Die Termine des Widerstands in Apolda, Arnsberg, Arnstadt, Backnang, Bad Frankenhausen/Kyffhäuser, Bad Salzungen, Bad Schönborn, Bautzen, Bayerisch Gmain, Berlin, Cottbus, Dohma, Donauwörth, Dresden, Eichwalde, Eisenach, Erding, Erfurt, Freiberg, Freital, Gauern, Gera (3), Gerbstedt, Gersthofen, Gotha, Hagen, Halle (Saale) (2), Haßloch, Hörselberg-Hainich, Ilmenau (2), Karlsruhe, Kaulsdorf, Meuselwitz, Neuburg an der Donau, Niedergebra, Nürnberg, Oberheldrungen, Parchim, Plaue, Ronneburg, Schmalkalden, Schwelm, Sömmerda, Waren und Weida. Teilnehmen und Teilen!
Türkei: Alarmierende Razzien gegen Journalisten, verzweifelter Appell an die UNO
Uzay Bulut, 17.9.2017, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- Die Arbeitsgruppe zur willkürlichen Inhaftierung tagte am 13. September. Leider hat sich auf dem Treffen niemand mit der Verfolgung von Journalisten in der Türkei befasst – weder José Guevara Bermúdez, Vorsitzender der Arbeitsgruppe, noch Béla Szombati, der die Europäische Union vertrat, noch ein anderer Teilnehmer.
- Amnesty International hat die Türkei kürzlich als „das größte Journalistengefängnis der Welt“ bezeichnet.
- Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen sollte, wenn er sein Image von dem einer Lachnummer ändern will, das zur-Rede-stellen von Ankara ganz oben auf seine Tagesordnung setzen. In der Zwischenzeit müssen die Verletzungen der Meinungsfreiheit durch Erdoğan jedoch täglich aufgedeckt und scharf verurteilt werden – nicht nur von Mitgliedern der UNO und der Medien, sondern auch von allen Verbündeten der Türkei – und der Meinungsfreiheit – im Westen.

(Bildquelle: iStock)
Die NASA sagt, dass die Erde heute grüner ist als vor 20 Jahren, dank China, Indien und den USA
Trevor Nace, 28.2.2019, Forbes.com
aus dem Englischen von Martin Christen
Begrünung von China und Indien
Die NASA hat einige gute Nachrichten: die Welt ist heute grüner als vor 20 Jahren. Was hat die Änderung ausgelöst? Nun, es scheint, dass China und Indien die Mehrheit des Dankes übernehmen können.
Im Gegensatz zur Wahrnehmung Chinas und Indiens Bereitschaft, Land, Wasser und Ressourcen für wirtschaftlichen Vorteil überzubeanspruchen, sind diese Länder für die größte Ergrünung des Planeten der letzten zwei Jahrzehnte verantwortlich. Die beiden bevölkerungsreichsten Länder haben ehrgeizige Aufforstungsprogramme durchgeführt und ihre Implementation und Technologie rund um die Landwirtschaft aufgebohrt.
Indien bricht weiterhin Weltrekorde in der Aufforstung, 800.000 Inder haben binnen 24 Stunden 50 Millionen Bäume gepflanzt.
Berlin: Hauptstadt des europäischen Antisemitismus
Manfred Gerstenfeld, 3.10.2019, BESAcenter.org
aus dem Englischen von Martin Christen

Antisemitische, pro-palästinensische Demonstration in Berlin, 17. Juli 2014, Foto von Boris Niehaus über Wikipedia
Berlin hat Malmö als Europas Hauptstadt des Antisemitismus übertroffen, mit einer Vielzahl von antijüdischen und antiisraelischen öffentlich zur Schau gestellten Positionen. Dazu gehören Dutzende von Fällen von körperlicher Gewalt gegen Juden, einschließlich gegen Rabbiner. Jüdische Schüler mussten öffentliche Schulen verlassen. 35 Prozent der Berliner betrachten Israelis als analog zu den Nazis. Jährlich findet ein Al-Quds-Tag-Marsch statt, der zur Zerstörung Israels aufruft. Sowohl die Gemeinde als auch die Bundesregierung sind doppelzüngig, was das Problem des Antisemitismus angeht.
Frankreich: Macron stellt sich auf die Seite der iranischen Mullahs
Guy Millière, 19.9.2019, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Martin Christen
- Am 14. September, nur wenige Tage nachdem der ehemalige Nationale Sicherheitsberater John R. Bolton bequemerweise aus der Regierung hinausbefördert worden war, richtete der Iran großen Schaden an einer riesigen Ölverarbeitungsanlage in Saudi-Arabien an,
- Macron, kurz gesagt, hat so viel oder mehr als jedes andere europäische Land getan, um das iranische Regime zu bevorteilen – mehr als Deutschland und sogar mehr als die Europäische Union selbst. Er hätte sich dafür entscheiden können, als zuverlässiger Verbündeter der Vereinigten Staaten zu fungieren, aber die Wahl, die er getroffen hat, war eine andere.
- Die französischen Beamten tun so und reden, als ob das iranische Regime völlig ehrenhaft wäre, und als ob sie nicht das Offensichtliche erkannt hätten: dass das iranische Regime zerstörerische Ziele hat. Der Atomvertrag lenkte das Regime nicht von seinem Ziel ab, Atomwaffen zu bauen. Der Deal hat das Regime sogar in genau diese Richtung voranschreiten lassen. Die amerikanische Strategie, maximalen Druck durch Wirtschaftssanktionen auszuüben, scheint der einzige nichtmilitärische Weg zu sein, dieses Regime zu einem Kurswechsel zu bewegen.

Bei einem Besuch in Washington im April 2018 schien das Hauptziel des französischen Präsidenten Emmanuel Macron darin zu bestehen, US-Präsident Donald Trump davon abzuhalten, sich aus dem iranischen Atomabkommen zurückzuziehen. Er versuchte es mit Verführung und umarmte Trump unaufhörlich, bevor er sich der Arroganz zuwandte und in einer Rede vor dem Kongress sagte: „Frankreich wird das iranische Atomabkommen nicht verlassen, weil wir es unterzeichnet haben. Ihr Präsident und Ihr Land werden sich ihrer Verantwortung stellen müssen.“ Bild: Händedruck am G7-Gipfel 2018 (Fotoquelle: Wikimedia Commons)
Zu Kurz gegriffen
Italiens populäre Regierung wurde gescheitert, Österreich taumelt vermutlich „Schwarz-Grün“ entgegen, Trump steckt schon seit Ankündigung seiner Kandidatur im Amtsenthebungsverfahren, die Briten bekommen auf Teufel komm raus ihren BrExit nicht und zu allem Überfluss hält der Öko-Kinderkreuzzug den öffentlichen Diskurs in Geiselhaft. Irgendetwas läuft gerade sehr, sehr falsch. Und zwar:
Das Oslo-Desaster
Prof. Efraim Karsh, 4.9.2019, BESAcenter.org
aus dem Englischen von Martin Christen

Prof. Efraim Karsh, der neue Direktor des Begin-Sadat Center for Strategic Studies, bezeichnet den diplomatischen Prozess in Oslo als „den härtesten strategischen Lapsus in der Geschichte Israels“ und als „eine der schlimmsten Katastrophen, die jemals Israelis und Palästinenser heimgesucht haben“.
Demotermine 30.09.-06.10.2019
Die Termine des Widerstands in Bad Salzungen, Bautzen, Berlin (3), Bitterfeld-Wolfen, Doberlug-Kirchhain, Erfurt, Gera (2), Greiz, Hamburg, Homburg, Lage, Landau in der Pfalz, Lutherstadt Eisleben, Lutherstadt Wittenberg, Magdeburg, Mödlareuth, Mühlhausen, Offenbach an der Queich, Ottenbach, Parchim, Sagritz, Schwerin, Seligenstadt, Sondershausen, Treffurt, Uplengen, Westerwald und Wismar. Teilnehmen und Teilen!
Ambedkar über den Islam: Die Geschichte, die nicht erzählt werden darf
Im Gegensatz zu denen, die ihn bedrohen, ist das einzige, was Ambedkar nicht war, ein Apologet.
Anand Ranganathan, 14.4.2017, Newslaundry.com

Von den Ariern bis Aurangzeb, von St. Xavier bis Shivaji, haben sich unsere Historiker entschieden, was zu verbergen, was zu erfinden und was zu offenbaren ist. Der einzige Grund dafür ist das Verlangen nach Mäzenatentum – durch eine Ideologie, eine Regierung, ein Ökosystem oder eine Clique. Und wenn unsere Historiker mit ihren Verrenkungen fertig sind, lehnen wir, die Leser, uns zurück und genießen den unvermeidlichen Niederschlag – das Outing der Heuchelei.
Die Linken outen die Heuchelei der Rechten und die Rechten outen die Heuchelei der Linken und große Säulenhöfe entstehen durch solche Scharmützel. Doch wir vergessen – Heuchelei ist eine Tugend, solange sie einen nicht zum Heuchler macht. Nun, das tut sie, jedes Mal. Schurken werden zu Helden und Helden zu Schurken gemacht. Wir mögen es so. Gandhi, Nehru, Savarkar, Patel – sie sollen angebetet werden; sie sollen zu Göttern gemacht werden, zu Atlassen, die das Gewicht unserer Ideologien und unsere Voreingenommenheiten im Nacken tragen.
Trump erinnert amerikanische Juden an eine grundlegende Wahrheit
Joe Settler, 21.8.2019, JewishPress.com
aus dem Englischen von Martin Christen

Die Synagoge in der Boemestraße in Frankfurt am Main, Deutschland, brannte in der Kristallnacht am 10. November 1938. Fotoquelle: Yad Vashem
Wir haben eine Tradition im Judentum, dass, wenn Juden damit beginnn, dass sie vergessen wollen, dass sie Juden sind, dass dann die Nichtjuden vorbeikommen und uns daran erinnern. Normalerweise beinhaltet die Methode viel Diskriminierung, Gewalt und letztlich Massenmord.
Gestern haben wir etwas ganz anderes, etwas Ungewöhnliches erlebt.
