Linke, schaut in den neuen Nahen Osten

Ari Shav­it, Haaretz, 14.8.2014


Linke kön­nen nicht länger die schreck­liche Plage der Bru­tal­ität im mit­tleren Osten ignori­eren und die Tat­sache, dass Mil­lio­nen von Arabern dort ohne Rechte und ohne Zukun­ft­saus­sicht­en leben.

Rauch steigt auf, nach­dem ein Erdöl­lager beim Zusam­men­prall zwis­chen rival­isieren­den Milizen in der Nähe des inter­na­tionalen Flughafens in Tripoli in Brand geri­et. / Pho­to by AFP

Der neue mit­tlere Osten ist bru­tal. Viele Sun­niten has­sen Shi­iten und viele Shi­iten has­sen Sun­niten. viele Sun­niten und Shi­iten has­sen Chris­ten, Juden, Frauen und Homo­sex­uelle. In zahlre­ichen Län­dern der Region has­st ein beträchtlich­er Teil der Mehrheit die Min­der­heit­en – Kur­den, Drusen, Kopten, Turkme­nen, Jes­si­den. Monar­chen und säku­lare Men­schen has­sen die Mus­lim­brüder und Mit­glieder der Mus­lim­brüder­schaft has­sen säku­lare Men­schen und Monar­chen.

Dieser Hass ver­wan­delt sich in Gewalt. Die Gewalt wird heftig. Zuviele Dämo­nen erwachen und begin­nen, die Men­schen zu ver­schlin­gen. Häretik­er wer­den ermordet, Sün­der gesteinigt, Frauen in die Sklaverei verkauft. Ein neuer mit­tlerer Osten zeigt sein Gesicht in diesen Tagen, und es ist das Gesicht des Hor­rors.

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Die Macht der Alpträume

Ich habe in let­zter Zeit ver­mehrt über den Islam gepostet, vor allem auf Face­book, aber auch hier auf Heiniger-Net. Dies meis­tens vor dem Hin­ter­grund, dass ich beginne, mich vor der Intol­er­anz des Islam und ins­beson­dere sein­er radikalen Vertreter zu fürcht­en. Ein Fre­und von mir hat mich darauf aufmerk­sam gemacht, dass ich möglicher­weise ein­er Pro­pa­gan­dam­asche auf­sitzen würde. Die Gefahr sei nicht so gross, wie ich ver­mute. Er machte mich auf eine Dokuserie der englis­chen BBC aufmerk­sam. Ich habe mir jet­zt die ver­füg­baren drei Fol­gen ange­se­hen, und muss sagen, ich bin beein­druckt. Jedem, der der englis­chen Sprache mächtig ist, möchte ich diese jew­eils ein­stündi­gen Doku­men­ta­tio­nen ans Herz leg­en.

Islamischer Jihad gegen Christen

Pamela Geller, Dezem­ber 2013, WND. Mit fre­undlich­er Genehmi­gung der Redak­tion.

Mit ihrem typ­is­chen gegen­seit­i­gen Respekt haben fromme Mus­lime über­all auf der Welt Wei­h­nacht­en gefeiert. Jihad Bomber haben 34 Leute ermordet, als sie am Wei­h­nachtsmor­gen aus ein­er Kirche in Bag­dad her­auska­men, und Mus­lime haben Wei­h­nachts­feiern über­all in der Welt bedro­ht und dage­gen protestiert. Zwei Tage nach Wei­h­nacht­en ist der ehe­ma­lige libane­sis­che Botschafter in den USA und min­destens vier weit­ere Leute bei der Explo­sion ein­er Auto­bombe in Beirut ermordet wor­den. Am sel­ben Tag haben Jihadis­ten 10 Leute umge­bracht mit ein­er Bombe in Mogadis­chu sowie drei Sol­dat­en mit einem Selbstmord-Autobomben-Attentat in Kab­ul.

Natür­lich wis­sen wir alle, dass Islam­o­pho­bie das wahre Prob­lem ist – obwohl ich ver­mute, dass die Opfer das anders sehen. Und inzwis­chen bezeu­gen Mus­lime an Wei­h­nacht­en den Respekt und die Tol­er­anz, die sie von allen anderen ver­lan­gen, während Chris­ten gnaden­los ver­fol­gt und abgeschlachtet wer­den in den mus­lim­isch beherrscht­en Län­dern auf der ganzen Welt.

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Marokko: Das Forum Freies Denken verurteilt die königliche Begnadigung des spanischen Pädophilen.

Kacem El Ghaz­za­li, Face­book

Im Kon­text der öffentlichen Ankündi­gung der königlichen Beg­nadi­gung des spanis­chen Krim­inellen, der für die Verge­wal­ti­gung von 11 marokkanis­chen Kindern verurteilt wurde, und nach Prü­fung der Angele­gen­heit aus glob­aler Per­spek­tive durch das Forum Freies Denken, hat let­zteres dem marokkanis­chen Volk und allen Men­schen fol­gende Erk­lärung abzugeben:

Es unter­stützt alle Fam­i­lien der Opfer und aller Marokkan­er, und vere­inigt sich mit allen freien Stim­men, die dieses Beg­nadi­gung verurteilt haben, und betra­chtet diese als Belei­di­gung für die Würde der marokkanis­chen Bürg­er.

Das Forum Freies Denken ruft ausser­dem alle dazu auf, ihre moralis­che und poli­tis­che Ver­ant­wor­tung wahrzunehmen, und verurteilt die Erk­lärun­gen der “islamistis­chen” Regierung, die eine falsche Entschei­dung zu recht­fer­ti­gen sucht, indem sie mit schwachen Ausre­den die Belei­di­gung der Gefüh­le der Marokkan­er noch ver­tieft, etwa “nationale Inter­essen” und “diplo­ma­tis­che Notwendigkeit­en”.

Das Forum verurteilt entsch­ieden die rig­orose Unter­drück­ung der Demon­stran­ten, die ihre Ablehnung der erwäh­n­ten Beg­nadi­gung auf die Strasse tru­gen, welche gegen alle nationalen und inter­na­tionalen Verträge und Geset­ze ver­stösst, die die Mei­n­ungsäusserungs­frei­heit und die freie Mei­n­ungs­bil­dung garantieren.

N.B. Es ist beacht­enswert, dass das Forum Freies Denken eine zivile Organ­i­sa­tion ist, die von marokkanis­chen Akademik­ern, Intellek­tuellen, Kün­stlern, Schrift­stellern, Pro­fes­soren, Jour­nal­is­ten, Men­schen­recht­sak­tivis­ten und Anwäl­ten gegrün­det wurde, um Bevor­mundung und Autori­taris­mus in jed­er Form ent­ge­gen­zutreten.

Offener Brief der Demonstranten von Istanbul an das Volk von Tunesien

Cey­lan Inan, tunistribune.com

Liebe Brüder und Schwest­ern aus Tune­sien. Vor nicht allzu langer Zeit habt ihr einen Funken entzün­det in eur­er Region, der sich rasch aus­ge­bre­it­et hat und zur Fack­el gewor­den ist, die nicht nur eurem Land, son­dern vie­len anderen auch, den Weg dazu erleuchtet hat, sich gegen unter­drück­erische Regime aufzulehnen und diese nicht mehr zu tolerieren. Diese Entwick­lung wurde im Namen der Demokratie, der Frei­heit, und der Gerechtigkeit vol­l­zo­gen, die euch voren­thal­ten waren. Ihr wart eine Inspi­ra­tion und die Welt hat euch dabei zugeschaut, wie ihr euer Land in Rich­tung mehr Men­schlichkeit und mehr Frei­heit führt.

It’s the music of peo­ple who’ll not be slaves again…there’s a life about to start! goo.gl/p4LtV #eylem­vak­ti#direngezi­par­ki
— zeynep (@zeyneps) 4 juin 2013

Heute, in der Türkei, erleben wir sehr wichtige Augen­blicke, die markiert sind von Sol­i­dar­ität unter den Men­schen, die auf paz­i­fistis­che Weise protestieren gegen eine unter­drück­erische Regierung. Die Polizei, der wir ver­trauen, die wir rufen wenn wir Hil­fe brauchen, die geschworen hat, uns zu schützen, greift uns an mit chemis­chen Waf­fen, die die Haut ver­bren­nen, ver­schiede­nen Gasarten, die uns das Atmen erschw­eren, Wass­er mit hohem Druck, Plas­tikkugeln, mit denen sie direkt auf die Köpfe der Men­schen schiessen. Warum?

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Warum Muslime, die ihren Glauben verlassen, zum Tode verurteilt werden

Kacem El Ghaz­za­li, 20. April 2013, atheistica.com.

Der ober­ste Rat der Oulé­mas (der staatlichen Reli­gion­shüter), die höch­ste staatliche religiöse Insti­tu­tion, abge­seg­net durch den König Mohammed VI, und unter ihnen der Min­is­ter für islamis­che Angele­gen­heit­en.

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Hier die ursprüngliche Bekan­nt­machung des ober­sten Rat der Oulé­mas bezüglich der Frei­heit der Reli­gion, die bestätigt, dass der Abfall vom Glauben durch die Todesstrafe sank­tion­iert wer­den muss. Gewisse marokkanis­che Medi­en haben gestern das Demen­ti der inter­min­is­teriellen Mis­sion der Men­schen­rec­chte bezüglich dieser Bekan­nt­machung pub­liziert. Tat­säch­lich ist es das Min­is­teri­um der Habous und nicht die Del­e­ga­tion sel­ber, die den Rat um dieses Urteil gebeten hat. Der let­ztere hat im April 2012 darauf geant­wortet. Hier eine weit­ge­hend wort­ge­treue Über­set­zung des Orig­inal­textes, kür­zlich erschienen in ein­er Samm­lung von Fat­was und Bekan­nt­machun­gen (2004 – 2012) des Rates der Oulé­mas:
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