PA streicht Friedensabkommen aus Schulbüchern, fördert Hetze und Intoleranz
Die Palästinensische Autonomiebehörde hat jede Erwähnung von Abkommen oder Treffen mit Israel aus ihren Schulbüchern gestrichen, mit Ausnahme der Osloer Abkommen, in denen Israel negativ erwähnt wird.
Tamar Beeri, 7.10.2019, Jerusalem Post
aus dem Englischen von Martin Christen
Palästinensische Schüler nehmen an Unterricht an einer Schule teil, die von der UNRWA im Flüchtlingslager Shuafat in Ostjerusalem geleitet wird. (Bildnachweis: AMMAR AWAD/REUTERS)
„Trennmauer“: AFP gezwungen, ihre Darstellung zu überprüfen
23.7.2019, InfoEquitable.org
aus dem Französischen von Martin Christen
Das hochmilitante Narrativ von den Sorgen einer palästinensischen Familie, die neben dem Sicherheitszaun lebt, enthielt eklatante Ungenauigkeiten.
Dies ist die erbauliche Geschichte einer Depesche, die am 12. Juli auf dem Feed der Agence France-Presse (AFP) erschien.
Unter dem Titel „Wegen der Trennmauer ist eine palästinensische Familie in ihrem Haus eingeschlossen“ erzählt sie von den täglichen Sorgen einer palästinensischen Familie, deren Haus wegen dem Sicherheitszaun vom Rest des Dorfes getrennt ist.
Von mehreren französischen Zeitungen (La Croix, Le Point, L’Express…) aufgenommen, enthielt diese vom Ton her äusserst antiisraelische Depesche einige Lügen und Ungeheuerlichkeiten, die wir im Detail erläutern werden.

Palästinenser stehlen Strom, dann beschuldigen sie Israel
Bassam Tawil, 1.10.2019, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- Anscheinend glauben die Palästinenser, dass sie ein „Recht“ auf kostenlosen Strom haben – auch wenn dies zum Zusammenbruch ihres eigenen Elektrizitätsversorgungsunternehmens führt.
- Diese Überzeugung steht im Einklang mit der langjährigen palästinensischen Wahrnehmung, dass jemand anderes – vorzugsweise Israel und westliche Geldgeber, aber im Grunde genommen jeder beliebige andere – ihren Weg in der Welt bezahlen sollte, insbesondere ihre Stromrechnungen.
- Palästinensische Sprecher benutzen die Stromproblematik, um nicht nur die internationale Gemeinschaft, sondern auch ihr eigenes Volk gegen Israel aufzuhetzen. Diese Sprecher sagen den Palästinensern, dass Israel versuche, die Palästinenser ohne triftigen Grund zu bestrafen, und dass ihr Zorn gegen Israel gerichtet sein sollte, nicht gegen die Stromdiebe oder die palästinensische Führung.
- Die Kontroverse um die unbezahlten Stromschulden ist ein weiteres Beispiel für die fortwährende Suche der Palästinenser nach Wegen, Israel die Schuld für selbstverschuldetes Elend zu geben. Anstatt die Verantwortung für den Stromdiebstahl und die unbezahlten Rechnungen zu übernehmen und Strafmaßnahmen gegen die Täter zu ergreifen, tun die Palästinenser das, was sie am besten können: ihr Bestes tun, um die Welt davon zu überzeugen, dass alles die Schuld Israels ist.

Die Palästinenser selbst geben zu, dass der zunehmende Elektrizitätsdiebstahl und das weit verbreitete Versagen der Palästinenser, ihre Stromrechnungen zu bezahlen, der Hauptgrund für die Krise der Stromausfälle in einigen palästinensischen Dörfern und Städten im Westjordanland sind. Abgebildet: Ein Netz illegaler Stromanschlüsse umgibt das Büro des Stadtinspektors in Hebron. (Bildquelle: iStock)
Demotermine 07.10.-13.10.2019
Die Termine des Widerstands in Apolda, Arnsberg, Arnstadt, Backnang, Bad Frankenhausen/Kyffhäuser, Bad Salzungen, Bad Schönborn, Bautzen, Bayerisch Gmain, Berlin, Cottbus, Dohma, Donauwörth, Dresden, Eichwalde, Eisenach, Erding, Erfurt, Freiberg, Freital, Gauern, Gera (3), Gerbstedt, Gersthofen, Gotha, Hagen, Halle (Saale) (2), Haßloch, Hörselberg-Hainich, Ilmenau (2), Karlsruhe, Kaulsdorf, Meuselwitz, Neuburg an der Donau, Niedergebra, Nürnberg, Oberheldrungen, Parchim, Plaue, Ronneburg, Schmalkalden, Schwelm, Sömmerda, Waren und Weida. Teilnehmen und Teilen!
Türkei: Alarmierende Razzien gegen Journalisten, verzweifelter Appell an die UNO
Uzay Bulut, 17.9.2017, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- Die Arbeitsgruppe zur willkürlichen Inhaftierung tagte am 13. September. Leider hat sich auf dem Treffen niemand mit der Verfolgung von Journalisten in der Türkei befasst – weder José Guevara Bermúdez, Vorsitzender der Arbeitsgruppe, noch Béla Szombati, der die Europäische Union vertrat, noch ein anderer Teilnehmer.
- Amnesty International hat die Türkei kürzlich als „das größte Journalistengefängnis der Welt“ bezeichnet.
- Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen sollte, wenn er sein Image von dem einer Lachnummer ändern will, das zur-Rede-stellen von Ankara ganz oben auf seine Tagesordnung setzen. In der Zwischenzeit müssen die Verletzungen der Meinungsfreiheit durch Erdoğan jedoch täglich aufgedeckt und scharf verurteilt werden – nicht nur von Mitgliedern der UNO und der Medien, sondern auch von allen Verbündeten der Türkei – und der Meinungsfreiheit – im Westen.

(Bildquelle: iStock)
Die NASA sagt, dass die Erde heute grüner ist als vor 20 Jahren, dank China, Indien und den USA
Trevor Nace, 28.2.2019, Forbes.com
aus dem Englischen von Martin Christen
Begrünung von China und Indien
Die NASA hat einige gute Nachrichten: die Welt ist heute grüner als vor 20 Jahren. Was hat die Änderung ausgelöst? Nun, es scheint, dass China und Indien die Mehrheit des Dankes übernehmen können.
Im Gegensatz zur Wahrnehmung Chinas und Indiens Bereitschaft, Land, Wasser und Ressourcen für wirtschaftlichen Vorteil überzubeanspruchen, sind diese Länder für die größte Ergrünung des Planeten der letzten zwei Jahrzehnte verantwortlich. Die beiden bevölkerungsreichsten Länder haben ehrgeizige Aufforstungsprogramme durchgeführt und ihre Implementation und Technologie rund um die Landwirtschaft aufgebohrt.
Indien bricht weiterhin Weltrekorde in der Aufforstung, 800.000 Inder haben binnen 24 Stunden 50 Millionen Bäume gepflanzt.
Berlin: Hauptstadt des europäischen Antisemitismus
Manfred Gerstenfeld, 3.10.2019, BESAcenter.org
aus dem Englischen von Martin Christen

Antisemitische, pro-palästinensische Demonstration in Berlin, 17. Juli 2014, Foto von Boris Niehaus über Wikipedia
Berlin hat Malmö als Europas Hauptstadt des Antisemitismus übertroffen, mit einer Vielzahl von antijüdischen und antiisraelischen öffentlich zur Schau gestellten Positionen. Dazu gehören Dutzende von Fällen von körperlicher Gewalt gegen Juden, einschließlich gegen Rabbiner. Jüdische Schüler mussten öffentliche Schulen verlassen. 35 Prozent der Berliner betrachten Israelis als analog zu den Nazis. Jährlich findet ein Al-Quds-Tag-Marsch statt, der zur Zerstörung Israels aufruft. Sowohl die Gemeinde als auch die Bundesregierung sind doppelzüngig, was das Problem des Antisemitismus angeht.
Frankreich: Macron stellt sich auf die Seite der iranischen Mullahs
Guy Millière, 19.9.2019, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- Am 14. September, nur wenige Tage nachdem der ehemalige Nationale Sicherheitsberater John R. Bolton bequemerweise aus der Regierung hinausbefördert worden war, richtete der Iran großen Schaden an einer riesigen Ölverarbeitungsanlage in Saudi-Arabien an,
- Macron, kurz gesagt, hat so viel oder mehr als jedes andere europäische Land getan, um das iranische Regime zu bevorteilen – mehr als Deutschland und sogar mehr als die Europäische Union selbst. Er hätte sich dafür entscheiden können, als zuverlässiger Verbündeter der Vereinigten Staaten zu fungieren, aber die Wahl, die er getroffen hat, war eine andere.
- Die französischen Beamten tun so und reden, als ob das iranische Regime völlig ehrenhaft wäre, und als ob sie nicht das Offensichtliche erkannt hätten: dass das iranische Regime zerstörerische Ziele hat. Der Atomvertrag lenkte das Regime nicht von seinem Ziel ab, Atomwaffen zu bauen. Der Deal hat das Regime sogar in genau diese Richtung voranschreiten lassen. Die amerikanische Strategie, maximalen Druck durch Wirtschaftssanktionen auszuüben, scheint der einzige nichtmilitärische Weg zu sein, dieses Regime zu einem Kurswechsel zu bewegen.

Bei einem Besuch in Washington im April 2018 schien das Hauptziel des französischen Präsidenten Emmanuel Macron darin zu bestehen, US-Präsident Donald Trump davon abzuhalten, sich aus dem iranischen Atomabkommen zurückzuziehen. Er versuchte es mit Verführung und umarmte Trump unaufhörlich, bevor er sich der Arroganz zuwandte und in einer Rede vor dem Kongress sagte: „Frankreich wird das iranische Atomabkommen nicht verlassen, weil wir es unterzeichnet haben. Ihr Präsident und Ihr Land werden sich ihrer Verantwortung stellen müssen.“ Bild: Händedruck am G7-Gipfel 2018 (Fotoquelle: Wikimedia Commons)
Zu Kurz gegriffen
Italiens populäre Regierung wurde gescheitert, Österreich taumelt vermutlich „Schwarz-Grün“ entgegen, Trump steckt schon seit Ankündigung seiner Kandidatur im Amtsenthebungsverfahren, die Briten bekommen auf Teufel komm raus ihren BrExit nicht und zu allem Überfluss hält der Öko-Kinderkreuzzug den öffentlichen Diskurs in Geiselhaft. Irgendetwas läuft gerade sehr, sehr falsch. Und zwar:
Das Oslo-Desaster
Prof. Efraim Karsh, 4.9.2019, BESAcenter.org
aus dem Englischen von Martin Christen

Prof. Efraim Karsh, der neue Direktor des Begin-Sadat Center for Strategic Studies, bezeichnet den diplomatischen Prozess in Oslo als „den härtesten strategischen Lapsus in der Geschichte Israels“ und als „eine der schlimmsten Katastrophen, die jemals Israelis und Palästinenser heimgesucht haben“.
