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Ni­co­lai Sennels: „Mus­li­me deu­ten in­stink­tiv un­se­re Zu­rück­hal­tung als Angst, als Ein­la­dung zum An­griff”

In­ter­view mit dem dä­ni­schen Psy­cho­lo­gen Ni­co­lai Sennels.
Dr. Roy Sches­to­witz, 5.7.2016, Ha­pe­les (he­brä­isch) und 10-​News (eng­lisch)

1) Wel­ches sind die Un­ter­schie­de zwi­schen mus­li­mi­schen und west­li­chen Men­schen?

Ni­co­lai: Bei der Ar­beit mit mus­li­mi­schen Kli­en­ten fand ich vier wich­ti­ge psy­cho­lo­gi­sche Un­ter­schie­de. Das Ver­ständ­nis die­ser Un­ter­schie­de ver­setzt uns bes­ser in die La­ge, die psy­cho­lo­gi­schen As­pek­te der In­te­gra­ti­ons­pro­ble­me zu ver­ste­hen, die der Wes­ten er­fährt, wenn es um mus­li­mi­sche Ein­wan­de­rer geht.

Der ers­te Un­ter­schied be­trifft Wut. West­li­che Kul­tu­ren se­hen Zorn als Schwä­che und Wut aus­zu­drü­cken ist ein Weg, so­zia­len Sta­tus zu ver­lie­ren. In der mus­li­mi­schen Kul­tur, in der „Macht ist im Recht” gilt, wird Wut als Stär­ke ge­se­hen. Ei­ni­ge mus­li­mi­sche Ge­mein­den er­klä­ren so­gar ei­nen „Tag des Zorns”, wo sie ver­su­chen, an­de­re durch Schrei­en, in die Luft Schie­ßen und auf und ab hüp­fen zu über­zeu­gen. Wäh­rend wir im Wes­ten ein sol­ches Ver­hal­ten als Um­klam­me­rung oder psy­cho­pa­tho­lo­gisch be­trach­ten, de­fi­nie­ren mus­li­mi­sche Kul­tu­ren un­se­ren Man­gel an Ag­gres­si­on als Schwä­che, die aus­ge­nutzt wer­den kann – und soll­te. Um sol­che Auf­for­de­run­gen zur Aus­beu­tung zu ver­mei­den, soll­ten wir die Wahr­heit sa­gen, For­de­run­gen stel­len, kon­se­quent sein – und ei­nen gro­ßen Stock mit­füh­ren.

Der zwei­te Un­ter­schied be­trifft Eh­re und Selbst­ver­trau­en. In­ner­halb der west­li­chen Kul­tur wird es all­ge­mein als ein Zei­chen von Eh­re und Selbst­ver­trau­en an­ge­se­hen, wenn wir in der La­ge sind, Kri­tik ent­we­der mit ei­nem Ach­sel­zu­cken (wenn wir nicht ein­ver­stan­den sind) oder mit ei­nem „Ich glau­be, Sie ha­ben Recht – Dan­ke, dass Sie mir ge­hol­fen ha­ben, mich zu ver­bes­sern” zu be­han­deln. In der mus­li­mi­schen Kul­tur ist es eh­ren­wert, sich ge­gen Kri­tik mit Ag­gres­si­on zu ver­tei­di­gen und Mut zu zei­gen, kör­per­li­che Kon­fron­ta­ti­on zu ris­kie­ren – egal ob die Kri­tik wahr ist oder nicht. Is­lam kann nicht ver­tei­di­gen, Is­lam kann nur an­grei­fen. Aus die­sem Grund hö­ren wir nur sehr sel­ten Mus­li­me ih­re Re­li­gi­on durch Lo­gik oder Ver­nunft ver­tei­di­gen, je­doch fast im­mer mit Ein­schüch­te­rung und Ge­walt: Es spielt kei­ne Rol­le, wer Recht hat, es kommt dar­auf an, wer der Stärks­te ist. Aus der Per­spek­ti­ve der tra­di­tio­nel­len mus­li­mi­schen Kul­tur ist das west­li­che Kon­zept der Eh­re un­eh­ren­haft. Es macht, dass wir er­bärm­lich und ängst­lich aus­se­hen, und für ei­ne Re­li­gi­on, die im Grun­de im­pe­ria­lis­tisch und ag­gres­siv ist, ist es ei­ne Ein­la­dung zum An­griff.

Der drit­te Un­ter­schied be­trifft Selbst­ver­ant­wor­tung, und hier ist es wich­tig, den psy­cho­lo­gi­schen Be­griff „Kon­troll­über­zeu­gung” zu ver­ste­hen. West­li­chen Kul­tur ten­diert in Rich­tung ei­ner in­ne­ren Kon­troll­über­zeu­gung, was be­deu­tet, dass wir den­ken, dass un­ser Le­ben in ers­ter Li­nie durch in­ne­re Fak­to­ren be­stimmt wird, wie un­se­re ei­ge­nen Ent­schei­dun­gen, un­se­re ei­ge­ne Sicht und un­se­re Art, un­se­re Emo­tio­nen zu ver­ar­bei­ten. Des­halb ha­ben wir un­zäh­li­ge The­ra­peu­ten, Trai­ner usw., und un­zäh­li­ge Bü­cher und Zeit­schrif­ten, die uns al­le da­bei hel­fen, dar­auf ab­zu­zie­len, bes­ser zu sein, uns selbst zu hel­fen. Mus­li­mi­sche Kul­tur und vor al­lem der Is­lam ist stark von äu­ße­rer Kon­troll­über­zeu­gung ge­kenn­zeich­net. Al­les ge­schieht „Ins­hal­lah”; fast je­der As­pekt des Le­bens wird durch das is­la­mi­sche Ge­setz ge­re­gelt, die bru­ta­le Scha­ria, die den Men­schen, die un­ter ihr le­ben, so vie­le Men­schen­rech­te weg­stiehlt; männ­lich Au­to­ri­tä­ten – Vä­ter, gro­ße Brü­der, On­kel, Ima­me, usw. – ma­chen die Re­geln und ha­ben ei­ne enor­me Macht be­son­ders über die Frau­en. Es gibt sehr we­nig Raum für per­sön­li­che Ent­schei­dun­gen und Frei­hei­ten, und das schafft na­tür­lich ein Ge­fühl der äu­ße­ren Kon­troll­über­zeu­gung: Ihr Le­ben wird durch äu­ße­re Fak­to­ren be­stimmt, und die Frei­heit, zu for­schen und die in­ne­re Kon­troll­über­zeu­gung zu trai­nie­ren ist sehr be­grenzt. Dies ist auch der Grund für die welt­be­rühm­te und – aus west­li­cher Sicht – pein­li­che und kin­di­sche Op­fer­men­ta­li­tät, die vie­le mus­li­mi­sche Ge­mein­den und Ein­wan­de­rer cha­rak­te­ri­siert. Wenn die­se Op­fer­men­ta­li­tät auf un­ser west­li­ches Mit­ge­fühl und Fra­gen trifft wie „Was möch­ten Sie ger­ne tun”, ist die In­te­gra­ti­on zum Schei­tern ver­ur­teilt. Erst jetzt be­gin­nen west­li­che Be­hör­den zu ler­nen, dass wir mus­li­mi­sche Ein­wan­de­rer mit For­de­run­gen, Kon­se­quen­zen er­fül­len müs­sen – „Sie müs­sen dies und das tun, und das ist die Fol­ge, wenn Sie es nicht tun.” Men­schen mit äu­ße­rer Kon­troll­über­zeu­gung ha­ben meist sehr we­nig Selbst­kon­trol­le und brau­chen ei­ne kla­re Kom­mu­ni­ka­ti­on, ei­nen kla­ren Rah­men und kla­re Kon­se­quen­zen, wenn sie die Re­geln bre­chen. Aber auch wenn wir dies jetzt zu rea­li­sie­ren be­gin­nen, könn­te es zu spät sein, um die ge­schei­ter­te In­te­gra­ti­on von Mil­lio­nen von Men­schen aus die­ser ganz an­de­ren Kul­tur da­von ab­zu­hal­ten, un­se­re Ge­sell­schaft zu zer­stö­ren.

Der vier­te Un­ter­schied be­trifft To­le­ranz und Of­fen­heit. Im Wes­ten wird „to­le­rant und of­fen” als De-​facto-​Definition ei­nes gu­ten Men­schen be­trach­tet. Vor hun­dert Jah­ren gin­gen „gu­te Men­schen” je­den Sonn­tag in die Kir­che, wäh­rend sie heu­te mit #Re­fu­gees­Wel­co­me Schil­dern auf Bahn­hö­fen ste­hen. Im Is­lam ist ein gu­ter Mensch je­mand, der streng auf die Ein­hal­tung der Scha­ria ach­tet, die sehr in­to­le­rant und ver­schlos­sen ist – so­gar ge­walt­tä­tig – ge­gen­über Aus­sen­ste­hen­den. Man braucht kein Ge­nie zu sein, um vor­her­zu­sa­gen, wie sich die Be­geg­nung zwi­schen solch un­ter­schied­li­chen Kul­tu­ren ent­wi­ckeln wird: Als Kul­tur­osmo­se wird die „of­fe­ne” Kul­tur von der in­to­le­ran­ten Kul­tur kon­su­miert wer­den: Der kul­tu­rel­le Aus­tausch wird ei­ne Ein­bahn­stra­ße sein. Dies ist es, was un­se­re Län­der in die­sen Jah­ren auf­frisst in Form von is­la­mi­schen Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten, die sich in klei­ne Gaza-​Streifen mit ex­trem dich­ter Be­völ­ke­rung ent­wi­ckeln; ra­di­ka­ler Is­lam wird vi­ral; Ar­mut, ge­rin­ge Bil­dung und die Ab­hän­gig­keit von wirt­schaft­li­cher Un­ter­stüt­zung von au­ßen; und ei­ne feind­li­che und ge­walt­tä­ti­ge Hal­tung ge­gen­über ih­rer nicht­mus­li­mi­schen Um­ge­bung: Ei­ne stän­di­ge Quel­le der Ag­gres­si­on, die ei­ne kon­stan­te Ein­däm­mung braucht, um nicht über­zu­schwap­pen in ih­re Um­ge­bung.

2) Was sind die Merk­ma­le der ara­bi­schen Kul­tur, wie sie in der Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der west­li­chen Welt zum Aus­druck ge­bracht wer­den?

Ni­co­lai: ara­bi­sche Kul­tur, oder der Aus­tausch der mus­li­mi­schen Kul­tur mit der west­li­chen Welt, wird vor al­lem da­von ge­prägt, dass die west­li­che Welt ver­sucht, mus­li­mi­sche Ag­gres­si­on ein­zu­däm­men – oder sie manch­mal so­gar zu ern­ten und zu ver­wer­ten ver­sucht durch Stell­ver­tre­ter­krie­ge. Es gibt sehr we­nig Kom­mu­ni­ka­ti­on auf der Ba­sis der Gleich­heit der bei­den Par­tei­en. Statt­des­sen setzt der Wes­ten Be­schwich­ti­gung, Di­plo­ma­tie, Be­stechung oder Bom­ben ein in ei­nem Ver­such, den kon­stan­ten Fluss von Ge­walt und ag­gres­si­vem Im­pe­ria­lis­mus zu zäh­men. Von der is­la­mi­schen Sei­te her ha­ben sie in­stink­tiv un­se­re oben er­wähn­ten Schwä­chen ent­deckt, und sind da­von über­zeugt, dass sie durch die Kraft ih­res Got­tes und durch Ge­duld und Ein­schüch­te­rung die Ar­beit fort­set­zen und be­en­den wer­den, die ihr Pro­phet be­gon­nen hat vor ein­ein­halb Jahr­tau­sen­den und wel­che be­reits den größ­ten Teil des Na­hen Os­tens, Nord­afri­ka und gro­ße Tei­le Asi­ens von nicht-​Muslimen ent­leert hat.

3) Wie kann ein Mus­lim sich än­dern und ei­ne an­de­re Per­sön­lich­keit auf­bau­en, die sich in der west­li­chen Welt in­te­griert?

Nun, da dies be­deu­ten wür­de, dass sie ei­ne lan­ge Lis­te der Men­schen­rech­te über­neh­men müss­ten (De­mo­kra­tie, Re­de­frei­heit , Se­xua­li­tät, Re­li­gi­on, etc.), die die Scha­ria mit dem Tod be­straft, gin­ge es in ers­ter Li­nie dar­um, ei­ne Si­cher­heits­ba­sis zu schaf­fen für je­ne, die den Wunsch ha­ben, sich zu än­dern. Wir kön­nen da­mit an­fan­gen, dass wir die Quel­len der Scha­ria, der Ima­me und der Mo­sche­en un­ter­gra­ben.

4) Wenn sie so ver­schie­den sind, was su­chen sie dann in den west­li­chen Län­dern?

Ni­co­lai: Si­cher­heit, Frei­heit, Geld und ma­te­ri­el­le Gü­tern, sich mit ih­ren Fa­mi­li­en zu ver­ei­nen, und die Scha­ria zu ver­brei­ten. Lei­der ge­ben sie im Durch­schnitt nur sehr we­nig zu­rück an die Län­dern, die sie be­tre­ten, und oft ist ihr Kon­zept von Frei­heit nicht kom­pa­ti­bel mit Men­schen­rech­ten und De­mo­kra­tie. Na­tür­lich gibt es auch vie­le Mus­li­me, die sich wirk­lich in­te­grie­ren wol­len und die un­se­re Wer­te und Rech­te an­neh­men, aber viel zu oft wer­den sie von ih­rer is­la­mi­schen Um­ge­bung oder ih­rem ei­ge­nen Man­gel an Mo­ti­va­ti­on oder Fä­hig­kei­ten ge­stoppt.

5) Ei­ner, der sich nicht in­te­griert – was ge­schieht mit ihm? Wann wird er sich in ei­nen Ver­bre­cher ver­wan­deln und wann führt er ein nor­ma­les Le­ben?

Ni­co­lai: Zur In­te­gra­ti­on braucht man drei Din­ge. Man muss es wol­len, man muss die Er­laub­nis da­zu ha­ben von den mus­li­mi­schen Kol­le­gen und der Fa­mi­lie, und man muss es kön­nen. Viel zu we­ni­ge mus­li­mi­sche Ein­wan­de­rer, Flücht­lin­ge und ih­re Nach­kom­men schaf­fen al­le drei. Auf­grund ih­rer in­to­le­ran­ten Kul­tur ha­ben vie­le sehr we­nig oder gar kein Ge­fühl von Ver­pflich­tung und Dank­bar­keit ge­gen­über den Nicht-​islamischen Kul­tu­ren und Ge­sell­schaf­ten. Und wenn un­se­re west­li­chen Wohl­fahrts­ge­sell­schaf­ten sie mit Nah­rung, Geld und Woh­nen ver­sorgt – selbst wenn sie sich kei­nen Zen­ti­me­ter in­te­grie­ren – war­um soll­ten sie sich in­te­grie­ren? Und wenn wir es zu­las­sen, dass ra­di­ka­le Ima­me und Mo­sche­en sich über­all aus­brei­ten, wie kön­nen wir er­war­ten, dass ir­gend ein Ver­such der In­te­gra­ti­on in un­se­re west­li­chen Wer­te von der mus­li­mi­schen Ge­mein­schaft un­ter­stützt wer­den? Und wenn wir un­ter­schieds­los je­den Im­mi­gran­ten neh­men und da­her mit Mil­lio­nen von An­alpha­be­ten, un­ge­bil­de­ten und oft durch In­zucht ge­schä­dig­ten Mi­gran­ten be­lohnt wer­den, wie kön­nen wir er­war­ten, dass sie in der La­ge sind, sich in un­se­re High-​Tech, wis­sens­ba­sier­ten zi­vi­li­sier­ten Ge­sell­schaf­ten zu in­te­grie­ren?

6) Was pas­siert oft in der nächs­ten Ge­ne­ra­ti­on – in bei­den Fäl­len?

Ni­co­lai: Die ers­te Ge­ne­ra­ti­on hat oft ein Ge­fühl der Dank­bar­keit für das Land, das sie auf­nimmt. Sta­tis­ti­ken zei­gen, dass die nächs­te Ge­ne­ra­ti­on kri­mi­nel­ler ist. Die­je­ni­gen, die sich wirk­lich in­te­grie­ren, müs­sen oft in Angst vor den prak­ti­zie­ren­den Mus­li­men le­ben. Ei­ni­ge brau­chen so­gar Po­li­zei­schutz.

7) Was sind die Fol­gen ei­ner ver­fehl­ten Ein­wan­de­rung?

Ni­co­lai: Letzt­end­lich wird es zu ei­nem Bür­ger­krieg in un­se­ren Län­dern füh­ren. Den Punkt, an dem wir die­se Her­aus­for­de­rung oh­ne Blut, Schweiß und Trä­nen an­neh­men konn­ten, ha­ben wir vor Jahr­zehn­ten hin­ter uns ge­las­sen. Ich ge­be da­für un­se­ren Po­li­ti­kern und Me­di­en die Schuld.

8) Wie kann die west­li­che Welt er­folg­reich da­mit um­ge­hen ?

Ni­co­lai: a) Stoppt mus­li­mi­sche Ein­wan­de­rung. b) Helft Flücht­lin­gen in ih­rer Hei­mat­re­gi­on, wo sie sich zu Hau­se füh­len mit ih­rer Kul­tur, Spra­che und ih­rem Kli­ma. Auf die­se Wei­se kön­nen wir uns leis­ten viel mehr Men­schen zu hel­fen und nicht nur den jun­gen Män­nern, die hier­her ge­schickt wer­den. Hin­zu kommt, dass die Flücht­lin­ge nicht mit der zu­sätz­li­chen Trau­ma­ti­sie­rung le­ben müs­sen, die ge­schieht, wenn be­son­ders be­nach­tei­lig­te Men­schen auf ei­ne ganz an­de­re Kul­tur tref­fen. c) Eh­ren­haf­te Rück­füh­run­gen für Nicht-​Bürger, die sich nicht sel­ber un­ter­stüt­zen kön­nen, die nicht die Spra­che spre­chen, und die nicht ge­set­zes­treu sind. d) Lan­ge Haft­stra­fen in Ge­fäng­nis­se au­ßer­halb Eu­ro­pas aus­la­gern für mus­li­mi­sche Kri­mi­nel­le (da­mit sie nicht die nicht-​muslimischen Ge­fan­ge­nen in na­tio­na­len Ge­fäng­nis­sen ra­di­ka­li­sie­ren und ein­zu­schüch­tern, bil­li­ger). e) Schlie­ßen Sie je­de Mo­schee und is­la­mi­sche Or­ga­ni­sa­ti­on, die nicht ak­tiv de­mo­kra­ti­sche Wer­te und die Men­schen­rech­te ak­tiv un­ter­stüt­zen und die nicht of­fen und pro­ak­tiv die kri­mi­nel­len Prin­zi­pi­en und Ver­se der is­la­mi­schen Schrif­ten und des Bei­spiels ih­res Pro­phe­ten ab­leh­nen. f) Die In­te­gra­ti­on soll­te auf An­for­de­run­gen und Kon­se­quen­zen ba­sie­ren. Die Nicht­be­ach­tung soll­te zu eh­ren­haf­ten Rück­füh­run­gen füh­ren.

9) Die Pro­tes­te ge­gen Is­la­mo­pho­bie, was führt sie an? Sind sie rich­tig und ehr­lich, oder sind sie ei­ne Tar­nung für et­was tie­fe­res?

Ni­co­lai: Die größ­ten Is­la­mo­pho­ben sind un­ter den Mus­li­men selbst zu fin­den. Nur Angst kann Men­schen da­zu brin­gen, ein sol­ches Un­ter­drü­ckungs­sys­tem zu ak­zep­tie­ren. Wie ein Imam sag­te, wä­re der Is­lam längst ver­schwun­den, wenn es für Apost­asie nach der Scha­ria nicht die To­des­stra­fe gä­be. Ich den­ke, dass west­li­che De­mons­tran­ten ge­gen „Is­la­mo­pho­bie” ent­we­der Angst ha­ben, ei­ne of­fen­sicht­lich kri­mi­nel­le, se­xis­ti­sche und fa­schis­ti­sche Ideo­lo­gie und ih­re in­to­le­ran­ten und ge­walt­tä­ti­gen An­hän­ger zu kon­fron­tie­ren, oder sie sind ein­fach na­iv und ei­ne mo­der­ne Ver­si­on der „gu­ten Men­schen”. Die ge­walt­tä­ti­gen „An­ti­fa­schis­ten” hal­te ich, halb im Scherz, für ei­ne Re­inkar­na­ti­on der In­qui­si­ti­on.

10) Nach der Ver­öf­fent­li­chung der dä­ni­schen Mohammed-​Karikaturen in den Nach­rich­ten – was ha­ben Sie aus den Re­ak­tio­nen bei­der Sei­ten (is­la­mi­schen und west­li­chen) ge­lernt?

Ni­co­lai: Wir ha­ben ge­lernt, dass den mus­li­mi­schen For­de­run­gen nach­zu­ge­ben nur zu neu­en For­de­run­gen führt. Dass wir un­se­re Ba­sis fin­den, un­se­re Wer­te und Gren­zen de­fi­nie­ren müs­sen, und dass wir be­reit sein müs­sen, sie mit al­len not­wen­di­gen Mit­teln zu schüt­zen. Und Mus­li­me ha­ben sich mit dem Kon­zept der frei­en Re­de be­kannt ge­macht.

11) Wel­che Re­ak­tio­nen be­kom­men Sie zu Ih­ren Schrif­ten?

Ni­co­lai: Ich den­ke, dass vie­le Leu­te fin­den, dass ei­ne psy­cho­lo­gi­sche Per­spek­ti­ve auf das The­ma die Dy­na­mik der Si­tua­ti­on zu ver­ste­hen hilft. Ich bin na­tür­lich von den Lin­ken des Ras­sis­mus be­zich­tigt wor­den, aber ich bin kein Ras­sist. Der Is­lam ist kei­ne Ras­se. Es ist ei­ne Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fe (die die CIA seit Jahr­zehn­ten nutzt) und der größ­te Feind des Frie­dens, der Frei­heit, der De­mo­kra­tie und der Men­schen­rech­te. Ich wur­de in ei­ne Lin­ke Fa­mi­lie ge­bo­ren, und die Wer­te, die mit de­nen ich auf­wuchs – die Gleich­stel­lung von Mann und Frau, ein kri­ti­scher Blick auf die ge­fähr­li­che Macht der Re­li­gi­on und die Frei­heit für den klei­nen Mann, frei zu spre­chen – be­trach­te ich als Grund­wer­te der Lin­ken. Ich füh­le mich heu­te als Lin­ker, aber ir­gend­wie hat sich die Welt ver­än­dert, und heu­te gel­ten grund­le­gen­de Lin­ke Wer­te, wenn sie auf den Is­lam und mus­li­mi­sche Kul­tur an­ge­wen­det wer­den, als „rechts aus­sen”. Ist mir egal. Ich bin mir selbst treu und wün­sche Glück und Frei­heit für al­le, Mus­li­me und Nicht-​Muslime.”

40 Kommentare

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  1. Tom Krefeld

    Al­les rich­tig, aber lei­der ist der Zug durch den Bahn­hof. Und selbst, wenn es nicht schon zu spät wä­re, muss man se­hen, dass ein Groß­teil der Men­schen erst be­grei­fen wird, wenn es sie hand­fest trifft. Als Ju­gend­li­cher ha­be ich nicht ver­stan­den, war­um sich die jü­di­sche Be­völ­ke­rung nicht ge­gen die Na­zis ge­wehrt hat. Deutsch­land war doch 1933 ein re­la­tiv zi­vi­li­sier­tes, mo­der­nes Land. Ich hab spä­ter „Eich­mann in Je­ru­sa­lem” von Han­na Arendt ge­le­sen und es ver­stan­den. Der Wahn­sinn kam Stück für Stück und die Leu­te glaub­ten Tag für Tag und ent­ge­gen der har­ten Tat­sa­chen, dass es mor­gen wie­der bes­ser wird. Es wur­de nicht bes­ser, im Ge­gen­teil. Die Hoff­nung half, die neu­en Din­ge zu er­tra­gen, da­bei wä­re es bes­ser ge­we­sen, der häss­li­chen Rea­li­tät ins Au­ge zu schau­en, statt auf Bes­se­rung zu hof­fen. Op­ti­mis­mus ist die neue Re­li­gi­on. „Wir schaf­fen das!” „Wenn nicht wir, wer dann?” „Wenn wir mu­tig und ent­schlos­sen hel­fen…” sind die neu­en For­meln der Ver­blö­dung.

    1. Jürgen Keßler

      die­ser Mei­nung bin ich auch und es ent­setzt mich, wie gro­ße Tei­le der Be­völ­ke­rung es nicht wahr ha­ben wol­len. Ich ha­be mei­nen Kin­dern emp­foh­len, die­ses Land zu ver­las­sen. Es wer­den schwe­re Zei­ten auf uns zu­kom­men. Die Pro­pa­gan­da läuft auf Hoch­tou­ren wie in den dun­kels­ten Zei­ten der DDR und ihr zer­set­zen­des Gift ver­ne­belt die Köp­fe der Men­schen. Trau­ri­ge Zei­ten !!!

  2. Willi Sempf

    Ich ha­be den Ko­ran ge­le­sen und mich für die Früh­ge­schich­te des Is­lam in­ter­es­siert . Seit­dem glau­be ich nicht – seit­dem weiss ich – Der Is­lam ist ei­ne ag­gres­si­ve , in­to­le­ran­te Ideo­lo­gie , die das kla­re Ziel hat die gan­ze Welt zu er­obern .
    Eu­ro­pa will es zwar nicht wahr ha­ben – aber es hat seit et­wa ei­nem Jahr ei­ne mos­le­mi­sche In­va­si­on er­lebt , de­ren Fol­gen noch gar nicht ab­seh­bar sind.
    Das ei­gent­lich Pro­blem ist – selbst die Mos­li­me – die sich in­te­grie­ren wol­len – dür­fen es nicht , weil der Is­lam es Ih­nen ver­bie­tet .
    Und so­lan­ge Mos­li­me glau­ben , das Al­lah sel­ber , wort­wört­lich den Ko­ran ge­schrie­ben hat – so­lan­ge glau­be ich nicht , das der Is­lam ein­fach zu re­for­mie­ren ist .

  3. Karlheinz Hornung

    Sinn­fäl­li­ger wä­re zu schrei­ben : „Mus­li­me se­hen in­stink­tiv un­se­re ver­zö­ger­te Re­ak­ti­on…)

    1. Dr. Gert Kreiselmeier

      Noch sinn­fäl­li­ger wä­re, zu über­set­zen: „Mus­li­me deu­ten in­stink­tiv un­se­re Zu­rück­hal­tung als Angst” – Durch die Groß­buch­sta­ben in der Über­schrift geht der Un­ter­schied zwi­schen „Ih­re” und „ih­re” sinn­ent­stel­lend ver­lo­ren. – Scha­de für die an­sons­ten her­vor­ra­gen­de Ana­ly­se.

      1. Admin

        Vie­len Dank für die­se Hin­wei­se. Ich ha­be den Ti­tel an­ge­passt.

  4. Oliver Broldiek

    sehr gu­te Zu­sam­men­fas­sung der all­ge­mei­nen Ge­gen­saet­ze. Gibt es die­en Ar­ti­kel auch in eng­li­scher Spra­che da ich ihn mit ein paar in­ter­na­tio­na­len Sei­ten ver­lin­ken mo­ech­te?

    1. Daniel

      Aber ja. Der Ar­ti­kel ist die Über­set­zung ei­nes eng­lisch­spra­chi­gen Ori­gi­nals, wie al­le Ar­ti­kel auf die­ser Sei­te hier. Die al­ler­ers­te Zei­le je­des Ar­ti­kels hier (mit Na­men des Au­tors, Da­tum und Be­zeich­nung der Quel­le) ist gleich­zei­tig der Link zum Ori­gi­nal.

    2. Besserwisser

      Den gibt’s ganz si­cher auf eng­lisch. Die­ser Ar­ti­kel ist of­fen­sicht­lich aus dem Eng­li­schen über­setzt wor­den. Wör­ter und (mei­nes Er­ach­tens schlecht über­setz­te) Aus­drü­cke ver­ra­ten das. Bsp: Ra­ke­ten­wis­sen­schaft­ler = ro­cket sci­en­tist.. pa­the­tisch = pa­thetic.. um­ar­men = em­brace
      Al­les nicht op­ti­mal über­setzt..

      1. Admin

        Vie­len Dank. Ich neh­me im­mer ger­ne Hin­wei­se auf Schwach­stel­len mei­ner Über­set­zun­gen ent­ge­gen. Ich ha­be jetzt für pa­thetic das Wort „er­bärm­lich” ein­ge­setzt, und für em­brace „an­neh­men”. Aber was ist ein ro­cket sci­en­tist an­de­res als ein Ra­ke­ten­wis­sen­schaft­ler?

        1. Jürgen Piper

          Ein­fach dict.cc via Goog­le be­fra­gen
          It doesn’t ta­ke a ro­cket sci­en­tist to …
          Man braucht kein Ge­nie zu sein, um …idi­om

          1. Admin

            Dan­ke

        2. Versuch es hiermit!

          ro­cket sci­ence – kei­ne hö­he­re Ma­the­ma­tik

  5. Sepp huber

    Sehr tref­fen­de ana­ly­se der der­zei­ti­gen si­tua­ti­on

  6. Roland Weiss

    „Der Is­lam ist kei­ne Ras­se. Es ist ei­ne Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fe…”! Oh je, wenn das un­ser Jus­tiz­mi­nis­ter liest, wird Herr Sennels um­ge­hend ein Schau­pro­zess ge­macht! Das ist pau­scha­li­sie­rend und be­lei­digt die Frie­dens­re­li­gi­on des Is­lam! Ich hin­ge­gen – ein ar­mer Esel, der pünkt­lich sei­ne Steu­ern zahlt – be­dan­ke mich für die­ses In­ter­view und die Ar­beit, die sich der Über­set­zer da­mit ge­macht hat. Ein As­pekt will ich noch hin­zu­fü­gen: die jun­gen Män­ner, die durch un­se­re Stra­ßen zie­hen ha­ben al­le ih­re Smart­pho­nes in der Hand. Sie sind mit 1000 Fä­den an ih­re Hei­mat ge­bun­den. Sie ho­len sich Rat, Un­ter­stüt­zung, see­li­schen Bei­stand aus ih­rer Hei­mat. Das was sie hier se­hen und er­fah­ren in­ter­pre­tie­ren sie nicht selbst, son­dern wird von den Men­schen in ih­rer Hei­mat in­ter­pre­tiert und an sie zu­rück­ge­ge­ben. Die Ent­frem­dung – der Gra­ben zwi­schen den Bür­gern hier und ih­nen – wächst auf die­se Wei­se Tag für Tag.

    1. Admin

      Dan­ke für die Blu­men („…be­dan­ke mich für … die Ar­beit, die sich der Über­set­zer da­mit ge­macht hat.”). Sol­che Feed­backs be­stä­ti­gen mich in mei­ner Ar­beit und er­mu­ti­gen mich, wei­ter solch span­nen­de Fun­de für das deutsch­spra­chi­ge Pu­bli­kum zu über­set­zen.

      1. Andre Alexander Schmidt

        Auch von mir HERZLICHSTEN DANK!
        ENDLICH DIIIE tief­grün­di­ge und Tie­fen in­for­mie­ren de Ana­ly­se, die ich mir schon so lan­ge ge­wünscht ha­be!
        Wird mei­ne Di­plom­ar­beit zum Psychosynthese-​Therapeuten in­spi­rie­ren…
        DANKE!
        And­re Alex­an­der Schmidt

    2. Tom

      Sehr gut be­ob­ach­tet und er­kannt!!!!
      Kann ich voll be­stä­ti­gen.
      Gruß Tom

  7. Mike ein bayerischer Kosmopolit

    Die­ser Art­kel ist das Bes­te und Er­schre­ckends­te was ich je zu
    die­sem The­ma ge­lesn ha­be! Der Is­lam ist ei­ne mit­tel­al­ter­lich–
    grau­sa­me Religion,mit der ich mich nie be­fas­sen wür­de.
    Mer­kel zwingt uns die­ses schreck­li­che The­ma auf!
    Sie phan­ta­siert von Men­schen­rech­ten für Ge­walt­be­rei­te und
    op­fert un­se­re Ideale.Wer stoppt die­se ein­fäl­tig la­bern­de
    Physikerin,die un­ser Volk ent­zweit hat?
    Die Pro­gno­se von Hel­mut Schmidt aus den 80er Jahren,dass„Mord und Tot­schlag” kom­men wer­den ist nichts an­de­res als der Bür­ger­krieg den der Au­tor an­kün­digt.
    Lei­der ist es nicht mehr 5 vor 12 son­dern das Cha­os im Kom­men! M aus Bay­ern

  8. Lechyd Zdravi

    Die­ser Ar­ti­kel soll­te Pflicht­lek­tü­re für je­den sein. Vie­len Dank da­für!
    Ich ha­be mich selbst schon in Auf­klä­rung ver­sucht, stos­se aber nur auf tau­be Oh­ren, blin­de Au­gen und miß­trau­isch ver­knif­fe­ne Mün­der.

  9. Anita Gerber

    Ein Staat, der ge­gen­über al­len po­li­ti­schen, welt­an­schau­li­chen oder re­li­giö­sen Grup­pie­run­gen un­ein­ge­schränkt to­le­rant ist, zer­stört leicht sei­ne ei­ge­nen Grund­la­gen!

  10. Ky van Rae

    Ich ha­be sel­ten so­viel Dumm­heit in ei­nem ein­zi­gen Ar­ti­kel ge­le­sen. Kei­ne Ah­nung von ir­gend­was, aber sich als Ken­ner hin­stel­len.

    Da ist so­viel falsch, da frag ich mich: Kennt der über­haupt den Ko­ran und die Scha­ria?
    Und, hat der schon mal die Bi­bel durch­ge­le­sen, die um ei­ni­ges bru­ta­ler und men­schen­ver­ach­te­ner ist wie der Ko­ran?

    1. Bernd

      Schau dich in der is­la­mi­schen Welt doch um, ver­such mal kri­tisch mit Mos­lems zu dis­ku­tie­ren, und du wirst al­les be­stä­tigt fin­den.
      Du bist of­fen­bar sel­ber Mos­lem, denn: du be­lei­digst so­fort, und du ver­tei­digst dich da­mit, daß die Bi­bel schlim­mer als der Ko­ran ist. Na dann: ver­gleich mal Je­sus und Mo­ham­med 😉

      1. Oliver CH

        q.e.d.!

    2. Peter

      Der Un­ter­schied be­steht dar­in, dass heut­zu­ta­ge kaum ein Christ das Al­te Tes­ta­ment noch ernst nimmt. Das Chris­ten­tum hat ei­ne Pe­ri­ode der Auf­klä­rung hin­ter sich, in der es sei­nen All­machts­an­spruch auf­ge­ben muss­te. Der Ko­ran da­ge­gen wird zu­min­dest von ei­ni­gen Mos­lems im­mer noch wort­wört­lich ge­nom­men, mit all der Bru­ta­li­tät und Rück­stän­dig­keit ei­nes 1400 Jah­re al­ten Bu­ches.

    3. Bertaud

      Per­sön­li­che Be­lei­di­gun­gen, pau­scha­le Be­haup­tun­gen, kli­schee­haf­te Ar­gu­men­te, feh­ler­haf­te Gram­ma­tik. Ag­gres­si­on er­setzt das Nach­den­ken. Ge­nau dar­um geht es im Bei­trag. Ihr über­heb­li­cher Kom­men­tar ist nichts als der Aus­weis für ei­nen klas­si­schen Min­der­wer­tig­keits­kom­plex.

    4. Manfred

      Ky!
      Was soll das? kennst Du Dich aus? Das hört sich nicht so an. Ge­ra­de wenn Du den Ko­ran und die Scha­ria er­wähnst. Ich ha­be den Ko­ran ge­le­sen und auch wei­te­re Ab­hand­lun­gen von Wis­sen­schaft­lern zum Is­lam.
      Kennst Du das Le­ben von Mo­ha­med? Ich wür­de Dir emp­feh­len, Dir Wis­sen dar­über an­zu­eig­nen, denn das scheinst Du über­haupt nicht zu ha­ben. Al­so: Bil­de Dich, be­vor Du so ei­nen Kom­men­tar ab­gibst!

      Das Chris­ten­tum hat das Al­te Tes­ta­ment in die Bi­bel über­nom­men, weil Je­sus kein neu­es Tes­ta­ment selbst er­stell­te und nur ei­ni­ge Pas­sa­gen des al­ten re­la­ti­vier­te. Wer Christ ist muss die har­ten For­mu­lie­run­gen des Al­ten Tes­ta­ments ab­leh­nen. Je­sus be­zahl­te die­ses Vor­ge­hen mit dem Tod. Was die Kir­che mach­te, stimmt nicht mit dem über­ein, was Je­sus mach­te und woll­te.
      Das kann man vom Is­lam aber über­haupt nicht be­haup­ten. Mo­ha­med war nur die ers­ten 13 Jah­re fried­lich und äu­ßerst er­folg­los in sei­ner Mis­si­on. Da­nach schal­te­te er auf Ge­walt um. In den letz­ten Jah­ren sei­nes Le­bens ver­gin­gen kei­ne 6 Wo­chen, bei de­nen er nicht per­sön­lich an Ge­walt­ak­ten ge­gen an­de­re be­tei­ligt war. Er plün­der­te, ver­sklav­te, nahm sich Frau­en ge­gen ih­ren wil­len, ver­trieb an­ders­gläu­bi­ge und tö­te­te die, die sich nicht kon­ver­tie­ren las­sen woll­ten. Das al­te Tes­ta­ment war ihm zu harm­los. Das ist die trau­ri­ge Wahr­heit, Ky! Du kannst al­so lei­der nicht sa­gen, dass Du den ra­di­ka­len Is­lam ab­lehnst und statt des­sen so sein willst wie Mo­ha­med, in dem Glau­ben, dass das so wie im Chris­ten­tum wä­re. Die ISIS, Bo­ko Ha­ram, Al Quai­da und al­le an­de­ren ma­chen lei­der ge­nau das, was Mo­ha­mend ge­macht hat. 1:1

    5. Willi Sempf

      Zi­tat aus dem Ar­ti­kel :
      „In der mus­li­mi­schen Kul­tur ist es eh­ren­wert, sich ge­gen Kri­tik mit Ag­gres­si­on zu ver­tei­di­gen und Mut zu zei­gen, kör­per­li­che Kon­fron­ta­ti­on zu ris­kie­ren – egal ob die Kri­tik wahr ist oder nicht. Is­lam kann nicht ver­tei­di­gen, Is­lam kann nur an­grei­fen. Aus die­sem Grund hö­ren wir nur sehr sel­ten Mus­li­me ih­re Re­li­gi­on durch Lo­gik oder Ver­nunft ver­tei­di­gen, je­doch fast im­mer mit Ein­schüch­te­rung und Ge­walt.”
      Herr van Rey – kann es sein das Sie selbst Mos­lem sind ?

  11. obs.

    Das Bes­te , was ich seit lan­gem zu die­sem lei­di­gen The­ma ge­le­sen ha­be!
    Dan­ke!
    Doch der Zug ist längst ab­ge­fah­ren.
    Die An­bie­de­rung des Wes­tens an den Is­lam läßt sich mit ei­nem Ver­gleich deut­lich ma­chen : Hund ver­sus Kat­ze!
    Ein jun­ger, un­er­fah­re­ner Hund hebt die rech­te Vor­der­pfo­te u. we­delt mit dem Schwanz. Ei­ne Kat­ze faucht, macht ei­nenn Bu­ckel , rich­tet den Schwanz auf u. hebt eben­falls das rech­te Vor­der­pföt­chen. Das Wei­te­re kann sich je­der selbst aus­ma­len…
    Aber der Hund lernt schnell. Spä­tes­tens nach drei miß­glück­ten Ver­su­chen ist Schluß!
    Die­se Lern­fä­hig­keit geht vie­len west­li­chen Po­li­ti­kern of­fen­bar ab!

  12. Edmond Richter

    Aus­ge­zeich­net! Es ist der ers­te Ar­ti­kel den ich je ge­le­sen ha­be, der er­klärt so aus­führ­lich und klar die un­über­brück­ba­re Un­ter­schie­de zwi­schen die­se zwei Kul­tu­ren. Als Psy­cho­the­ra­peut kann ich nur sa­gen: „Hut ab” und Dan­ke

  13. Edi H.

    Her­vor­ra­gend. Das Bes­te, das ich bis­lang zum The­ma Is­lam ge­le­sen ha­be.

  14. viktor

    Vie­len Dank!
    ich möch­te hin­zu­fü­gen dass die­se Flu­tung ge­wollt ist da­hin­ter steckt ein Plan den un­se­re Po­li­ti­ker aus­füh­ren, was das AT der Bi­bel be­trifft so spre­chen Jü­di­sche His­to­ri­ker von „Ge­schich­ten” da kei­ner­lei Be­wei­se ge­fun­den wur­den für Da­vid, Sa­lo­mon, Mo­ses uvm.

  15. dickbret

    Ge­wollt ist die Flu­tung durch Kul­tur­frem­de ge­wiß – aber haupt­säch­lich aus wirt­schaft­li­chen Mo­ti­ven. Und die dür­fen wir nicht nur in der Groß­in­dus­trie su­chen. In­zwi­schen sind auch vie­le Ein­hei­mi­sche auf wei­te­re Zu­wan­de­rung an­ge­wie­sen, weil sie di­rekt und in­di­rekt da­von pro­fi­tie­ren. Den­ken wir an die zahl­rei­chen Ar­beits­plät­ze, die al­lein in der Hel­fer­in­dus­trie mit ih­ren un­zäh­li­gen Ge­schäfts­zwei­gen ent­stan­den sind. Die „Neu­bür­ger” sind ja vor al­lem Kon­su­men­ten. Viel Wi­der­stand aus die­ser Rich­tung ist al­so nicht zu er­war­ten.
    Daß der Kon­sum um­la­ge­fi­nan­ziert wird, und wel­che Fol­gen dies lang­fris­tig ha­ben wird, be­grei­fen doch viel zu we­ni­ge. Da­zu braucht man ei­nen Blick, der weit über den Tel­ler­rand hin­aus­geht.
    Die meis­ten Po­li­ti­ker sind mit der Asyl­in­dus­trie ver­ban­delt, noch ist die un­kon­trol­lier­te Ein­wan­de­rung ein Mil­li­ar­den­ge­schäft. Und we­gen der eng­ma­schi­gen öko­no­mi­schen Ver­flech­tun­gen ist kein Re­gie­rungs­mit­glied in der La­ge, den Wahn­sinn zu stop­pen – selbst wenn er von der Not­wen­dig­keit des­sen über­zeugt ist.

  16. Karim

    Auch wenn die Ana­lo­gie mit dem Ga­za­strei­fen un­glück­lich ist, weil Ur­sa­che und Wir­kung nicht mit un­se­rer Si­tua­ti­on ver­gleich­bar sind: Ei­ne be­stechend kla­re Ana­ly­se, wel­che die rich­ti­gen Hand­lungs­an­wei­sun­gen fol­gert. Hof­fent­lich fin­det die­ser Er­kennt­nis­zu­wachs ir­gend­wann auch sei­nen Platz in der „Mit­te der Ge­sell­schaft”, denn dort ge­hört er hin, oh­ne je­des­mal mit der „Ras­sis­mus­keu­le” und der über­stei­ger­ten „po­li­ti­cal cor­rect­ness” nie­der­ge­macht zu wer­den.

  17. Kent

    Kei­ne Ah­nung von Is­lam, aber Ex­per­te für 1.5 Mrd. Mus­li­me aus ver­schie­de­nen Kul­tur­räu­men in Eu­ro­pa, Afri­ka und Asi­en? His­to­risch wie ge­gen­wer­tig geht die größ­te Ge­walt vom so­ge­nann­ten Wes­ten aus. Hier ei­ne klei­ne Aus­wahl: Kreuz­zü­ge mit über 5 Mio. Op­fern, 2000 Jah­re Ju­den­ver­fol­gung, 30 jäh­ri­ger Krieg, Ko­lo­nia­lis­mus, über 12 Mio. to­te In­dia­ner, Mio. Skla­ven, zwei Welt­krie­ge mit über 70 Mio. Op­fern, Viet­nam und heu­te Af­gha­ni­stan und Irak . Wes­sen Ge­walt­po­te­zi­al ist al­so wohl grö­ßer? Viel­leicht ein we­nig die ei­ge­ne Ge­schich­te stu­die­ren, be­vor man an­de­re be­leh­ren will. Das Gan­ze soll wohl der kran­ken eu­ro­päi­schen See­le hel­fen, das Blut an den ei­ge­nen Hän­den nicht zu se­hen. Ist halt Psy­cho­lo­gie: Wenn wir ei­nen Feind kon­stru­ie­ren, füh­len wir uns über­le­gen. Wer Waf­fen pro­du­ziert und Krieg ex­por­tiert, ist nicht zi­vi­li­siert, son­dern bar­ba­risch!

    1. Manfred

      Kent!
      Auch ich kann mit Zah­len um mich wer­fen: Mao Tse Tung hat ca. 100 Mil­lio­nen Men­schen auf dem Ge­wis­sen. Jo­sef Sta­lin um die 40 Mil­lio­nen. Aber al­lei­ne 400 Mil­lio­nen ab­ge­schlach­te­ter Hin­dus duch Mus­li­me zwi­schen dem 8. und 16. Jahr­hun­dert durch den Is­lam (Quel­le: Firish­ta – vol­ler Na­me Mu­ham­mad Qa­sim Hin­du Shah, ge­bo­ren 1560, ge­stor­ben 1620], Au­tor von „Tarikh-​i Firish­ta and the Gulshan-​i Ibra­him”) zei­gen, dass die Ge­walt­ideo­lo­gie des Is­lam aus­ge­präg­ter ist als die fried­li­che Sei­te und seit sei­ner Ent­ste­hung zum Re­per­toire ge­hört. Frei­wil­lig neh­men auch heu­te kaum Men­schen den Is­lam an. Er wur­de und wird mit dem Schwert ver­brei­tet. Denn er ist sonst nicht ge­nieß­bar!

      1. Manfred

        .…. oh, ganz ver­ges­sen.
        Weißt Du was „Hin­du Kush” heißt?
        –> Hin­du schlach­ten! Der Na­me war Pro­gramm bis im Jahr 1858!

        1. Admin

          Rich­tig. Ich ha­be dar­über hier auch schon be­rich­tet.

  18. Matse

    Klas­se Ar­ti­kelDan­ke.

  19. Druide

    Herz­li­chen Dank, der Ar­ti­kel er­klärt für mich sehr viel. Scha­de ist, dass die­ses Wis­sen nur je­nen zu­teil wird, die da­nach su­chen bzw. durch Zu­fall dar­auf sto­ßen (so wie ich). Was der Ein­zel­ne mit sei­nem Wis­sen macht bleibt selbst­ver­ständ­lich ihm über­las­sen, aber wie ich da­mit um­zu­ge­hen ha­be weiß ich.

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