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Rech­te­grup­pen bie­ten kos­ten­lo­se Dienst­leis­tun­gen für den Dschi­had

Kom­men­tar: Wie im­mer sind eu­ro­päi­sche Län­der Fi­nan­zie­rungs­gre­mi­en, die Be­rich­te über „Men­schen­rech­te” her­aus­ge­ben, wäh­rend sie in Wirk­lich­keit ei­ne Kam­pa­gne ge­gen die Exis­tenz Is­ra­els füh­ren.


Ben-​Dror Ye­mi­ni, 30.1.2017, Y-​Net News

Der Eu­ro­päi­sche Rat, ein Gre­mi­um, das sich aus al­len eu­ro­päi­schen Län­dern zu­sam­men­setzt und das brei­ter ist als die Eu­ro­päi­sche Uni­on, hat ei­nen Be­richt von Eva-​Lena Jans­son, ei­ner Ver­tre­te­rin der schwe­di­schen So­zi­al­de­mo­kra­ti­schen Par­tei, an­ge­nom­men, in dem Is­ra­el be­schul­digt wird, sich in „ei­nem him­mel­schrei­en­den Mus­ter schein­bar sys­te­ma­ti­scher rechts­wid­ri­ger Tö­tun­gen” un­schul­di­ger Zi­vi­lis­ten zu er­ge­hen.

Der Be­richt ba­siert auf der NGO Al-​Mezan, die von Schwe­den, der Schweiz, Dä­ne­mark, Nor­we­gen und den Nie­der­lan­den un­ter­stützt wird. Die NGO un­ter­stützt die BDS-​Bewegung und ist Teil der Kam­pa­gne, die dar­auf ab­zielt, Is­ra­els Exis­tenz­recht zu ver­wei­gern.

Wie im­mer sind eu­ro­päi­sche Län­der Fi­nan­zie­rungs­gre­mi­en, die Be­rich­te über an­geb­li­che „Men­schen­rech­te” her­aus­ge­ben, wäh­rend sie tat­säch­lich ei­ne Kam­pa­gne ge­gen Is­ra­els tat­säch­li­che Exis­tenz füh­ren.

Sich auf ei­nen Al-​Mezan-​Bericht über Is­ra­el zu ver­las­sen ist et­wa gleich­be­deu­tend, wie sich auf ei­nen Be­richt der jü­di­schen rechts­ex­tre­men Or­ga­ni­sa­ti­on Le­ha­va über die Pa­läs­ti­nen­si­sche Au­to­no­mie­be­hör­de zu ver­las­sen. Der Lehava-​Bericht, mit al­lem ge­büh­ren­den Man­gel an Re­spekt, wird wahr­schein­lich ex­aktr sein.

Aber ge­nau so ver­hal­ten sich se­riö­se eu­ro­päi­sche Län­der. Und Is­ra­el hat ver­sagt, ein mi­se­ra­bles Ver­sa­gen, in sei­nem Kampf ge­gen die­se Ab­sur­di­tät.

Die is­rae­li­sche NGO Gi­sha ver­öf­fent­lich­te letz­te Wo­che ei­nen neu­en Be­richt über das Lei­den der Ein­woh­ner des Gaza-​Streifens. Die Fi­nan­zie­rung stammt aus ähn­li­chen Quel­len wie je­ne, die Al-​Mezan fi­nan­zie­ren. Die Schluss­fol­ge­run­gen sind im Vor­aus be­kannt. Es ist al­les Is­ra­els Schuld.

Ent­schul­di­gen Sie? Schließ­lich de­mons­triert die Hamas-​Regierung er­staun­li­che Fä­hig­kei­ten, wenn es um Ent­wick­lung und In­dus­trie geht. Und zwar im Gra­ben, Bau­en und Ver­le­gen von Fun­da­men­ten und der Ent­wick­lung von In­fra­struk­tu­ren. Ei­ne rie­si­ge Dy­na­mik. Es gibt nur ein Pro­blem. All die­ses Ta­lent und En­er­gie sind auf nur ei­nen Ort ge­rich­tet: Die To­des­bran­che. Die Ha­mas küm­mert sich nicht um die Not der Be­woh­ner. Doch ge­mäss der Hor­ror­pro­pa­gan­da von al-​Mezan und Gi­sha, die vom Eu­ro­päi­schen Rat ak­zep­tiert wird, ist es Is­ra­els Schuld.

Es sei dar­auf hin­ge­wie­sen, dass nicht Is­ra­el, son­dern das Quar­tett (die UNO, die EU, die USA und Russ­land) der Ha­mas kla­re Be­din­gun­gen für die Fort­set­zung der Zu­sam­men­ar­beit prä­sen­tiert hat. Da­zu ge­hö­ren die An­er­ken­nung frü­he­rer Ab­kom­men, die An­er­ken­nung Is­ra­els und der Ver­zicht auf Ge­walt.

Die Ha­mas hat im­mer wie­der deut­lich ge­macht, dass sie die­se Be­din­gun­gen ab­lehnt. Wenn es um Ent­wick­lung und Wohl­stand oder um Ra­ke­ten und Tun­nel geht, so hat sie sich für letz­te­res ent­schie­den.

Die EU star­te­te ei­ne In­itia­ti­ve zur De­mi­li­ta­ri­sie­rung im Aus­tausch für den Wie­der­auf­bau. Auch das wur­de von der Ha­mas zu­rück­ge­wie­sen.

Das be­deu­tet nicht, dass Is­ra­el un­tä­tig da­sit­zen soll­te. Es hät­te ei­ne neue In­itia­ti­ve star­ten sol­len, und noch ei­ne, die wie­der­um die Vor­schlä­ge de Quar­tetts und der EU er­neut zur Spra­che brin­gen soll­ten. Es ist wahr, dass wir die Ant­wort im Vor­aus ken­nen. Aber war­um nicht im­mer wie­der an­bie­ten? Schließ­lich ist ei­ne sol­che In­itia­ti­ve grund­sätz­lich ei­ne Win-​Win-​Situation. Die Ant­wort spielt kei­ne Rol­le. Is­ra­el wird nur da­von pro­fi­tie­ren.

Ei­nes ist klar: Mit oder oh­ne ei­ne wei­te­re is­rae­li­sche In­itia­ti­ve liegt die Ver­ant­wor­tung für die ex­trem schlim­me Si­tua­ti­on der Be­woh­ner des Strei­fens auf den Schul­tern der Ha­mas. Nur der Ha­mas. In der Tat, wo im­mer ra­di­ka­ler Is­lam wächst oder herrscht, ist das Er­geb­nis Ru­in und Zer­stö­rung.

Die Sa­che ist die, dass so­wohl die schwe­di­sche Ver­tre­te­rin, die den Be­richt ge­schrie­ben hat, und die Or­ga­nis­tio­nen Gi­sha und Al-​Mezan die glei­che Spra­che an­ge­nom­men ha­ben. Es ist nicht Sor­ge um die Be­woh­ner des Strei­fens. Es ist ein Bei­trag zur Hamas-​Propaganda. Wenn die ver­schie­de­nen Rech­te­or­ga­ni­sa­tio­nen ver­ste­hen wol­len, war­um die Ab­scheu ih­nen ge­gen­über nur wächst, dann liegt es nicht an ih­rer Sor­ge um die Men­schen­rech­te. Es ist we­gen der kos­ten­lo­sen Diens­te, die sie den Dschi­ha­dis­ten bie­ten.

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  1. Stoff für’s Hirn | abseits vom mainstream - heplev

    […] (Po­li­ti­sches aus der Schweiz): – Rech­te­grup­pen bie­ten kos­ten­lo­se Dienst­leis­tun­gen für den Dschi­had – Schweiz: Scho­ko­la­de, Uh­ren und Dschi­had – War­um kri­ti­sie­re ich Is­ra­el […]

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