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Über den Boy­kott ra­di­ka­ler is­la­mi­scher Na­tio­nen

No­nie Dar­wish, 31.1.2017, Gatestone In­sti­tu­te

  • Der In­ter­view­er schien scho­ckiert zu sein, von mir zu hö­ren, dass ich kei­ne ara­bi­schen oder mos­le­mi­schen Freun­de ha­be, die ge­gen das Ver­bot von Prä­si­dent Trump pro­tes­tie­ren, und dass vie­le Im­mi­gran­ten is­la­mi­schen Ur­sprungs das Ver­bot un­ter­stüt­zen und die Na­se voll ha­ben von dem, was Dschi­ha­dis­ten tun.
  • Die Lek­ti­on, die Ame­ri­ka ler­nen muss, ist, dass der Wes­ten den Mus­li­men kei­nen Ge­fal­len tut, wenn er sie stän­dig wie Kin­der be­han­delt, die vor der Rea­li­tät ab­ge­schirmt wer­den müs­sen. Sie seh­nen sich nach der Wahr­heit: dass ihr Er­zie­hungs­sys­tem und ih­re Mo­schee­pre­dig­ten vol­ler An­stif­tung und Het­ze sind, ver­ab­scheu­ungs­wür­dig, hass­erfüllt, und das Fun­da­ment, auf das ge­walt­tä­ti­ger Dschi­had ge­baut wird.
  • Mus­li­me müs­sen wis­sen, dass die Welt sich tat­säch­lich be­rech­tigt und le­gi­tim Sor­gen macht um den Is­lam und um Ta­ten, die im Na­men des Is­lam durch Mus­li­me ge­tan wer­den.
  • Mus­li­me müs­sen sich im Spie­gel be­trach­ten und die Welt aus der Sicht ih­rer Op­fer se­hen. Statt­des­sen hat der Wes­ten sei­ne Kul­tur, sei­ne Wer­te, sei­ne Ge­set­ze, sei­nen Stolz und so­gar sei­ne Selbst­ach­tung ge­op­fert.
  • Es könn­te Mit­ge­fühl sein, die den Wes­ten da­zu bringt, Mil­lio­nen von mus­li­mi­schen Flücht­lin­gen auf­zu­neh­men, aber es ist leicht­sin­ni­ges Mit­ge­fühl. Hin­ter­fra­gen West­ler die Mo­ti­va­ti­on is­la­mi­scher Theo­kra­ti­en, war­um ul­t­ra­rei­che ara­bi­sche Na­tio­nen uns ih­re Flücht­lin­ge schi­cken, aber sel­ber kei­ne neh­men?
  • Et­was „har­te Lie­be” ist drin­gend er­for­der­lich, wenn Mus­li­me zum Wan­del und zu Re­for­men mo­ti­viert wer­den sol­len.

Prä­si­dent Do­nald Trump un­ter­zeich­net am 27. Ja­nu­ar 2017 ein De­kret, das die Ein­wan­de­rung be­schränkt (Bild­quel­le: Reu­ters Video-​Screenshot)

Am frü­hen Mor­gen rief ei­ne ara­bi­sche Ra­dio­sta­ti­on aus dem Na­hen Os­ten an und bat um mei­ne Mei­nung über Prä­si­dent Trumps Ein­rei­se­ver­bot für Flücht­lin­ge und Bür­ger aus sie­ben mus­li­mi­schen Län­dern. Die Ra­dio­mo­de­ra­to­rin, die wü­tend klang we­gen des Ver­bots, war ei­ne christ­li­che Ara­be­rin. Sie war über­rascht, zu hö­ren, dass ich das Ver­bot un­ter­stüt­ze und den­ke, dass es am Tag nach 911 hät­te er­las­sen wer­den sol­len.

Dann frag­te sie mich, ob ich ei­nen arabisch-​amerikanischen Ak­ti­vis­ten ken­ne, der ge­gen das Ver­bot sei, weil sie je­man­den in­ter­view­en woll­te, der ge­gen das Ver­bot war. Sie schien scho­ckiert zu sein, zu hö­ren, dass ich kei­ne ara­bi­schen oder mus­li­mi­schen Freun­de ha­be, die ge­gen das Ver­bot pro­tes­tie­ren, und dass vie­le Im­mi­gran­ten mit is­la­mi­schem und nah­öst­li­chem Ur­sprung das Ver­bot un­ter­stüt­zen und dass sie das, was Dschi­ha­dis­ten tun, satt ha­ben und sich des­we­gen schä­men.

Sie sag­te, dass al­les, was sie auf CNN und an­de­ren Ka­nä­len sieht, Auf­stän­de sind, die es so dar­stel­len, als ob fast al­le Ame­ri­ka­ner Mus­li­me un­ter­stüt­zen und ge­gen Trump sind. Ich bin wü­tend über den Er­folg der lin­ken Pro­pa­gan­da im ge­sam­ten Na­hen Os­ten. Es bringt Er­in­ne­run­gen hoch an das Le­ben der Hass-​Indoktrination und Fehl­in­for­ma­ti­on, un­ter der ich fast die meis­te Zeit mei­nes Le­bens ge­lebt hat­te.

Was wür­den mus­li­mi­sche Län­der dem Wes­ten an­tun, frag­te ich, wenn 19 ame­ri­ka­ni­sche Ter­ro­ris­ten Flug­zeu­ge in ara­bi­sche Groß­städ­te und ih­re Re­gie­rungs­ge­bäu­de und Ar­mee­haupt­quar­tie­re ge­flo­gen hät­ten? Was glaub­te sie, was Ara­ber tun wür­den, wenn je­de Wo­che ame­ri­ka­ni­sche Ter­ro­ris­ten gleich­zei­tig ab­ge­spro­che­ne Tö­tungs­de­lik­te in der gan­zen mus­li­mi­schen Welt durch­füh­ren wür­den, Mus­li­me nie­der­schies­sen, sie mit haus­ge­mach­ten Dampf­koch­töp­fen in die Luft spren­gen, mit Last­wa­gen gan­ze Men­schen­men­gen über den Hau­fen fah­ren wür­den? Es herrsch­te Stil­le.

Dann be­gann sie sich zu be­ru­hi­gen und sag­te, dass sie na­tür­lich ge­gen den Ter­ro­ris­mus sei, „aber”. Ich frag­te: „Siehst du, was der Dschi­had dei­ner christ­li­chen Ge­mein­de im Na­hen Os­ten an­ge­tan hat?” Sie schwieg für ei­ne Mi­nu­te, dann fiel mir ein, dass sie viel­leicht Angst hat­te, das Ge­spräch fort­zu­set­zen, weil ih­re Chefs ver­mut­lich Mus­li­me wa­ren.

Ich war mir si­cher, dass sie gleich auf­hän­gen wür­de, aber zu mei­ner Über­ra­schung bat sie mich, in der Lei­tung zu blei­ben. Bald war sie wie­der zu­rück, live aus dem Stu­dio, und be­gann, mich zu in­ter­view­en und stell­te mir die glei­chen Fra­gen On Air. Ich schüt­te­te mein Herz auf ara­bisch aus für die ara­bi­schen Zu­hö­rer.

Die Lek­ti­on hier ist, dass die Ara­ber hung­rig sind da­nach, die Wahr­heit zu hö­ren; Die­se ara­bi­sche Ra­dio­sta­ti­on, an­statt die­se Ide­en ab­zu­leh­nen, strahl­te sie am En­de aus. Die Leh­re, die Ame­ri­ka ler­nen muss, ist, dass der Wes­ten den Mus­li­men (vor al­lem den Re­for­mis­ten) kei­nen Ge­fal­len tut, in­dem er sie stän­dig wie Kin­der be­han­delt, die vor der Rea­li­tät ab­ge­schirmt wer­den müs­sen.

Mus­li­me müs­sen wis­sen, dass die Welt tat­säch­lich ei­ne be­rech­tig­te und le­gi­ti­me Sor­ge um den Is­lam und um Hand­lun­gen, die im Na­men des Is­lams durch Mus­li­me be­gan­gen wer­den, hat. Mus­li­me müs­sen sich im Spie­gel be­trach­ten und die Welt aus der Sicht ih­rer Op­fer se­hen. Statt­des­sen hat der Wes­ten sei­ne Kul­tur, sei­ne Wer­te, sei­ne Ge­set­ze, sei­nen Stolz und so­gar sei­ne Selbst­ach­tung ge­op­fert. Die mus­li­mi­sche Kul­tur braucht ei­nen Weck­ruf, der ihr sagt, dass frü­her oder spä­ter nicht­mus­li­mi­sche Na­tio­nen ih­re Tü­ren für je­de Art von mus­li­mi­scher Ein­wan­de­rung schlie­ßen wer­den, wenn die Dschihad-​Kultur wei­ter­geht. Das wird auch ei­ne star­ke Bot­schaft an Mus­li­me im Wes­ten sein, die im­mer noch an den Dschi­had glau­ben.

Die mus­li­mi­schen Men­schen sind hung­rig nach der Wahr­heit: dass ihr Er­zie­hungs­sys­tem und ih­re Mo­schee­pre­dig­ten vol­ler An­stif­tung und Het­ze sind, ver­ab­scheu­ungs­wür­dig, hass­erfüllt und das Fun­da­ment, auf das der ge­walt­tä­ti­ge Dschi­had ge­baut wird. Das is­la­mi­sche Ge­bot, Ji­had zu leis­ten, op­fert mus­li­mi­sche Män­ner, Frau­en und Kin­der, um zu tö­ten und ge­tö­tet zu wer­den.

So­lan­ge der Wes­ten sein Ap­pease­ment des is­la­mi­schen Dschi­had fort­setzt, wird der Is­lam sich nie­mals re­for­mie­ren und der Wes­ten wird ver­lie­ren. Bis­her hat der Wes­ten an­dau­ernd der Re­li­gi­on des Is­lam ei­ne Ret­tungs­lei­ne an­ge­bo­ten; ei­ner Re­li­gi­on, für die der grös­te Feind die Wahr­heit ist und die dar­um kämpft, die Wahr­heit zu un­ter­drü­cken.

Es könn­te Mit­ge­fühl sein, das den Wes­ten da­zu bringt, Mil­lio­nen von mus­li­mi­schen Flücht­lin­gen auf­zu­neh­men, aber es ist leicht­sin­ni­ges Mit­ge­fühl. War­um nimmt Saudi-​Arabien nicht ein­mal vor­über­ge­hend Flücht­lin­ge auf, bis sich die Din­ge in Sy­ri­en und im Irak be­ru­higt ha­ben? Ob die West­ler die Mo­ti­va­ti­on is­la­mi­scher Theo­kra­ti­en hin­ter­fra­gen, war­um ul­t­ra­rei­che ara­bi­sche Na­tio­nen uns ih­re Flücht­lin­ge schi­cken, aber sel­ber kei­ne neh­men?

Wer pro­fi­tiert wirk­lich von der Appeasement-​Politik, der Ak­zep­tanz der Scharia-​geplagten Theo­kra­ti­en und ih­rer dschi­ha­dis­ti­schen, hass­ge­füll­ten Bil­dungs­sys­te­me? Et­was „har­te Lie­be” ist drin­gend er­for­der­lich, wenn Mus­li­me zum Wan­del und zu Re­for­men mo­ti­viert wer­den sol­len.

No­nie Dar­wish, ge­bo­ren und auf­ge­wach­sen in Ägyp­ten, ist Au­to­rin von „Völ­lig an­ders; War­um ich bi­bli­sche Wer­te vor is­la­mi­sche Wer­te ge­stellt ha­be”


Erst­ver­öf­fent­li­chung hier. Re­pro­duk­ti­on mit freund­li­cher Ge­neh­mi­gung des Gatestone In­sti­tuts.

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