den, mit ei­ner Prä­senz, die drei Jahr­tau­sen­de in die Ver­gan­gen­heit reicht, drei Staa­ten dort hat­ten, al­le mit Je­ru­sa­lem als Haupt­stadt. Die we­nigs­ten pa­läs­ti­nen­si­schen Ara­ber kön­nen ih­ren ei­ge­nen Stamm­baum wei­ter als 4 Ge­ne­ra­tio­nen zu­rück ver­fol­gen.

13 Kommentare

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  1. Reinhard Huland

    Thank you very hel­pful in­for­ma­ti­ons

  2. Chaya

    Sha­lom,
    ich möch­te den Ar­ti­kel in mei­nem Blog un­ter An­ga­be al­les Quel­len wie­der­ver­öf­fent­li­chen, und wür­de ger­ne wis­sen, ob es Ih­nen ge­nehm ist.
    Gruss
    Die Sied­le­rin

    1. Admin

      Von mir aus ger­ne. Ich freue mich, wenn mei­ne Über­set­zungs­ar­beit ge­wür­digt wird. Der eng­lisch­spra­chi­ge Ori­gi­nal­ar­ti­kel ist am An­fang ver­linkt. Ich ha­be üb­ri­gens gra­de ih­re Facebook-​Seite mit „ge­fällt mir” mar­kiert 🙂

      1. Bernd Weber

        Dan­ke für die­se wert­vol­le Über­set­zung und die fun­dier­ten In­for­ma­tio­nen.

  3. reuven

    wenn es schon um ne­ga­ti­ve Be­grif­fe wie „jue­di­sche Sied­lun­gen” geht, wie kann man dann den Ar­ti­kel mit ei­nem Bild be­glei­ten mit dem Un­ter­ti­tel „Blick auf die Sied­lung Har Ho­ma in Sa­ma­ria”?

    Har Ho­ma ist ein Wohn­vier­tel im Sue­den Je­ru­sa­lems.

    1. Admin

      Sie ha­ben Recht. Zum Zeit­punkt mei­ner Über­set­zung stand al­ler­dings im Ori­gi­nal­ar­ti­kel „View of the Har Ho­ma Sett­le­ment in the West­bank”, was ich völ­lig de­pla­ziert fand. Des­halb ha­be ich „Har Ho­ma, Is­ra­el” auf Goog­le Maps ge­sucht, und ei­nen Ort in Sa­ma­ria ge­fun­den. Des­halb ha­be ich so über­setzt, wie Sie es vor­ge­fun­den ha­ben („Blick auf die Har Ho­ma Sied­lung in Sa­ma­ria”). Die Bild­un­ter­schrift ist of­fen­sicht­lich in der Zwi­schen­zeit im Ori­gi­nal­ar­ti­kel kor­ri­giert wor­den auf „View of Har Ho­ma in Je­ru­sa­lem”, wes­halb ich ger­ne auch mei­ne über­setz­te Bild­un­ter­schrift kor­ri­gie­re.

      1. Christian W. E. Mosch

        Har Ho­ma ist aber eher Ju­däa, süd­lich zwi­schen Je­ru­sa­lem und Beth­le­hem ge­le­gen… 😉

        Sa­ma­ria ist mehr nörd­lich Je­ru­sa­lems…

        Sha­lom und vie­le Grü­ße
        Chris­ti­an

  4. Mayer

    Bei Punkt 13 soll­te man hin­zu­fü­gen (oder un­ter ei­nen ei­ge­nen Punkt) , dass das Wort „Pa­läs­ti­na” über­haupt aus dem Wort­schatz der Israel-​Unterstützer ge­stri­chen wer­den soll­te. Die­ses Wort oder Un­wort steht für die Aus­lö­schung Is­ra­els, und des ge­sam­ten Ju­den­tums so wie es der Rö­mer Ha­dri­an auch be­foh­len hat. Des­we­gen hat er Is­ra­el in „Pa­läs­ti­na” um­be­nannt. Wenn man von den Ara­ber in die­ser Ge­gend spricht so könn­te man sie die „Nahost-​Araber” oder Nah­ost­ler nen­nen. Aber nie­mals „Pa­läs­ti­nen­ser”, denn das sind sie nicht. Ei­gent­lich war Is­ra­el in je­ner Zeit viel grö­ßer, so groß, dass man sa­gen kann das Jor­da­ni­en in Is­ra­el liegt.

  5. Irene Reindl

    +++#13 – “Die Palästi­nenser:” Die UNO-​Resolution von 1947 mit dem Teilungs­plan nan­nte die palästi­nen­sis­chen Ara­ber und Ju­den “die zwei palästi­nen­sis­chen Völ­ker.”+++

    Ganz si­cher? Oder war nicht eher von „zwei pa­läs­ti­ni­schen Völ­kern” die Re­de?

  6. Admin

    Ich ha­be mei­ne Über­set­zung ge­prüft, und das eng­li­sche Ori­gi­nal re­det von “the two Pa­lesti­ni­an peop­les.” Die Über­set­zung ist al­so kor­rekt. Wel­che ex­ak­te Wort­wahl der UNO-​Teilungsplan ver­wen­det, kann ich jetzt auf die Schnel­le nicht nach­prü­fen, aber aus der Tat­sa­che, dass die­ser Tei­lungs­plan zwei Ge­bie­te für zwei Staa­ten, näm­lich ei­nen jü­di­schen und ei­nen ara­bi­schen, vor­sah, wa­ge ich die Schluss­fol­ge­rung zu zie­hen, dass sehr wohl „die zwei … Völ­ker” ge­meint wa­ren und nicht ‚ir­gend­wel­che’ „zwei … Völ­ker”.

    Darf ich nichts­des­to­trotz nach­fra­gen, in­wie­fern die­se ex­ak­te Wort­wahl Ih­rer Mei­nung nach ei­nen Un­ter­schied macht?

  7. Karin Vetter

    Wich­tig wä­re auch mal ei­ne Dar­stel­lung der Si­tua­ti­on nach der 1. Tei­lungdes brit. Man­dats Pa­läs­ti­na in den 20.igern . Trans­jor­da­ni­en und Cis­jor­da­ni­en soll­te je­der Is­rael­freund ken­nen

  8. Siedler

    sel­ten so­viel quatsch auf ei­nem hau­fen ge­le­sen. Wie wär es noch mit ei­nem 14. Punkt, dass die ISAF nur Papp­bom­ben und Be­cher auf den Ga­za war­fen und die to­ten nur ge­stell­te Schutz­schil­der der Ha­mas wa­ren.!

  1. Zum Weiterlesen: “No-Go-Begriffe” & “Nicht illegal” | Ich, die Siedlerin || Eine jüdische Stimme aus Judäa

    […] auf The Al­ge­mei­ner, Lee S.Bender & Je­ro­me R.Verlin. ue­ber­setzt ins Deut­sche bei  Politisches.Blog-Net.Ch (03.06.2015). Sehr nuetz­lich und wa­erms­tens emp­foh­len, sich den “Begriff-​Guide” zu […]

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