Griechenlands Migrantenkrise: „Ein Pulverfass, das zur Explosion bereit ist“
Soeren Kern, 28.2.2020, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- „Die Menschen haben miterlebt, wie ihr Eigentum zerstört, ihre Schafe und Ziegen geschlachtet und in ihre Häuser eingebrochen worden ist. Vor ein paar Jahren, als es 5.000 Migranten auf der Insel gab, schien es schlimm genug. Jetzt hat man das Gefühl, dass die Situation wirklich aus dem Ruder gelaufen ist.“ — Nikos Trakellis, Gemeindevorsteher in Moria, auf der griechischen Insel Lesbos.
- „Ich fürchte um die Sicherheit unserer Leute, der Bewohner von Lesbos. Damit sich die Situation ändert, müssen viele Flüchtlinge auf das Festland gebracht und Neuankömmlinge aus der Türkei aufgehalten werden. Wenn nicht, sind wir verloren.“ — Der Gouverneur der Region Nordägäis, Kostas Moutzouris.
- „In Griechenland willkommen sind nur diejenigen, die wir auswählen. Diejenigen, die nicht willkommen sind, werden zurückgeschickt. Wir werden die Tür für illegale Menschenhändler, für diejenigen, die einreisen wollen, obwohl sie kein Recht auf Asyl haben, dauerhaft verschließen. — Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis.
- Griechische Beamte haben gesagt, dass der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan die Migrationsströme nach Griechenland persönlich kontrolliert und sie ein- und ausschaltet, um mehr Geld und andere politische Zugeständnisse von der Europäischen Union zu erhalten.
- Die Türkei, die derzeit fast vier Millionen syrische Flüchtlinge beherbergt, hat gesagt, dass sie einen neuen Zustrom nicht verkraften kann. Sie hat wiederholt damit gedroht, die Schleusen der Massenmigration nach Europa wieder zu öffnen.
Gaza, Wahlen und die Corbynisierung der Demokratischen Partei
In einer Welt, in der es im besten Fall eine Demokratische Partei gibt, die Israel offen feindlich gesinnt ist, und im schlimmsten Fall ein Weißes Haus, das Israel offen feindlich gesinnt ist, müssen wir die militärischen und diplomatischen Bedingungen berücksichtigen, unter denen ein militärischer Feldzug in Gaza gestartet wird.
Caroline Glick, 28.2.2020, IsraelHayom.com
aus dem Englischen von Martin Christen
Die hundert Raketen, die diese Woche von Terroristen aus dem Gazastreifen nach Israel abgeschossen wurden, dienten als weitere Erinnerung daran, dass wir ein Konto mit dem Gazastreifen zu führen haben.
„Führen“, nicht „begleichen“, weil uns die Möglichkeit fehlt, unsere Rechnung mit Gaza zu begleichen. Es gibt heute und in absehbarer Zukunft kein Regime in Gaza, das sich bereit erklärt, den Krieg mit Israel einzustellen und uns in Ruhe zu lassen.
Gaza ist, wie Judäa und Samaria, ein langfristiges Problem, das nicht gelöst, sondern gemanagt werden muss. Um zu verstehen, was getan werden muss, müssen wir uns auf die beiden Seiten des Problems konzentrieren.
Frankreich: Stille Wiedereinführung des Verbrechens der Blasphemie
Giulio Meotti, 9.2.2020, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- Heute ist es in Frankreich eindeutig ein äußerst gefährlicher Akt, die Meinungsfreiheit zu nutzen, um den Islam zu kritisieren, selbst wenn man, wie Mila, ein Kind ist.
- Frankreich geht rasch von laïcité (Säkularismus) zu lâcheté (Feigheit) über; von der Meinungsfreiheit zur bedingungslosen Kapitulation. Frankreich versucht immer wieder zu zögern, während der Islamismus davon lebt, dass die Eliten ihre jüdisch-christlichen Werte rasch aufgeben.
- Feministische Organisationen, sonst schnell damit, „toxische Männlichkeit“ und „patriarchalische Herrschaftsstrukturen“ anzuprangern, schwiegen ebenfalls.
- Heute führen in Frankreich, dem Land der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte, das die Meinungsfreiheit und das Recht auf Kritik an Religion und Ideologien stets geheiligt hat, manche innerhalb des Justizsystems … still und leise de facto das Verbrechen der Blasphemie wieder ein.

Heute führen in Frankreich, dem Land, das die Meinungsfreiheit und das Recht auf Kritik an Religion und Ideologien stets geheiligt hat, manche innerhalb des Justizsystems still und leise de facto das Verbrechen der Blasphemie wieder ein. (Bildquelle: Pixabay. Das Bild ist illustrativ und stellt keine im Artikel genannte Person dar).
Demotermine 02.03.-08.03.2020
Die Termine des Widerstands in Anklam, Bad Salzungen, Bautzen (2), Berlin (3), Biebelnheim, Bitterfeld-Wolfen, Braunschweig, Brühl, Dresden, Erfurt (3), Essen, Falkenstein, Fürstenwalde/Spree, Garmisch-Partenkirchen, Günzburg, Kiel, Magdeburg, Mulda/Sachsen, Neuburg an der Donau, Oberhausen-Rheinhausen, Oberrieden, Oberschöna, Oberstaufen, Osternienburg, Peine, Pirna, Quierschied, Reinsberg, Schwäbisch Gmünd, Schönwalde-Glien, Thanstein, Wesendorf, Wiesbaden, Wunsiedel und Wünschendorf/Elster. Teilnehmen und Teilen!
Die glücklichen Araber im Nahen Osten
Bassam Tawil, 24.2.2020, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- Inzwischen gibt es in der Region andere Araber, die mehr Glück haben als die Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen: die arabischen Bürger Israels. Diese Bürger haben das Glück, dass sie nicht unter der Herrschaft der korrupten und inkompetenten Führer der Palästinenserbehörde leben müssen. Diese arabischen Bürger haben das Glück, dass sie in Israel leben.
- Es gibt noch mehr unwillkommene gute Nachrichten betreffs der arabischen Bürger Israels: Die israelische Regierung gab 2018 bekannt, dass sie in den letzten zwei Jahren 4,5 Milliarden Schekel (1,3 Milliarden Dollar) in den arabischen Regionen investiert hat. Die Regierung kündigte auch an, dass sie 20 Millionen Schekel (5,6 Millionen Dollar) in den arabischen High-Tech-Markt investieren werde. Insgesamt hat die Regierung beschlossen, bis Ende 2020 15 Milliarden Schekel (4,3 Milliarden Dollar) in den arabisch-israelischen Sektor zu investieren…
- Die 50 Milliarden Dollar, die der Trump-Plan den Palästinensern angeboten hat, werden am Ende zurückgehalten werden, weil die palästinensischen Führer etwas anderes im Sinn haben: ihre eigenen Bankkonten weiterhin auf Kosten ihres Volkes zu bereichern. Kein Wunder also, dass Araber – einschliesslich Palästinenser – wenn sie von einem besseren Leben träumen, oft davon träumen, nach Israel zu ziehen. Es ist auch kein Wunder, dass die meisten arabischen Israelis nicht Teil eines palästinensischen Staates werden wollen und verlangen, in Israel zu bleiben.

Die zwei Millionen arabische Bürger Israels sind von ihren palästinensischen Brüdern im Westjordanland und im Gaza-Streifen zum Gegenstand von Neid geworden. Ein Beispiel für das erfolgreiche und blühende Leben der israelischen Araber kann in Arraba (im Bild), einer Stadt in der Region Galiläa im Norden Israels, gesehen werden. Mit einer Bevölkerung von 26.000 Einwohnern ist Arraba heute eine der weltweit führenden Gemeinden in Bezug auf die Zahl der Ärzte. (Bildquelle: Yaakov/Wikimedia Commons)
Spanien: Europäischer Gerichtshof genehmigt die summarische Abschiebung von illegalen Migranten
Soeren Kern, 17.2.2020, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- Das in Straßburg ansässige Gericht — das für 47 europäische Länder zuständig ist und dessen Urteile für alle 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union verbindlich sind — entschied, dass Migranten, um in den Genuss bestimmter Menschenrechtsschutzmaßnahmen wie Zugang zu Anwälten, Dolmetschern und dem Recht auf Aufenthalt in Europa zu kommen, zunächst auf legale und nicht auf illegale Weise in das europäische Territorium einreisen müssen.
- Das Urteil wird als ein großer Sieg für diejenigen angesehen, die glauben, dass souveräne Nationalstaaten das Recht haben, zu entscheiden, wer auf ihr Territorium einreisen darf und wer nicht.
- „Die Entscheidung des EGMR bestimmt, dass ein Nationalstaat das Recht hat, seine Grenzen zu verteidigen. Wenn jemand diese Grenzen verletzen will, hat der Nationalstaat das Recht, diese Person so schnell wie möglich an ihren Herkunftsort zurückzubringen. — Iván Espinosa de los Monteros, Sprecher der Vox-Partei, 13. Februar 2020.
- Es bleibt unklar, ob die Entscheidung des EGMR eine abschreckende Wirkung haben wird. Migranten, die oft unter Anwendung extremer Gewalt handeln, wenden zunehmend die Taktik der Massenangriffe auf die Grenzzäune in Ceuta und Melilla an, um die Grenzpolizei zu überwinden.

Migranten, die oft unter Anwendung extremer Gewalt handeln, wenden zunehmend die Taktik der Massenangriffe auf die spanischen Grenzzäune in Ceuta und Melilla an, um die Grenzpolizei zu überwinden. In den vergangenen 18 Monaten haben Tausende von Migranten, die mit Handschuhen, Nagelschuhe und behelfsmäßigen Haken ausgerüstet sind, versucht, die Zäune zu erklettern. Abgebildet: Der spanische Doppelzaun, der die spanische Exklave Ceuta von Marokko trennt, fotografiert im März 2017. (Bildquelle: Wikimedia Commons)
PERSPEKTIVE: Ideologische Faktoren der Radikalisierung
Noor Dahri, 23.2.2020, hstoday.us
aus dem Englischen von Martin Christen

Es gibt eine große Anzahl von Büchern und Zeitschriften, die sich mit der Provokation und der Wirksamkeit der Strategien von Terroristen befassen, aber wir wissen immer noch wenig über ihre Taktiken und Angriffsarten. Der Grundgedanke ist, dass Provokation bei terroristischen Operationen von großer Bedeutung ist. Die Terroristen versuchen, nicht den Staat zu provozieren, sondern die Bürger gegen den Staat zu provozieren. Der grundlegende Faktor für die Wirksamkeit terroristischer Strategien ist die Provokation, die eine energische Reaktion des Staates erfordert. Eine energische Reaktion auf einen Terroranschlag verursacht dem Staat Kosten, die zu den Kosten für Kollateralschäden hinzukommen. Staaten mit mehr Ressourcen und größeren Kapazitäten werden zum Beispiel weniger kostspielige Maßnahmen ergreifen, wenn sie auf einen Terroranschlag mit Gewalt reagieren müssen.
Frankreich: Macron verspricht Vorgehen gegen den politischen Islam
Soeren Kern, 21.2.2020, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- „Das Problem ist, wenn sich einige Leute im Namen einer Religion von der Republik abspalten wollen und deshalb ihre Gesetze nicht respektieren. — Der französische Präsident Emmanuel Macron, 18. Februar 2020.
- „Die Türkei kann heute die Wahl treffen, ob sie diesen Weg mit uns geht oder nicht, aber ich werde nicht zulassen, dass irgendein fremdes Land einen kulturellen, religiösen oder identitätsbezogenen Separatismus auf dem Territorium unserer Republik nährt. Wir können keine türkischen Gesetze auf französischem Boden akzeptieren. Auf keinen Fall.“ — Der französische Präsident Emmanuel Macron, 18. Februar 2020.
- „Was wir umsetzen müssen, ist nicht, wie ich manchmal von einigen Leuten gehört habe, ‚ein Plan gegen den Islam‘. Das wäre ein schwerer Fehler. Was wir bekämpfen müssen, ist der Separatismus…“ — Der französische Präsident Emmanuel Macron, 18. Februar 2020.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat neue Maßnahmen zur Bekämpfung des politischen Islam in Frankreich angekündigt. Die Änderungen würden die Rolle, die ausländische Regierungen in Frankreich bei der Ausbildung von Imamen, der Finanzierung von Moscheen und der Erziehung von Kindern spielen, einschränken. Abgebildet: Macron spricht am 18. Februar 2020 in Mulhouse zu den Medien, kurz vor seiner großen politischen Rede, in der er sich gegen den so genannten „islamistischen Separatismus“ einsetzte. (Bildquelle Wikimedia Commons)
Venezuela war meine Heimat, und der Sozialismus hat sie zerstört. Langsam wird er auch Amerika zerstören
Daniel Di Martino, 18.2.2019, usatoday.com
aus dem Englischen von Martin Christen
Das erste Mal, als ich im Lebensmittelgeschäft keine Lebensmittel kaufen konnte, war ich 15 Jahre alt. Es war 2014 in Caracas, Venezuela, und ich hatte mehr als eine Stunde in der Schlange gewartet. Als ich zur Kasse kam, bemerkte ich, dass ich an diesem Tag meinen Ausweis vergessen hatte. Ohne den Ausweis hätte das Rationierungssystem der Regierung nicht zugelassen, dass der Supermarkt meiner Familie das gesamte Kontingent an Lebensmitteln verkauft, das wir brauchten. Es dauerte vier Tage, bis die Regierung mir erlaubte, mehr zu kaufen.
Das war für mich ziemlich normal. Mein ganzes Leben lang lebte ich unter dem Sozialismus in Venezuela, bis ich wegging und 2016 als Student in die Vereinigten Staaten kam. Da das herrschende Regime Preiskontrollen auferlegte und die wichtigsten privaten Industrien verstaatlichte, ging die Produktion stark zurück. Kein Wunder, dass ich stundenlang in der Schlange warten musste, um einfache Produkte wie Zahnpasta oder Mehl zu kaufen.
Demotermine 24.02.-01.03.2020
Die Termine des Widerstands in Achern, Anklam, Bad Breisig, Bad Dürkheim, Bad Kötzting, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bautzen, Berlin (2), Bremen, Bühlerzell, Cottbus, Demmin, Dingolfing, Dornburg-Camburg, Düsseldorf, Ebersbach an der Fils, Eisenach, Essen, Frasdorf, Fulda (2), Gieboldehausen, Görlitz, Halle (Saale), Hockenheim, Hunderdorf, Ilmenau, Karlsruhe, Kirchheimbolanden, Koblenz, Kronau, Lage, Landkreis Kitzingen, Leipzig, Leverkusen, Lommatzsch, Lutherstadt Eisleben, Lutherstadt Wittenberg, Mülheim an der Ruhr, Nördlingen, Osterhofen, Overath, Quierschied, Rochlitz, Schmalkalden, Schwalmtal, Schwandorf, Schwarzenbek, Schönefeld, Selb, Senftenberg, Siegen, Simbach am Inn, Spremberg, Sulzbach an der Murr, Söchtenau, Sülzetal, Waghäusel und Weida. Teilnehmen und Teilen!
