Prof. Louis René Beres, 1.1.2019, besacenter.org
aus dem Englischen von Martin Christen

Dschihadfahne weht in Rotterdam, 2014, Foto von Wouter Engler via Wikimedia Commons
Die Bekämpfung des Terrorismus, insbesondere des dschihadistischen Terrors, ist zu einer ständigen Sicherheitsverpflichtung der USA, Europas und natürlich Israels geworden. Dennoch wurde zu wenig ernsthafte analytische Aufmerksamkeit darauf gerichtet, Abhilfemaßnahmen für solche Gefahren zu finden. Diese Gegenmaßnahmen sollten auf dem Verständnis des Terrorismus als Instrument bei der Suche nach der persönlichen Unsterblichkeit aufbauen.
BESA Center Perspektivenpapier Nr. 1,053, 1. Januar, 2019





Wenn man in vielen Teilen der muslimischen Welt das Islam- oder Scharia-Recht öffentlich kritisiert, wird man unter den Folgen leiden, die von mehrfachen Peitschenhieben bis hin zu einer langen Haftstrafe oder sogar bis hin zur öffentlichen Hinrichtung durch Hängen oder Enthaupten reichen können, wie sie im Iran und in Saudi-Arabien durchgeführt wird. Außerhalb der muslimischen Welt wird das Aussprechen gegen den Islam nicht zur Todesstrafe führen, aber in Kanada, wie Christine Douglass-Williams, Mitglied des Vorstands der kanadischen Stiftung für Rassenbeziehungen und Kritikerin des Islam, schnell erfuhr, führten ihre negativen Kommentare zum Scharia-Recht dazu, dass sie gefeuert wurde.


Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge (UNRWA) hat die Verantwortung für den Tod eines dreijährigen palästinensischen Jungen aus dem Flüchtlingslager Nahr al-Bared diese Woche im Libanon von sich gewiesen, nachdem libanesische Krankenhäuser sich geweigert hatten, ihn aufzunehmen, weil seine Eltern die Kosten für seine medizinische Behandlung nicht übernehmen konnten. Abgebildet: Das palästinensische Flüchtlingslager Wavel im Libanon, das von der UNRWA verwaltet wird. (Bildquelle: Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfsmaßnahmen/Flickr)