Nachdem einige Mitbürger besorgt nachgefragt haben, sehe ich mich zu einer Entwarnung verpflichtet: Ja, ich lebe noch! Keine Panik. Weder bin ich des Schreibens überdrüssig geworden, noch im Keller des Kanzlerinnenamtes mit Kabelbindern gefesselt oder an kulturell bedingtem Herzversagen verendet.
Gideon Levy ist machttrunken
Fred Maroun, 9.9.2018, Times of Israel Blog
aus dem Englischen von Daniel Heiniger
Ha’aretz-Kolumnist Gideon Levy wirft Israel „Machttrunkenheit“ vor, die das, was er „seine Verbrechen und Launen“ nennt, antreibe. Er behauptet, wenn Israel „nicht so stark – zu stark“ wäre, „wäre sein Verhalten moralischer und rücksichtsvoller“. Doch wenn irgend jemand in Israel machttrunken ist, dann ist es Levy selbst. Levys Editorial ist eine Ansammlung von leicht widerlegbaren Lügen und Halbwahrheiten, die anscheinend dazu gedacht sind, denen zu gefallen, die Israel hassen.
Die Forderung nach einem palästinensischen Staat ein Trick des politischen Vertrauens?
Peter Baum, 6.9.2018, weeklyblitz.net
aus dem Englischen von Daniel Heiniger
Die Aufdeckung der Fakten sollte Ihnen bei der Beurteilung helfen. Wenn ich so sagen darf, das in den letzten 50 Jahren kontinuierlich geäußerte Narrativ geht in die folgende Richtung: Seit der Unabhängigkeit Israels wurden 700.000 Palästinenser gewaltsam aus ihren Häusern vertrieben, die sie seit Menschengedenken bewohnt hatten. Die Zahl der palästinensischen Flüchtlinge beläuft sich heute auf rund 7 Millionen, und es besteht eine überwältigende internationale Nachfrage nach einem unabhängigen palästinensischen Staat.
Antizionismus ist kein Antisemitismus, sondern womöglich noch schlimmer
Fred Maroun, 4.9.2018, Times of Israel Blogs
aus dem Englischen von Daniel Heiniger
Als der französische Präsident Emmanuel Macron im vergangenen Jahr sagte, dass Antizionismus Antisemitismus sei, habe ich ihn dafür gelobt. Ich habe das auch selbst gesagt. Jetzt merke ich, dass ich mich geirrt habe. Während Antizionismus in den meisten, wenn nicht gar allen Fällen Antisemitismus impliziert, ist die Vermischung der beiden weder korrekt noch hilfreich.
Weißt du, wie man Wildschweine fängt?
Netzfund. Facebook.
Aus dem Englischen von Daniel Heiniger
Lesenswert für die, die WIRKLICH wissen wollen, was in diesem Land passiert.
KRITISCHE LEKTION FÜR’S LEBEN. „Weißt du, wie man Wildschweine fängt?“
Da war ein Chemieprofessor an einem großen College, der einige Austauschstudenten in seiner Klasse hatte. Eines Tages, als die Klasse im Labor war, bemerkte der Professor einen jungen Mann, einen Austauschschüler, der sich immer wieder den Rücken rieb und sich streckte, als ob sein Rücken schmerzte.
Der Professor fragte den jungen Mann, was los sei. Der Student erzählte ihm, dass er eine Kugel in seinem Rücken habe. Er war angeschossen worden, als er in seinem Heimatland gegen Kommunisten kämpfte, die versuchten, die Regierung seines Landes zu stürzen und ein neues kommunistisches Regime zu installieren. Inmitten seiner Geschichte sah er den Professor an und stellte eine seltsame Frage.
Er fragte: „Weißt du, wie man Wildschweine fängt?“
Demotermine 10.09.-16.09.2018
Kernschmelze Deluxe
Die Guten und das Biest
Netzfund, 7.9.2018, Facebook
(einer meiner Facebook-Freunde, der anonym bleiben möchte)
Im Folgenden blicken wir zurück auf einige rechtsextreme Schlüsselereignisse der letzten Jahre.
Katar: Frankreichs großzügiger Moscheefinanzierer
Giulio Meotti, 15.8.2018, Gatestone Institute
aus dem Englischen von Daniel Heiniger
- Die Große Moschee von Poitiers zum Beispiel befindet sich in der Nähe des Ortes der Schlacht von Tours, wo Charles Martel, Herrscher der Franken, im Jahre 732 die vorrückende muslimische Armee von Abdul al-Rahman stoppte.
- „Wir haben Geld aus dem Ausland… es kommt von den Gläubigen Saudi-Arabiens und Katars“, sagt Ahmed Jamaleddine, Schatzmeister der Amal-Vereinigung, die hinter dem Bau der „Großen Moschee von Saint-Denis“ steht. In Saint-Denis befindet sich auch eine berühmte Kathedrale, die Basilika Saint-Denis, in der sich die königliche Nekropole befindet, in der viele französische Könige begraben sind.
- Der Emir von Katar scheint die französische Geschichte viel besser zu verstehen als viele Franzosen.

Die Assalam-Moschee in Nantes. (Bildquelle: Belgacem Ben Said/Wikimedia Commons)
Das Motto des Gratiskonzertes in Chemnitz „Wir sind mehr“ war eine Verleugnung der Demokratie.
Claude Haenggli, 5.9.2018, LesObservateurs.ch
aus dem Französischen von Daniel Heiniger
Damit junge Immigrationisten in Scharen kommen und ihren Lieblingsmusikern zuhören können, haben sie viele Dinge kostenlos erhalten (wir haben darüber geredet). So konnten sie in Form eines Hashtags den Slogan „wirsindmehr“ verwenden. Ein Slogan, der eine schreckliche Verachtung für andere, die „weniger“ sind, zum Ausdruck bringt und den Prinzipien unserer Demokratie grundlegend widerspricht. Mit diesem Slogan kann Exkommunion vollzogen, Bücher verbrannt, Schulden nicht beglichen, Gedanken enteignet oder untersagt werden. Die Nutzung dieses Konzerts durch die Organisatoren, unterstützt durch die deutsche Regierung, beunruhigt daher die Verfechter von Freiheit und Rechts.
https://unbesorgt.de/demokratieverstaendnis-und-wirsindmehr/
„wirsindmehr“ ist das zum Hashtag gewordene Mehrheitsprinzip. Es ist nicht das Symbol der Demokratie oder ihrer Verteidigung, wie behauptet wurde, sondern der Gruppendynamik und des Herdenverhaltens. Vielleicht wäre jetzt ein guter Zeitpunkt, ernsthaft darüber nachzudenken, ob die Grundsätze der Freiheit und des Rechts zugunsten der Mehrheit geopfert werden sollen. Wenn in 50 oder 100 Jahren unter dem Schlagwort „wirsindmehr“ die Einführung des Scharia-Rechts in Deutschland beantragt würde, könnte man diese mit dem Hashtag von 2018 geäußerte Intention nicht mehr ablehnen.